Umwelt

Dafür setzen wir uns ein!

Gruppe Bergsport und Umwelt

Die Gruppe Bergsport und Umwelt wird zurzeit von Manuela Cimeli (SAC Basel) und Gabriele Fendrich (SAC Basel) geleitet, wobei letztere Einsitz hat in den Vorstand des SAC Basel. Weitere Gruppenmitglieder sind Regula Rapp (SAC Basel), Andrea Hecker (SAC Angenstein) sowie Roman Meier (SAC Baselland).

Wir treffen uns zweimal im Jahr für eine Sitzung und haben eine Vertretung im Vorstand des SAC Basel. Wir tauschen uns mit der Umweltabteilung des SAC Zentralverbandes aus, nehmen an den jährlichen Umweltbeauftragtentreffen teil, informieren über die Aktivitäten der IG Klettern und sensibilisieren die Clubmitglieder für die Umweltthematik.

Information unserer Mitglieder
Wir halten uns selber und die Mitglieder der Sektion zum Thema Gebirgsschutz auf dem Laufenden.

Veranstaltungshinweise

Die zweite Diskussionsrunde von Mountain Wilderness Schweiz beleuchtet die Zunahme der Spass-Infrastruktur in den Schweizer Bergregionen. Am 5.9.2018 fand dazu eine öffentliche Diskussionsrunde statt. https://mountainwilderness.ch

Vom 6.10.2018 – 3.3.2019 findet im Geschichtsmuseum Sitten die Ausstellung «Aus dem Eis – Spuren in Gefahr» statt:
https://www.museen-wallis.ch/geschichtsmuseum/ausstellungen/vorschau/item/1166-geschichte-aus-dem-eis-spuren-in-gefahr.html

https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/fundstuecke-im-eis-was-der-gletscher-so-alles-freigibt

Veranstaltungen des Alpinen Museums in Bern im Rahmen der Ausstellung «Die weisse Gefahr – Umgang mit Lawinen in der Schweiz» (Weitere Infos: Biwak#23, 24.11.2018-21.04.2019), https://www.alpinesmuseum.ch/de/ausstellungen/biwak

5.12.2018, 18 Uhr: Der lange Winter (Lesung aus dem Roman von Giovanna Orelli)

6.1.2019, 17 Uhr: Lawinen-Geschichten

27.1.2019, 17 Uhr: Mitten in die Gefahrenzone (Multimediale Reise durch die Schweizer Lawinengeschichte)

11.2.2019, 19:30 Uhr (PH Bern): Steigende Temperaturen – bröckelnde Berge (Referat von Jürg Meyer)

20.2.2019, 18 Uhr: Nachrichten vom weissen Tod (Historische Fernsehbeiträge zu Lawinenereignissen)

25.2.2019, 19:30 Uhr (PH Bern): Bergsturz und Bergsport (Inputreferate und Podium)

11.3.2019, 19:30 Uhr (PH Bern): Vom Pfynwald zum Caumasee (Referat von Jürg Meyer)

3.4.2019, 14 Uhr: Barry – Dichtung und Wahrheit

3.4.2019, 18 Uhr: Rettungshund 2.0

 

Die Unesco hat den Umgang mit der Lawinengefahr als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Die Schweiz hatte die Kandidatur 2017 gemeinsam mit Österreich lanciert. Das Bundesamt für Kultur hält in einer Mitteilung fest, dass Lawinen im Alpenraum zu neuen Formen des kollektiven Umgangs mit Risiken führen. https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/aktuelles/aktuelles---archiv/aktuelles-2018/die-unesco-anerkennt-den-umgang-mit-der-lawinengefahr-als-immate.html

 

Aktivitäten, Touren und Exkursionen

Wir führen jährlich mehrere Touren und Exkursionen mit Schwerpunkt Gebirgsschutz und Natur durch und wir verfassen regelmässig Artikel in den vierteljährlich erscheinenden Bulletins unserer Sektion. Im laufenden Jahr fokussieren wir auf das aufgrund des Klimawandels immer aktueller werdende Thematik der Gletscherarchäologie (siehe dazu auch den Artikel in der Südotschweiz: https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-07-28/die-positive-seite-des-klimawandels oder aus der NZZ: https://www.nzz.ch/wissenschaft/klima/geschichte-aus-dem-tiefkuehler-ld.2908).

Ein neuer Blog zum Thema Gletscherarchäologie: https://wissenschaftskultur.blogspot.com/2018/11/wenn-die-vergangenheit-aus-dem.html

Neben einer dem Thema gewidmeten Clubversammlung mit dem Vortrag einer Gletscherarchäologin (Leandra Reitmaier) führte Manuela Cimeli zwei Wandertouren zu den zwei Fundplätzen im Kanton Bern durch. Sowohl die Tour auf den Lötschenpass als auch diejenige aufs Schnidejoch wurde von zwei Archäologen begleitet: Regula Gubler vom Archäologischen Dienst Bern, Ausgräberin an beiden Fundorten sowie Marcel Cornelissen, Archäologe der Universität Zürich. Ende August 2019 werden wir eine Hochtour zur Unteren Stremlücke durchführen, wo im Herbst 2013 vom Strahler Heinz Infanger eine Gesteinskluft mit sehr reichem und qualitätsvollem Bergkristallvorkommen gefunden wurde, in der Holz- und Geweihwerkzeuge lagen, welche ins 6. Jahrtausend v. Chr. datieren.

Das Jahr 2019 wird dem Schwerpunkt Berg- und Felssturz gewidmet sein. Es werden zwei Touren zu historischen (Goldau) bzw. aktuellen (Moosfluh/Aletsch) unter fachkundiger geologischer Leitung angeboten.

Medienmitteilungen

Ein Jahr der Extreme für Schweizer Gletscher https://naturwissenschaften.ch/service/news/106404-ein-jahr-der-extreme-fuer-schweizer-gletscher

Düstere Prognose für Graubündens Gletscher: https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2018-10-17/die-buendner-gletscher-leben-nicht-mehr-lange

ÖV auf Sektionstouren
Wir fördern die Benutzung des öffentlichen Verkehrs auf Sektionstouren.

Ökologische Hüttenbewirtschaftung
Wir untersuchen unsere Hütten auf ökologischem Unterhalt und Betrieb, erarbeiten Vorschläge und versuchen diese zusammen mit der Hüttenkommission umzusetzen.

Klettern und Natur
Zur Umsetzung der Felsinventarstudie unterhalten wir in Zusammenarbeit mit der IG Klettern Basler Jura die Klettergebiete Pelzli, Tannenfluh und Bärenfels.

Die Felsen im Basler Jura sind Flecken von Wildnis mit besonderer Fauna und Flora, die in einer intensiv genutzten Landschaft unberührt geblieben sind. Sportklettern findet an sensiblen und naturschützerisch wertvollen Orten statt.In den Ietzten Jahren hat sich das Freiklettern zum Breitensport entwickelt. Einzelne Modegebiete werden häufig besucht. An immer mehr Felsen wurden moderne, gut abgesicherte Routen eingerichtet.
Wie stark und wie oft wird nun der Fels von den Kletternden genutzt und welche Schäden verursachen die Besucher? Bisher gab es viele Antworten, die sich von Spekulationen oder gar Emotionen nährten. Die IG Klettern Basler Jura will eine sachliche Diskussion eröffnen und Spekulationen mit Fakten und klaren Antworten begegnen.
Weitere lnfos findet ihr auf der Homepage www.igklettern-basel.ch