Nach dem Regen der Vortage durften wir unsere Tour über den Arnigrat bei bestem Wetter geniessen. Früh ging es ab Basel SBB los um die Wanderung kurz nach 8 in Stöckalp zu starten. Der Aufstieg zum Bachegg geht teils steil über einen gut und zum Teil mit Treppen ausgebauten Weg über Felsstufen hinauf zu den höherliegenden Weiden. Vom Bachegg aus kann man die Pyramide, welche den Mittelpunkt der Schweiz markiert, einsehen. Weiter gings zum Wandelen (2104m), dem höchsten Punkt der Tour, wo es Zeit war für eine wohlverdiente Mittagspause mit wunderbarer Aussicht auf die Berner Alpen sowie Stärkung vor dem technisch schwierigeren Grat. Konzentration war durchaus auf dem teils recht ausgesetzten Grat gefragt, besonders durch die Schlüsselstelle mit Kletterstellen. Auf munterem Auf und Ab ging es weiter am Hochrad und Höch Dossen vorbei, bevor der lange Abstieg der verbleibenden 1200 Höhenmeter anstand. Aber viele Zickzack-Kurven, Waldstücke und Wieden erreichten wir nach fasst 9 Stunden Gesamtzeit Flüeli-Ranft. Die Wahl zwischen einem Besuch der Eremitage von Bruder Klaus oder einem kalten Getränk in der Dorfbeiz war schnell einstimmig auf letzteres gefallen.
Tourenbericht Sulzfluh Saaser Calanda
Klettersteig, Karst und Kaiserschmarrn - ein Wochenende im Rätikon
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Entsprechend beginnt unsere Wochenendtour bereits um 5:33 Uhr im IC Richtung Partnun. Knapp 4 Stunden dauert die Anfahrt bis zum Berghaus Sulzfluh. Dort angekommen vertrödeln wir keine Zeit, lassen unser Übernachtungsgepäck zurück und starten sofort Richtung Sulzfluh-Klettersteig. Den hatte uns Beat als „nicht für Anfänger geeignet“ angekündigt - und genau so war es dann auch.
In wunderbar griffigem Fels geht es senkrecht nach oben, abwechslungsreich gestaltet mit Leitern, Klemmen, Traversen und einer Einseilbrücke, und dabei wurde immer darauf geachtet, nie zu viel Eisen am Berg zu verwenden. Meinen Plan, das Sicherungsseil möglichst wenig zu verwenden, gebe ich spätestens hinter dem Bänkli auf, denn gerade bei den Traversen steht man meist ohne jegliche andere Hilfe in einer fast senkrecht abfallenden Wand. Geübten Klettersteiggehern bietet dieser Steig tolle technische Anforderungen, wunderschöne Ausblicke, und oben am Gipfelkreuz angekommen, sind alle völlig begeistert.
Nach einer späten Mittagsrast entschliessen wir uns, über die österreichische Seite und die Tilisunahütte abzusteigen. Den von Beat heissgeliebten Kaiserschmarrn haben sie um diese Uhrzeit nicht mehr, aber ein feiner Apfelstrudel dient als sehr befriedigender Ersatz. Beim Abstieg haben wir noch genügend Zeit, eine kleine Runde im Partnunsee zu schwimmen, und es spricht für die Gruppengemeinschaft, dass sie mich - als erklärten Bergseemuffel - überreden können, zum ersten Mal überhaupt in einem Bergsee schwimmen zu gehen. Erfrischt, müde und glücklich erreichen wir das Berghaus pünktlich für ein feines Nachtessen.
Nach so einem langen und erlebnisreichen Tag geht es für uns alle früh ins Bett. Wer das Berghaus Sulzfluh kennt, weiss, dass es sich um ein altes Bauernhaus teils ohne Strom und Heizung handelt. „Hier hatte der Architekt auch ein bisschen viel Alkohol“, schmunzelt Markus angesichts der schiefen Holzdielen. Heidrun nimmt umsichtig den Wasserkrug aus der Schüssel auf der Kommode im Zimmer, weil er bei jedem Schritt anfängt zu klirren. Und Carsten vergleicht die Nacht mit einem Aufenthalt auf hoher See: Sobald jemand einen Schritt macht, wackelt das ganze Schiff. Atmosphäre hat dieses Berghaus wie kaum ein zweites. Ohropax wird trotzdem empfohlen.
Nach solch einer abenteuerlichen Nacht starten wir den Morgen mit Qi Gong. Mir wird gesagt, dass das bei Beats Touren immer so ist - genauso wie man im Zug immer im hintersten Abteil sitzt. Auch wenn sich die anderen zum Teil schon gut kennen, fühle ich mich von Anfang an als selbstverständlicher Teil der Gruppe. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es mit dem Bus zum Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Die ersten eineinhalb Stunden sind wir auf betonierten Wegen unterwegs, und während Barbara versucht, die Mücken, die sie offensichtlich zum Anbeissen finden, zu vertreiben, kommt bei den bereits frühmorgendlichen heissen Temperaturen selbst Markus ins Schwitzen. Auf die Minute zur Mittagsstunde erreichen wir das Fürggli und gönnen uns eine wohltuende Rast. Wir tauschen Käse gegen Blasenpflaster, diskutieren, wie sinnvoll es wäre, von dem im Holzkästchen bereitgestellten Schnaps zu kosten, und ab wann sich ein Alpkäse eigentlich Alpkäse nennen darf - sowohl im rechtlichen wie auch im geschmacklichen Sinn.
Nach der Pause geht es dann weiter auf dem unbefestigten T5-Weg Richtung Saaser Calanda - eine schmale Wegspur zeigt uns die Richtung und die Ausblicke rechts und links werden mit jedem Schritt schöner. Bevor es ins Geröllfeld und ins Couloir geht, rüsten wir uns mit Helm und unseren Klettersteighandschuhen aus. Hier muss vorsichtig ein Fuss vor den andern gesetzt werden; im Couloir ist Kraxelkönnen gefragt. Oben angekommen „bewache ich die Rucksäcke“ und gönne meinen qualmenden Füssen eine kleine Pause, während die andern voller Energie noch den kurzen Anstieg zum eigentlichen Gipfel mitnehmen. Wir geniessen eine wohlverdiente Pause und freuen uns, dass alles so wunderbar geklappt hat.
Im Abstieg geht das Karstfeld langsam in Alpwiesen und wilden Erika über, bis wir schliesslich die Seilbahnstation Madrisa erreichen, die den weiteren Abstieg deutlich verkürzt. Am Bahnhof in Klosters angekommen kann ich nicht widerstehen und hänge meine Füsse in den kühlen Brunnen. So schön die Tour auch war, freuen sich meine Beine sehr über das kühle Nass! Aus der Zugfahrt zurück tauschen wir weiter: Bilder gegen M&Ms, Aachener Printen und Basler Leckerli gegen Darvida-Cracker, und es tut uns allen ein bisschen leid, als der Moment gekommen ist, an dem wir Abschied nehmen müssen. Wir nehmen nicht nur Erinnerungen an einen grossartigen Klettersteig und eine fantastische T5-Wanderung mit nach Hause, sondern auch an viele interessante Gespräche, gemeinsames Lachen und eine Gruppe, in der ich mich vom ersten Moment an willkommen gefühlt habe. Für meine erste Tour mit dem SAC-Basel hätte ich mir keinen schöneren Einstieg wünschen können.
Eva Runkel
Alaskatrail zur Weisshornhütte und Sonnenaufgang auf der Wisse Schijen Süd 3264 m
Bei dieser Tour waren wir erstmals dankbar für den möglichen „Exit“. Aufgrund der Hitze war der erste zu querende Gletscherbach so reissend, dass sogar der grosse und schwere Autor dieses Berichts abgetrieben wurde. Mit Glück konnte er sich wieder aufrappeln. Aber da war klar: Auch bei einem gespannten Seil kann es für die Gruppe gefährlich werden. So kamen wir zur Exit-Variante, der Umgehung über die Gletscherzunge. Diese war landschaftlich durchaus reizvoll, doch die Tour zur Hütte wurde so rund eine Stunde länger. Der zweite, kleinere Bach war nun so reissend, dass wir erstmals an dieser Stelle ein Seil spannten.
Wie gewohnt wurde unsere Gruppe von unserem Hüttenteam sehr herzlich mit Kcuen und Kaffee begrüsst. Für den 1. August gab es ein besonderes Menü. Es gab Cholera, eine Walliser Spezialität, und eine frisch zubereitete Schwarzwälder Kirschtorte.
Am Sonntag brachen wir früh im Dunkeln zum Hüttendreitausender P 3264 auf. Nach einem prächtigen Sonnenaufgang um 06:40 Uhr kamen wir rechtzeitig zum Frühstück um 07:30 Uhr zurück zur Hütte. In rund zwei Stunden ging es dann wieder hinab nach Randa in die tieferen und heisseren Gefilde.
Im Team: Ralph, Corinne, Denise, Christ, Lisa, Jürg, Emanuel, David, Anna, Markus (Leitung)
Text: Markus
Fotos: von allen
Hochtouren mit Start in der unbewarteten Berglihütte
Nur zwei Stunden Gletschertour trennen zwei Bergwelten, deren Kontrast kaum grösser sein könnte. Auf der einen Seite der High-Tech-Glamour der überfüllten Jungfraubahnen: Futuristisch anmutende, riesige, verglaste Kabinen des Eiger-Express, Fun-Aktivitäten wie eine rasante High-Line, Schlittenfahrten oder Helikopter-Rundflüge. Auf der anderen Seite: eine einsame, abgelegene Hütte aus den Gründerjahren des SAC. Sie ist unbewartet, das Gletschereis muss fürs Wasser geschmolzen werden – und doch ist alles da, was es für einen glücklichen Aufenthalt braucht.
Es war ein ausserordentlich starkes 10er-Team, das hier zusammenkam. Angesichts der Hitze waren viele Firnpassagen vereist, sodass sich die Erfahrung der Teilnehmenden auszahlte. Schon der Zustieg zur Berglihütte erforderte angesichts der vielen offenen Spalten Spürsinn und führte über Klüfte, deren dünne Brücken gerade noch hielten.
Hartnäckig verfolgten wir das erste Ziel, den Walchergrat am Grossen Fiescherhorn (4049 m), bis auf eine Höhe von 3900 Metern. Dann gebot die Vernunft, rechtzeitig vor der vollständigen Aufweichung des Firns umzukehren. Bis zu dieser Höhe mussten wir bereits mehrere Passagen mit Schrauben absichern. Dass die Entscheidung zur Umkehr richtig war, zeigte sich auf dem Rückweg: Der vorausgehende „Spalten-Spürhund“ David (danke für den Einsatz!) brach etliche Male ein, einmal verschwand er sogar komplett von der Oberfläche.
Nach diesem harten Training war unser zweites Ziel, der 4110 Meter hohe Mönch, trotz der nicht ganz einfachen Verhältnisse wie ein Heimspiel. In nur drei Stunden ab Hütte erreichten wir den ausgesetzten Gipfel mit hübscher Kletterei und einigen Firn-/Eis-Passagen. Über den luftigen Firngrat, der zum Gipfel führt, wurde schon viel geschrieben. Angesichts der Vereisung musste man jetzt exakt auf der schmalen Kante laufen. Das erforderte höchste Konzentration und Trittsicherheit. Kaum auszudenken, wenn hier starker Wind wehen würde. Ein Bergführer, der mit seiner Kundin vom Gipfel diesen Grat hinabsteigen musste, gab ihr die etwas zynisch wirkende Anweisung: „Pickel immer an der Hangseite.“ Nun, da gab es keine Hangseite! Der Bergführer sslbst steckte den Pickel auf, nahm Seilschlingen in die Hand, beobachtete jeden Schritt der Kundin und war stets bereit, im Falle eines Falles auf die andere Seite der Kante zu springen. Zum Glück kam es nicht dazu.
Im Team: Jochen, Markus B., David, Jörg Andreas, Jacopo, Maja, Noah, Stefan & Markus (Leitung)
Text: Markus
Fotos: von allen
Tourenbeschrieb: Pontresina-Tschiervahütte-Fuorcla da Boval-(ohne Piz Boval)-Bovalhütte-Morteratsch, Freitag/Samstag 24./25. Juli 2026
Freitag von Pontresina um 11:45 Uhr los zur Tschiervahütte, 4 ½ h in gemütlichem Tempo. Am Samstag von Chamanna da Tschierva auf super Weg, gut markiert, Achtung auf ca. 2740 müM Wegweiser an Felsblock beachten und Richtung "Piz Morteratsch", links verfolgen, zahlreichen Steinmannli folgend bis ca. 3200 müM um dort den Tschiervagletscher zu betreten. Anseilen in zwei 5-er Seilschaften, über aperen Gletscher, wenige Gletscherspalten, in Bogen (Uhrzeigersinn) an den Fuss der Fuorcla Boval, ohne Bergschrund an die felsige Ostflanke der Fuorcla Boval. Umrüsten von Gletscherüberschreitung auf Felskletterei. In 5-er Seilschaften, Abstände ca 8 m untereinander, ganze vorne eher 12 m, ca. 40 Hm anfangs steil, 2 Haken vorhanden, zusätzlich 2 Klemmkeile gesetzt hinauf zur Fuorcla Boval 3347 müM, 4 ½ h ohne Eile. Pause in der Sonne, Abstieg Suche: auf der Ostseite hinunterklettern, am Laufseil mit Zwischensicherungen (Keile, Schlingen), anfangs kompakte Felsstufen, bis 3a Stellen und Felsbänder entlang, in zum Teil unübersichtlichem Gelände, immer den roten Punkten folgend, danach Schotter und Wegspuren folgend bis zu steiler Schluss-Stufe dieser ca. 250m hohen Ostflanke, Standhaken vorhanden, Stahlstifte und zuunterst eine Leiter, 45 m Seil würde ausreichen zum abseilen, um den Fuss der Flanke auf ca. 3100 müM zu erreichen, in 3 h. Zmittagpause 12 Uhr, dann um 13 Uhr Entscheid zu Abstieg, Steinmannli folgend Richtung Bovalhütte, anstatt zum Ostgrat des Piz Boval und auf den Gipfel zu steigen. Es hätte vermutlich min 4 Stunden zusätzlich benötigt. Die meisten waren schon sehr zufrieden mit dem Tourenerlebnis Fuorcla Boval, nicht auf den Piz Boval unter Zeitdruck hochsteigen, und bereits müde genug, beziehungsweise wollten die Kräfte noch für den Abstieg (3 Stunden nach Morteratsch) behalten und nicht erst nach Mitternacht, falls überhaupt möglich, nach Hause gelangen.
(ausgelassen den Piz Boval Ostgrat mit folgender Routenplanung: auf Höhe von ca. 2960 müM queren zum Couloir nördlich vom Corn Boval, dort hochsteigen und über den breiten Ostgrat (Rücken) in wenig schwieriger Kletterei zum Piz Bovalgipfel, 2 h. Abstieg wie Aufstieg)
Wir stiegen ab zur Chamanna da Boval , genossen Aprikosenkuchen und anderes zu einem frühen Zvieri, stiessen an zu meinem Jubiläum erste Gletschertour vor 60 Jahren (29. August 1966 Tagesausflug am Seil meines Vater mit einem der beiden jüngeren Brüder von Diavolezza über den Pers- und Morteratschgletscher zur Bovalhütte und weiter zur Bahnstation Morteratsch).
Alle machten sehr motiviert mit, wollten viel lernen. Am Vorabend Repetition Anseilen, Knoten, Zwischensicherungen, Ausrüstung, am Samstag-Tourentag: Aufsteigen im Dunkeln mit Stirnlampe, Gletschertraversierung mit Steigeisen, angeseilt (man hätte auch unangeseilt gehen können), Felsklettern alpin, 3. Grad, steil, Zwischensicherungen, Abklettern kurze Stellen 2c oder 3, Zwischensicherungen benutzen, abräumen, alle 5 am Seil meist gleichzeitig, selten Zwischenstände gemacht, Orientierung im Gelände.
Dank der Zusage 3 spontan am Vorabend ernannten Seilführer, in jeder Seilschaft einer vorne und einer hinten, kamen wir relativ sicher und zügig voran. So konnten wir beim Klettern zur Fuorcla sozusagen überschlagen, am Zwischenstand übernahm der hintere sogleich den Vorstieg zur Fuorcla Felskante, im Abstieg hatte der hintere die anstrengende Führungsarbeit. Sie lernten viel und waren sehr dankbar dafür, ich war ihnen ebenfalls sehr dankbar für ihren Einsatz und Willigkeit die Herausforderung anzupacken und mich durch ihre Zuverlässigkeit zu entlasten. Die anderen machten alle willig und ohne Angst mit, auch wenn es knifflige Abstiegsstellen gab und das ganze länger dauerte als von mir prognostiziert, 7 ½ h bis an Ost-Fuss der Fuorcla anstatt 4 Stunden.
Zwei 4000er bei schwierigen Bedingungen
Am Freitag brachte uns das Taxi von Täsch bis nach Eggstadel. Ab da konnten wir in knapp einer Stunde mit Ski der schneebedeckten Strasse bis zur Täschalp folgen. Hier aber war “fertig lustig”: Mit schwerem Gepäck (Ski und Skischuhe zusätzlich zum Hochtourenmaterial) mussten wir die letzten 500 Höhenmeter zu Fuss meistern. Rita, die neue Hüttenwartin, begrüsste uns herzlich mit feinem Kuchen, als wir auf der Hütte ankamen. Sie war in ihrer ersten Saison. Ursprünglich war das anspruchsvolle Rimpfischhorn erst für den zweiten Tag geplant, nach dem Alphubel als Trainingstour. Da für den zweiten Tag eine Wetterverschlechterung angekündigt war, stellten wir das Programm um. Wie sich später herausstellte, war das ein weiser Entschluss. Nach der Tagwache um 4:30 Uhr verliessen wir bei prächtigem Sternenhimmel die Hütte. In etwa vier Stunden erreichten wir den Einstieg in die Felsen des Rimpfischhorns auf rund 4000 Metern Höhe. In zwei Seilschaften, mit Pickel und Steigeisen bewehrt, machten wir uns an den Gipfelaufbau. Rasch wurde deutlich: Heute waren die Verhältnisse eher garstig. Das normalerweise mit Schnee gefüllte Couloir hatte kaum Schnee, sodass wir uns vorsichtig auf plattigen Felsen hinauftasten mussten. Im oberen Teil folgte eine schöne, ausgesetzte Kletterei im festen Fels. Ein scharfer Firngrat führte auf den schmalen 4198 Meter hohen Gipfel. Beim Abstieg zahlte es sich aus, dass das 4er-Team aus erfahrenen Bergsteigern bestand. Wir seilten flüssig fünf mal über 40 Meter ab bis zum Skidepot. Die Abfahrt zur Hütte war grandios: Der weiche Schnee ermöglichte genussvolle Schwünge vor einem prächtigen Panorama. Am nächsten Tag zeigte auch der ansonsten so harmlose Alphubel seine Zähne. Die gesamte Gipfelmulde war hart gefroren. Wie alle anderen Anwärter mussten auch wir Steigeisen montieren und die Ski am Rucksack befestigen, was hier äusserst selten nötig ist. Nach der Gipfelrast erwartete uns in einem Mix aus Sonne und Wolken eine wahre „Härteprüfung“: Der Schnee war hart, verfahren und deckelig zugleich. Als wir die rettenden, schön planierten Pisten bei der Längfluh erreichten, feierten wir das Überstandene gleich mit einer grösseren Rast. Nach einer entspannten Abfahrt über butterweiche Pisten hinab nach Saas Fee liessen wir die drei intensiven Tage auf einer Restaurantterrasse mit einem feinen Essen ausklingen.
Fotos: Alle; Text: Markus
Im Team: Markus & Tomaz (Leitung), Rainer (zukünftiger TL Sommer), Peter (ehemaliger TL)
Hier gehts zu allen Fotos und Filmchen:
Tourenbeschrieb Mont Tendre – Cabane du Cunay 31.03. / 01.04.2026
Montag vor der Tour nach einem Telefonat mit dem persönlichen Meteo-Berater (0900 162 333) entschied ich weder das vorgesehene Tourengebiet Winteregghütte noch die angedachte Variante Garzonerahütte ist machbar; alles wegen Wind und erheblicher Schneebrettgefahr viel zu gefählich; also Umplanung und Verlegung der Tour in den Jura.
Start am Dienstag: 07:04 Uhr per Zug via Olten, Renens, Le Day bis Le Pont am Ostende des Lac de Joux.
Le Pont, Start um 11 Uhr vom Bahnhof auf der Strasse Richtung Abbey dann nach links gemäss Wegweiser (den einzigen mit der Angabe Mont Tendre, danach bis zum Gipfel nie mehr angegeben) den Wald hinauf. Über offene Felder, Lichtungen, durch Wälder auf und ab, an Pré de l’Haut Dessus 1291 müM vorbei endlich an den Kamm, an Risel vorbei weitere 5 km in Richtung Südwest auf den längst ersehnten Gipfel Mont Tendre 1679 müM. Gipfelfoto im kalten Spätnachmittag Wind. Ohne Pause Abstieg, den Kamm weiter verfolgt, bei Abendsonne in Richtung Col de Marchairuz, bis zur SAC-Hütte Cabane du Cunay 1610 müM. Diese suchten wir durch bewaldete, kuppierte Hochebene pirschend, entdeckten dann eine fast gänzlich zugeschneite Spur, die zur einer Lichtung unterhalb eines Überwachungsturms zur Hütte führte. Es war kurz vor dem Eindunkeln 20:15 Uhr. Alle sehr bis ultra müde.
Bemerkung:
Wir verloren in Le Pont ca 3/4 h weil ich meine Stöcke im Zug vergessen hatte, dies jedoch erst beim anziehen der Schneeschuhe ausserhalb von Le Pont merkte, ich an den Bahnhof zurückeilte, wo ich diese nicht wie gehofft vorfand. Ich fragte sogleich im dortigen Hotel dann im Tourismusbüro, wo ich Skistöcke ausleihen könnte. Schlussendlich kam der Sportladen-Inhaber vom Nachbardorf Abbey herangefahren, brachte mir Stöcke und holte diese in Le Pont, am Tag darauf bei unserer Heimreise, wo unser Zug von Le Sentier, kurz anhielt, wieder ab. Das war eine super grossherzliche Leistung von Valentino Pettelani vom Laden OK-Sports, selber Mitglied der SAC-Sektion Val de Joux, welcher die von uns besuchte Cabane de Cunay gehört.
Kaum in der Hütte angekommen und Türe mit Schlüssel aus Metall-Schachtel mit Zahlen-Schloss (Code) geöffnet, halfen alle tatkräftig mit: den Holzzimmerofen und den Holzkochherd anzufeuern, Gemüse rüsten, Tisch decken, Wasser aus Zisterne am Küchenlavabo mit Handkurbel hochpumpen, so dass wir nach etwa 1 Stunde mit dem 4-Gang Menü beginnen konnten: Hafersuppe, Fenchelsalat, Älpler Maccaroni, Mango-Quarkcrême. Um 23 Uhr lagen alle unter dicken Wolldecken, die einen auf Matrazzen am Holzofen im Aufenthaltsraum, die anderen oben im grossen Schlafraum, mit Blick durchs Fenster auf den Fast-Vollmond über dem Genfersee. Das Geschirr und die zahlreichen Pfannen blieben schmutzig gestappelt in der Küche bis zum nächsten Tag.
Am Folgetag, 1. April, Morgenessen bei wunderbarem Sonnenschein und prächtiger Aussicht auf die Alpen über dem Genfersee, um 8 Uhr. Danach abwaschen, aufräumen, putzen, Hütte abschliessen, Abstieg in 3 h zur Skilift Talstation in Le Sentier, wieder durch tief verschneite Wälder und Lichtungen, die beiden Skitüreler genossen viele wunderbare Hänge. Im oberen Drittel bei Grandes Chaumilles suchten alle nach vergrabene LVS. Beim Bahnhof war das Bahnhofbuffet geschlossen, dafür fuhr knappe ½ h nach Ankuft bereits ein Zug um 14:06 los, in 3 1/4 h nach Basel.
Verhältnisse: zum teil bewölkt, anfangs sogar kurzer Schneefall, oft danach auch schön sonnig, am Kamm und Gipfel windig und kalt, Schnee ab Seehöhe in beiden Dörfer Le Pont, wie auch Le Sentier (Abschluss der Tour), im Gelände zum Teil sehr viel Schnee, anstrengende Spurerei und Routenfindung, KEIN Wegweiser Mont Tendre gesichtet, ausser bei der ersten Abzweigung in Le Pont links weg zum Wald. Wunderschöne tief verschneite, einsamste Landschaft, auch im Abstieg am Folgetag nordwestwärts nach Le Sentier, Ortschaft am unteren See-Ende.
Unterwegs auf den Zugfahrten unterhielten wir uns sozusagen ununterbrochen und lachten sehr viel.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Drei amüsante Gymnasiastinnen (Gäste aus der Sektion Baselland) und mit mir drei aus unserer Sektion, im Alter von 51 bis 69. Zwei Frauen, eine von beiden nahm an der Skitour für Neumitglieder teil, waren noch NIE mit Schneeschuhen unterwegs. Alle standen den 8 1/2 h Aufstieg mit zahlreichen kleineren Zwischenabstiegen und Wiederaufstiegen, oft durch tiefen Pulverschnee, tapfer durch. Super Selbstversorger Cabane du Cunay, mit fantastischer Aussicht.
Erst ab Ende Februar ist der Zutritt zum hinteren Lötschental nach dem verheerenden Bergsturz wieder erlaubt. Allerdings ist dazu ein grosser Umweg über Weissenried erfordelich. Wer den drohnenüberwachten Schuttkegel betritt, muss mit saftigen Bussen rechnen.
Vom Skigebiet Lauchernalp aus erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein in gemütlichen drei Stunden in einer langen Traverse den Gipfel. Nachdem es am Vortag hier noch gestürmt hatte (Gondelunfall am Titlis), wehte nun nur ein laues Lüftchen. Aber: Aufgrund des starken Windes war der Schnee „gedeckelt“, sodass wir in vielen Abschnitten recht gefordert waren. Unten hingegen empfing uns cremiger Sulz. „Schön, ich kann doch noch Skifahren“, dachten da wohl einige. An einem schönen Tag begegnen einem bei der Fafleralp Dutzende Winterwanderer, doch nun herrschte totale Einsamkeit. Kurz vor Blatten – die Warnschilder waren unübersehbar – mussten wir nach rechts ausweichen und den notfallmäsig ausgebaggerten Weg zum Weiler Weissernried 200 Höhenmeter hinaufsteigen. Nach einer längeren Traverse kamen wir an ein tief eingeschnittenes Tobel, das bei Lawinengefahr den Exit unmöglich macht. Zum Glück waren die Seitenhänge der Schlucht schneefrei, sodass wir die Hängebrücke gefahrlos erreichen konnten. Nun waren wir wieder in der Zivlisation angelangt. Der letzte Teil der Lauchernalp-Abfahrt (leider teilweise ohne Schnee) brachte uns hinab zum Ausgangspunkt Wiler. Um 18:00 Uhr konnten wir eine wunderschöne aber durchaus nahrhafte Rundtour abschliessen. Nicht nur die prächtige Aussicht auf die hohen Schweizer Berge, sondern auch der nahe, beklemmende Anblick der Folgen des Bergsturzes hinterliess einen bleibenden Eindruck.
Hier der Link zu allen Bildern und Filmchen:
https://photos.app.goo.gl/JFCBpeq9KGLp8MB86
Im Team: Urs H., Urs W., Jürg K, Chiara, Claus, Lorenz. Leitung: Matthias & Markus
Der Vorstand durfte an die 150 Mitglieder und Gäste im „schönsten Saal Basels“ begrüssen. Mit einem reich bebilderten Überblick präsentierte der Präsident unser Clubleben im 2025. Nach der Präsentation von erfreulichen Zahlen durch unseren Finanzchef kam es zu einem regelrechten Highlight: In der 163-jährigen Geschichte des Klubs war es das erste Mal, dass sich gleichzeitig vier Hüttenteams einfanden, die aus Burgdorf, Grindelwald und dem Wallis angereist waren. Denn bei beiden Hütten – der Weisshorn- und der Schreckhornhütte – kam es zu einem Wechsel in der Bewartung. Und: Zum ersten Mal handelte es sich dabei ausschliesslich um Hüttewartinnen – Frauenpower pur! In allen vier Ansprachen wurde deutlich, was die Hüttenwartinnen motiviert. Sei es der wilde Gletscherkessel des „Oberen Ischmeers“ oder die kleine Terrasse am Fusse des Weisshorns mit Blick auf 17 Viertausender – es ist die Magie dieser Orte, verbunden mit Begegnungen von dankbaren Hüttengästen. Anschliessend wurde die Ernennung unseres neuen Ehrenmitglieds mit viel Applaus vollzogen. Urs Renggli, der sich seit vielen Jahren unermüdlich als Tourenleiter engagiert und sich für den Umweltschutz einsetzt, hat diese Ehre wahrlich verdient.
Zum Abschluss gab Bergführer Marco Bomio mit eindrücklichen Bildern einen Einblick in die dramatischen Veränderungen der Bergwelt Grindelwalds. Von der abgerutschten Stieregghütte bis hin zum erodierenden Hüttenweg der Schreckhornütte – der Klimawandel hinterlässt tiefe Spuren.
Bei angeregten Gesprächen, Wein und guter Verpflegung klang der Abend bis in die Nacht hinein aus.
Hier ist der Link zu allen Fotos, darunter auch ein Ausschnitt aus der Dankesrede von Urs Renggli:
https://photos.app.goo.gl/hoJfUADrhvQJTC3z9
(Fotos Ralph Büchelin, Text Markus Stähelin)
Eine schneereiche Woche in der Lidernenhütte inklusive Powderabfahrten, Schanzenbauen, Höhlenforschen und Lawinenausbildung.
Der erstmals durchgeführte Anlass stiess auf grosses Interesse. In einem kompakten, halbstündigen Infoblock wurden rund 40 Neumitglieder über unseren Club informiert. Anschließend gab es anregende Gespräche mit dem Vorstand und dem anwesenden Tourenteam bei einem feinen Apéro des Hotels Odelya. Alle Besucher waren sich einig: Ein solcher Anlass sollte fester Bestandteil unseres Clublebens werden!
Im Jura gab es leider keinen Schnee. Darum sind wir Richtung Engelberg auf die Bannalp. Dort konnten wir Spitzkehren üben, die Sonne geniessen und schöne Pulverhänge fahren.
Mit neun Leuten bei super Pulver unterwegs im unbekannten Mülibachtal
So wünscht man sich das: Je näher der Termin rückte, desto besser wurde die Prognose. Bis zum Samstag hatte sie sich ganz brav von „bewölkt, null Sonne, Niederschlag“ zu „Sonne pur“ gewandelt. Vor Ort gab es dann die zweite positive Überraschung. Der Hüttenwart Werner hatte noch ein einstündiges Ski-Tragen ins Aussicht gestellt. Dank des Neuschnees der letzten Nacht konnten wir aber gleich hinter dem Postauto anfellen. Im Talboden unter der Hütte legten wir ein Depot an und stiegen anschliessend zum Heuegg auf. Nicht nur wegen der tollen Aussicht, sondern auch wegen der pulvrigen Abfahrt zurück. Dann ging es mit der Steigehilfe eine halbe Stunde steil hinauf zur heimeligen Privathütte. Die Besitzer Maja und Werner Luchsinger hiessen uns mit gratis Getränken herzlich willkommen. Mit gut 1400 Höhenmetern Anstieg “in den Knochen” genossen wir eine gemütlichen Tagesausklang auf der sonnigen Hüttenterasse. Nach dem feinen Znacht war das „Mülibach-Skihütten-Derby“ ein absolutes Muss. Ein Leiterlispiel-Unikat, bei dem man nach dem Ziehen von Unglückskarten wie „Achtung, Lawinengefahr!“ wieder auf Feld 1 hinunterpurzelt. Am Sonntag folgten wir einer grossen Geländeterrasse nordwärts bis zum Fuss des Wissmeilen. Nach einigen Spitzkehren im immer steiler werdenden Gipfelhang mussten wir die Skier doch noch für rund zehn Minuten schultern. Nach der verdienten Gipfelpause mit 360-Grad-Panorama folgten Pulverhänge hinab zur Alp Fursch. Hier stärkten wir uns mit Käseschnitte und Linzertorte. Ein letztes Mal anfellen und nach kurzer Zeit standen wir an der Talstation eines Sessellifts. Der Lift – da waren die 7 Franken gut investiert – katapultierte uns hinein in das Skigebiet Flumserberg. Nun war es vorbei mit der Einsamkeit: Kollisionsgefahr statt Lawinengefahr war nun zu beachten. Dank der guten Verbindung ab Tanneboden (Maschgenkamm) waren wir in etwas mehr als zwei Stunden zurück am Bahnhof SBB.
Hier der Link zu vielen weiteren schönen Fotos von dieser Nord–Süd-Skisafari:
Tourenbericht 17.–19. Januar 2026 Safiental, Thalerlotsch
Unser Tourenwochenende im Safiental war in zweierlei Hinsicht aussergewöhnlich. Im Gebiet lag ausgesprochen wenig Schnee, gleichzeitig war die Lawinengefahr erheblich. Die Schwachschicht (Altschnee) war durch die Wummgeräusche täglich wahrnehmbar. An den Kuppen lag der Treibschnee hauptsächlich in Exposition Ost. Wir lösten eine kleine Treibschneelawine aus dem flachen Gelände aus, was uns sehr beeindruckte. Der Schnee war sehr heterogen, von weich über windgepresst, verfahren, leicht gedeckelt… Es war beeindruckend, dass wir trotz des wenigen Schnees drei Skitouren unternehmen konnten. Unter der Devise: Hauptsache zusammen draussen unterwegs in schöner Landschaft in Bewegung sein. Nach den Touren gab es jeweils einen Umtrunk entweder im Gasslihof oder im Turrahaus, wo wir in Genuss der bayrischen Gastfreundschaft kamen. Dann zurück in die Thalerlotsch, unterwegs auf dem Hof von der Familie Zinsli noch Käse, Butter und frische Kuhmilch fürs Frühstück holen und dann ab in die Küche. Alle Teilnehmer:innen habe sich in irgendeiner Form beteiligt, mitgekocht, aufgeräumt, abgewaschen… Es war eine friedliche und geschäftige Stimmung, um die kulinarischen Köstlichkeiten für alle auf die Teller zu zaubern. Wir waren eine vielseitige und hilfsbereite Gruppe und so bleiben die Tage im Schnee in bester Erinnerung.
Tourenbericht Jura Vollmondwanderung 5./6. Nov. 2025
Beste Wetterverhältnisse am Mittwoch Nachmittag: Zu fünft in 2h 5 Min von Reigoldswil den Jägerweg hinauf zum Vogelberg Passwang. Die anderen zwei kamen alleine kurze Zeit später auf den Gipfel. Der Mond liess sich erst um 17Uhr blicken, als er über die Wolkenbank im Ostnordosten heraus gestiegen war. Wir brätelten Klöpfer usw. am Feuer auf dem Gipfel und unterhielten uns rege bis um 18:30 Uhr die ersten 3 via Bürten nach Reigoldswil abstiegen. Die anderen Vier wanderten weiter westwärts kurz vor 19 Uhr 12 Stunden lang die ganze Nacht hindurch, mit etwa 4 Ess-Trink-Pausen via Hinterbeibelberg- Erzberg (22 Uhr)-Scheltenpass- Abzweigung Matzendörfer-Stierenberg- Zentner-Mieschegg-Probsteberg-Harzer (03 Uhr)-Malsenberg-Abstieg zur Strasse Welschenrohr-Gänsbrunnen, wobei wir im unteren Teil eine Abzweigung nach links verpassten und uns durch Dickicht ca. 1/4 h lang zwängen mussten, bis wir in eine Lichtung und dort auf einen Weg gelangten. Zum Schluss von der Strasse (05:15 Uhr) direkt bergauf auf z.T. steilen Wald-Wegen und nur die letzten Meter auf dem Strässchen zum Hotel-Restaurant Weissenstein. Ab Reigoldswil bis Weissenstein aus den LK’s grob gemessen 44 km und 1900 Höhenmeter, laut Jõel's Uhr mit GPS: ?48 km und ?2200 Höhenmeter
Verhältnisse/Wetter
z.T. kühler Wind, ab Krete ob Wasserfallen wanderten wir im Sonnenschein, ohne Pullover, auf den Vogelberg, suchten Holz, machten ein Feuer, um nicht zu frieren und Würste zu braten. Um 19 Uhr zottelten 4 von uns weiter, die ganze Nacht durch bis auf den Weissenstein, bei nur mässig kühler Witterung, erste Hälfte sporadisch windig, klare Vollmondnacht mit gut erkennbaren Planeten und Sternen, um 3 Uhr plötzlicher Aufzug von Schäfchen Wölklein, auch um den Vollmond, der zum Teil einen farbigen Ring zeigte.
Bekleidung: z.T. hatte ich 2 Merino-Leibchen (kurz- & lang-ärmelig) + Wollpullover+ Faserpelz Jäckchen an, andere zum Teil unter den Berghosen Strumpfhosen oder 2 Paar Hosen übereinander, alle Mütze und Handschuhe.
Um 7 Uhr auf dem Weissenstein angekommen war es leicht bewölkt, der Vollmond schien auf uns bzw. unsere Wege, bis wir am Ziel angekommen waren, auch in die Wegabschnitten im Wald.
Die Vierergruppe wanderte öfters in rassigem Tempo und soviel wie möglich ohne die Stirnlampe einzuschalten, was z.T. viel Geschicklichkeit in den Füssen abverlangte und müde machte, aber auch viel Spass erzeugte.
Alle kamen oben sehr glücklich und müde an. In der Gondelbahn und danach fielen viele Sprüche und wir lachten sehr viel bis danach im Intercity Zug ab Solothurn die Schläfrigkeit Oberhand gewann.
Jahresfest in der Neuhof-Schüre bei Wahlen, Laufen
„So etwas nennt man Apéro riche?” fragte ein überraschtes Neumitglied. Das mit über 90 Leuten gut besuchte Jahresfest fand erstmals in der Neuhof-Schüre bei Wahlen in der Nähe von Laufen statt. Unsere Organisatorin Monica hat die Location gut gewählt. Das Essen war fein und reichlich, eigentlich wars ein formidables Abendessen, und der schöne und geräumige Festsaal lud zu allerlei Gesprächen ein.
Zuvor trafen die fünf Rotten aus allen Himmelsrichtungen ein. Die Mitglieder waren von den schönen Zustiegen sehr angetan. Ein grosser Dank geht an das Leiterteam, das aus Georg, Bernadette, Priska, Heidi und Meinrad bestand. Letzterer führte den Mountainbike-Trupp. Aufgrund zweier grosser Materialschäden reichte es dem 25-Jahr-Jubliar und Biker Holger nur ganz knapp zur Ehrung.
Anlässlich der Jubilarenehrung durch den Präsidenten, bei der Barbara tatkräftig mitwirkte, ergriff der 50er-Jahr-Jubilar Fredi das Mikrofon und berichtete von einer Sektionstour, die ihm unvergesslich blieb. Die Tour über die Haslerrippe auf das Aletschhorn und dann hinunter ins Tal geht als die wohl längste Sektionstour in die Annalen unserer Clubgeschichte ein.
Während des feinen Buffets überraschte uns ein Musikantentrio mit einer hochkarätigen Jodeleinlage, die von unserer Jodlerin Monica organisiert wurde.
Zum Schluss wurden die Gewinner des diesjährigen Saalwettbewerbes ermittelt.
Unsere 50-Jahre-Jubilarin Catherine, ehemalige Mathematikprofessorin unseres Präsidenten, fungierte als Glücksfee. Der Hauptgewinn, ein Swiss-Panoram-Messer mit Gravur, ging an unser Ehrenmitglied Bruno De Bortoli. Während alle Wanderungen von Wetterglück gesegnet waren, setzte auf dem Heimweg nun kräftiger Regen ein.
Text: Markus, Fotos: Thomas
Der Bericht wurde leider gelöscht.
Treffpunkt war das Restaurant Tibbits am Bahnhof- durch das es in Meltingen kein Restaurant mehr gab.
Wir fanden ein sehr schöner langer Tisch vor für unsere 19 angemeldeten Jahresfestler mit mit dreiarmigem Kerzenständer die angezündet waren, – ein schöner Auftakt.
Mit der SBB nach Laufen und dem Bus nach Meltingerbrücke war das nächste Unterfangen, wo ich anschliessend die Gruppe begrüssen durfte. 3 Jubilare waren dabei: mit Catherine, Josef und Frank und waren stolz diese zu Ihrem Jubiläumstag zu begleiten.
Mit der Route über den Lingenberg, einer hübschen basellandschaftlichen Gratwanderung mit diversen Tafeln versehen über die spezielle Biodiversität und den “Wildi Löcher” genossen wir diesen Gratweg bis zur Chemmiflue wo wir Mittagspause einlegten mit Sicht auf Büsserach und – auch Wahlen.
Beim Schloss Thierstein auf einen schönen Picknickplatz gab es noch eine kurze Information über die Burg Thierstein, da ja diese Burg vor Jahren dem SAC Basel gehörte,- aber dann verkauft wurde.
Vorbei war der spannende Weg (Gratweg) und wir erreichten auf breiten Wegen über die Bachmatt bei Wahlen und das Niderfeld die Neuhofschüre.
Einmal mehr war es ein Genuss mit dieser quirligen, lustigen, motivierten und sehr dankbaren Wandergruppe unterwegs zu sein- ich danke Allen die dazu beitrugen.
Gut durchlüftet erreichen, wir startend in Breitenbach, nach zwei Verschnaufpausen unser Ziel ” in den Spitzen” bei Wahlen.
