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Steinbocktrek-Brienzer Rothorn

Der Steinbocktrek, so ausgeschrieben vom Tourismus Sörenberg war mindestens ein grosses Ziel um eine Kolonie Steinböcke anzutreffen. Aber das ist bei einer Wanderung nicht genug, schliesslich sollte es noch einen spannenden Weg beinhalten und viel sehenswertes. Was auch gelang.

Mit dem 06.03 Uhr Zug erreichte unsere tatendrang und hoffnungsvolle Gruppe um 08.27 Sörenberg wo wir auf die Gondel bis Rossweid umstiegen und von dort unsere Wanderung begann. Bis Blattenegg sehr human und leicht ansteigend. Die restlichen 526 hm+ ging es steil hinauf zur Chrutere eine kleine Alpweide mit Schafen. In einer kurzen Trinkpause erspähten wir ein einzelnen Steinbock auf einem kleinen zackigen Felsen, wir freuten uns schon über diese Gegebenheit. Aber die Hoffnung war grösser.

Nach der Chrutere erreichten wir nach einer steinigen geröllvollen Traverse das Lattgässli, ein (schon fast zu schönes ausgebautes ) Couloir. Nach dem Lattgässli oben angekommen nahm uns eine ganz andere Umgebung ein mit dem herrlichen Ausblick in die Berge und den Brienzersee, dem trönen eines startenden Militärflugzeugs, aber auch der alten Brienzer Rothorn Dampfbahn welche den Berg hinaufschnaubte.

Aug schmalem Pfad in einer sehr schönen Umgebung führte der Gratweg weiter bis zum Brienzer Rothorn. Herrlich war der Fund mit dem Edelweiss welches Barbara als erste sah, und die zweite Überraschung kam aber später mit dem Blick einer Kolonie Steinböcke die ausruhend auf einem kleinen Gipfel posierte. Wir waren alle so glücklich über diese wundervollen grosse Herde von ca. 35 grossen Steinböcken mit den riesen Hörner. Zudem war es tatsächlich möglich unter diesem Gipfel mit der îmmerwährenden Aussicht der Steinböcke unser Picknick einzunehmen. Es war einfach fantastisch, einfach genial denn die Steinböcke waren nicht weiter wie 50 hm+ entfernt, man konnte sie so gut beobachten.

Nach der Verabschiedung der Steinböcke wanderten wir weiter zum Brienzer Rothorn, der Kulturschock mit den vielen Touris, aber die liessen wir dann schnell hinter uns und der Weg führte uns weiter via Eissee hinunter nach Sörenberg wo uns die sprudelnde Quelle Emmensprung ein schönes Bild bot.

Der Abstieg war eigentlich grässlich, – in Form eines Geröll- und Schotterweges ( der Skipiste im Winter.) Dieser Weg führte uns zur Bergstation Brienzer Rothorn wo der Bus wartete. Wieder mit einer so fantastischen, dankbaren und beweglichen Wandergruppe unterwegs zu sein, das ist immer das highligt einer ausgeschriebenen Wanderung. Euch Allen ein Dankeschön.



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