Tourenbericht Garzonera Schneeschuh Wochenende 14./15. Feb. 2026
Effektiv durchgeführt wie folgt: Samstag bei ziemlich sonnigem Wetter, ab 1500 müM ziemlich bis stark einsinkend in den tiefen Schnee von Ambri-Piotta in 4 h 50 Min, mit 2 Esspausen und mehreren kurzen Halten, um Standort und Fortsetzungsrichtung auf der Karte (ich) zu bestimmen, und auf Handy verifiziert (Patrik). Ankunft in der herrlichen, grosszügigen Selbstversorgerhütte Rifugio Garzonera, 1970 müM, 1000 Hm und 5.6 km. nach einer halben Stunde zogen wir bereits die Schneeschuhe an, es gab Skiaufstiegsspuren bereits ab gelbem Wegweiser im Dorf. In der Hütte genossen wir es gemütlich anzufeuern, eine Kaffee in einer der drei Pialetti zubereitet zu trinken, brasilianische Musik zu hören zu Ehren des Olympia Siegers im Riesenslalom (einem Brasilianer), Quarkcreme zuzubereiten. Um 17 Uhr kam die angekündigte 7-ener Gruppe der Sektion Rossberg (Einzugsgebiet Zug) an, wir assen gemeinsam Spaghetti und Dessert.
Sonntag: um 9 Uhr los, bei prächtigem Sonnenschein, recht kühlem Wind, ziemlich entlang und etwas östlich dem nicht sichtbarem Wanderweg Richtung Lago di Cara bzw entlang der Route Skitour Passo Scheggia, bis Punkt 2300 müM auf der Krete bevor diese aufsteilt zum Nordgrat des Poncione Sambuco, Aufstieg 2 h 10 Min. für 350 Hm Aufstieg, fast alles frisch spurend, manchmal in Skispur von Vortag stapfend, Abstieg dann westlich der Aufstiegsspur, quasi auf dem tief eingeschneiten Wanderweg in 1 h zurück zur Hütte. Lunch Pause, dann Abstieg zügig in 1h 50 Min zurück nach Ambri-Piotta in unserer Aufstiegsspur, die sich mittlerweile gut verfestigt hatte, nicht aufschmelzte, es war zu kühl und die Flanke nordorientiert und nur schwach besonnt in den Lichtungen, aber wunderschön, einsam und abwechslungsreich in den Wäldern.
Verhältnisse/Wetter: ziemlich bis sehr sonnig, kühl, oben windig, in der Hütte kuschelig warm, bereits als wir ankamen, war es von Vorgänger noch warm und ein riesiger Topf voll lauwarmem Wasser. Es gab Schnee bis ins Dorf Ambri-Piotta, in den ersten 300 Hm Aufstieg auf dem Serpentinen-Weg, trafen wir nur auf ca. 7 apere Wegstellen, je etwa 10 Schritte lang, der Schnee auf diesem Weg war auch am Sonntagnachmittag um 15 Uhr noch gefroren, ob 1700 müM Pulver Schnee.
Bemerkungen: 20 Schlafplätze im grossen Raum, wo auch die Küchenkombination mit Waschtrog, Gasherd und Holzkochherd mit Backofen und Tellervorwärmer steht, wie auch ein Esstisch für alle gemeinsam. Mit 7 Personen von der Sektionstour SAC-Rossberg taten wir uns zusammen für ein gemeinsames Spaghetti Nachtessen (vegetarisch) plus Mango-Quarkcreme zum Dessert.
Das Wetter zeigt sich heute etwas von der grauen Seite. Das wird aber glatt überstrahlt von der Eleganz und den Finessen im Innern des Roche Turms 2. In zwei Gruppen zu 22 Personen können wir uns den höheren der zwei Türme, die man von fast überall in Basel und Umgebung sieht, unter fachkundiger Führung ansehen. Zuerst fahren wir mit Schindler-Liften ins 47ste Stockwerk, bewundern Basel von oben, sehen die vielen Innenhöfe, ruhig und geschützt liegen sie da, stellen fest, dass noch viel Dachfläche auf Photovoltaik-Anlagen wartet und erkennen das Rheinknie sehr deutlich als Bogen von mehr als 90 Grad.
Langsam steigen wir ab, sehen das Konzept der nicht festen Bürozuteilung aber der festen Kästchen, in die am Abend alles versorgt werden soll und mir fallen vor allem auch die vielen Kaffeemaschinen auf. Leider ruhen ausnahmslos alle an diesem Samstag. Ebenfalls sehen wir auffällig viele Pflanzen, kunstvolle Lampen und weite Treppen, die jeweils drei Stockwerke verbinden, als Arbeitseinheit. Weil keine festen Arbeitsplätze zugeteilt sind, braucht es etwa ein Drittel weniger Arbeitsplätze, als Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Haus angestellt sind. Home-Office sei Dank.
Beindruckend das lebende Kunstwerk des französischen Botanikers Patrick Blank, realisiert von der Firma Creaplant. 4000 Pflanzen in 99 tropischen Arten auf 128m2 vertikaler Fläche werden gehegt und gepflegt.
Wir sehen einige Kämmerchen für Videocalls, ein paar Meetingräume, aber insgesamt dominiert für mich der Eindruck einer Wellness-Oase mit grösserem Gastronomieangebot, weniger als ein Ort harter Arbeit. Das ist wahrscheinlich ein arbeitspsychologischer Trick. Die Leute sollen arbeiten, ohne es zu merken. Den Geschäftszahlen nach zu schliessen scheint das zu funktionieren.
Der Turm 2 ist ein architektonisches Meisterwerk, das sehen wir heute auch als Laien. Nicht nur ästhetisch, auch technisch.
Roche schreibt dazu, am 02 September 2022
Roche hat heute das neue Bürohochhaus Bau 2 eröffnet, welches Dank innovativer Bauweise und wegweisendem Energiekonzept eines der weltweit nachhaltigsten Hochhäuser ist.
Roche investierte 550 Millionen Schweizer Franken in das 205 Meter hohe Gebäude, das 3.200 moderne Arbeitsplätze bietet.
Roche CEO (damals) Severin Schwan: “Bau 2 ist ein weiteres sichtbares Bekenntnis von Roche zum Standort Basel, wo Roche vor über 125 Jahren gegründet wurde. Das Gebäude ist als Ort des Austauschs und der Zusammenarbeit konzipiert, eine der Grundvoraussetzungen für Kreativität und Innovation. Es ist ein weiterer Meilenstein in unserer Arealentwicklung, welche einen hoch attraktiven, modernen Standort für unseren Hauptsitz schafft.”
Bau 2 ermöglicht die Zusammenführung aller Mitarbeiter:innen, die bisher an unterschiedlichen Standorten in der Stadt Basel verteilt waren, im Herzen des Roche-Areals. Die hervorragende Infrastruktur von Bau 2 zeichnet sich durch unterschiedliche Arbeitsplätze aus, die verschiedene Arbeitsformen unterstützt, sei es Teamarbeit, konzentrierte Arbeitsformen oder auch hybrides Arbeiten.
Die weitere Arealentwicklung läuft nach Plan, das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum wird voraussichtlich im Herbst 2024 eröffnet werden. Roche investiert hierfür 1,2 Milliarden Schweizer Franken. Auch der Bebauungsplan für die Neugestaltung des Südareals wird in enger Abstimmung mit den Behörden vorangetrieben.
Bau 2 in Kürze
Mehr zum Bau von Turm 2 kann man hier erfahren:
https://youtu.be/U-_55sa12eA?
Zum vertikalen Garten-Kunstwerk findet man hier mehr:
https://creaplant.ch/de/referenz/roche/
Auf der Website von Creaplant etwas runterscrollen, dann findet sich ein Video mit Details, wie so ein Garten aufgebaut wird.
Vielen Dank für euer Interesse,
Margret und Erhard
Fotos: Mit Ausnahme der ersten beiden sind alle von der Roche-Website und von Creaplant.
Touren:
08.02.2026 Nach individueller Anreise zum Almi’s Berghotel in Obernberg im Wipptal, dann Abfahrt 13 Uhr nach Nösslach Bergblick. Nachmittags-Skitour von Nösslach Bergblick (1329m ü. M.) meist durch Wald
zur Nösslachhütte (1607m ü. M.). Nach Einkehr die Abfahrt über den Waldweg und über Wiesen zurück nach Nösslach Bergblick (1329m ü. M.). Rückfahrt zum Almi’s Berghotel in Obernberg im Wipptal.
Insgesamt 278 Höhenmeter hinauf und hinunter. Alle haben die Nösslachhütte erreicht.
09.02.2026 Anfahrt von Almi’s Berghotel in Obernberg im Wipptal nach Parkplatz Obernbergersee. Tages-Skitour vom Parking (1439m ü. M.) durch den Wald zum vereisten Obernbergersee, durch den Kaserwald
zur Steieralm hoch zum Grubenjoch und Grubenkopf (2339m ü. M.). Nach Picknick Abfahrt besser die Hänge ausnutzend im teils Pulverschnee zurück wie der Aufstieg zum Obernbergersee und über Waldwege
zum Parkplatz (1439m ü. M.). Rückfahrt zum Almi’s Berghotel in Obernberg im Wipptal, wo wir einkehren. Insgesamt 930 Höhenmeter hinauf und hinunter. Alle haben den Grubenkopf erreicht.
10.02.2026 Heute Tagesskitour direkt ab Almi’s Berghotel in Obernberg im Wipptal (1378m ü. M.) zuerst über Waldwege durch das Fradertal bis Fraderalm, dann steiler hoch durch den Wald mit wenig Schnee
bis zum Karsattel und mit steilem Schlussanstieg zum Fradersteller (2247m ü. M.). Da sehr windig und neblig Abfahrt über wenig Schnee in rutschgefährdetem Gebiet sehr vorsichtig die Schneehänge ausnutzend
wieder bis ins Fradertal durch den Wald. Picknick bei einer Hütte und über Fraderalm den Waldweg hinunter zurück zum Almi’s Berghotel zum einkehren (1378m ü. M.). Insgesamt 892 Höhenmeter hinauf und hinunter.
Alle haben den Fradersteller erreicht.
11.02.2026 Anfahrt von Almi’s Berghotel in Obernberg im Wipptal nach Gries am Brenner unterhalb Autobahn. Tages-Skitour von Parking unterhalb Autobahn (1250m ü. M.) hinauf über Skipisten zur Sattelalm
(1633m ü. M.) und weiter zum Sattelberg (2115m ü. M.). Nach Picknick unterhalb Gipfel Abfahrt über die Pistenpräperationen bis zur Sattelalm, wo wir einkehren. Später hinunter zum Parkplatz (1250m ü. M.).
Rückfahrt zum Almi’s Berghotel in Obernberg im Wipptal. Insgesamt 856 Höhenmeter hinauf und hinunter. Alle haben den Sattelberg erreicht.
12.02.2026 Anfahrt von Almi’s Berghotel in Obernberg im Wipptal nach Padaun Parkplatz. Tages-Skitour vom Parking Padaun (1589m ü. M.) hoch durch Wald und Wiesen bis Klausen und von dort dann steiler
bis hoch bis zum Grat und ohne Skier hoch zur Vennspitze (2390m ü. M.). Zurück bei den Skiern ist es immer noch sehr windig und das Picknick folgt weiter unten bei Klausen. Dann spektakuläre Abfahrt gut
die Hänge ausnutzend unten durch Wälder und Büsche bis zum Parking Padaun (1589m ü. M.). Unterwegs Einkehr in Steinach am Brenner, vor der Rückfahrt zum Almi’s Berghotel in Obernberg im Wipptal.
Insgesamt 793 Höhenmeter hinauf und hinunter. Alle haben die Vennspitze erreicht.
13.02.2026 Heute Aufteilung der Gruppe in eine kürzere morgendliche Tour, die nur wie am 11.02.2026 die Teiltour bis zur Sattelalm machen und zurück (Oski, Ueli, Saeid, Philipp). Oski bringt für die längere Tour
alle bis Nösslach zum Wald (1438m ü. M.) und geht dann auf die kürzere Tour mit, um nach der Tour das Gepäck zu holen im Almi’s Berghotel. Später ist der Treffpunkt 12 Uhr in Steinach am Brenner für Alle.
Die grössere Gruppe mit Ueli läuft von Nösslach Wald (1438m ü. M.) erst den Waldweg hoch zur Nösslachhütte (1607m ü. M.) und weiter über die Nösslachjochalm zum Nösslachjoch (2231m ü. M.) Nach
Picknick folgt dann die harte Pistenabfahrt über das Bergeralm Skigebiet bis hinunter nach Steinach am Brenner (1064m ü. M.), wo die Gruppe der kürzeren Tour schon wartet. Insgesamt 782 Höhenmeter hinauf
und 1158 Höhenmeter hinunter für die längere Tour. Die kürzere Tour 383 Höhenmeter hinauf und hinunter. Alle der grösseren Gruppe erreichten das Nösslachjoch. Abschluss der Skitourenwoche in
Steinach am Brenner, in einem Tea-Room/Confiserie vor der individuellen Heimfahrt in die Schweiz.
Touren:
08.02.2026 Nach individueller An ...
Wegen Schneemangel im Jura sind wir für unsere Skiexpedition in den Alpstein gereist. Da hatte es noch genug Schnee für unser kleines Abenteuer. Von Ennetbühl Bernhalden sind wir zum Risipass gewandert, auf Schneeschuhen oder auf den Skis. Dort wurden die Zelten aufgestellt. Es ging zügig, so hatten einige von uns noch Zeit auf den Stockberg hoch zu gehen. Weil ausgerechnet eine Wolke am Gipfel hängte, haben wir den Sonnenuntergang verpasst. Im Camp hingegen war er wunderschön. Kurz vor dem Eindunkeln waren wir zurück. Der Abend im Kochzelt war recht gemütlich. Die Kocher brachten eine kuschelige Wärme, und das von Claudia zubereitete feine Abendessen stillte unseren Hunger. Bei Baileys und Vieille Prune wurde noch eine ganze Weile geplaudert, bevor wir uns in unsere Zelten zurückzogen. Wir haben alle gut geschlafen. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde Alles aufgeräumt und in die Pulkas gepackt. Los ging es in Richtung Schwägalp. Die Schneebedingungen waren nicht optimal, so war das Ski fahren eher mühsam. Das Vorwärtskommen war einfacher mit den Schneeschuhen. Bei der Ankunft auf der Passhöhe hatten wir schön Zeit unser Material wieder so zu packen, dass wir es im Bus und Zug wieder nach Basel transportieren konnten. Es war ein ganz schönes Wochenende. Vielen Dank Claudia für die Organisation und die ganze Arbeit!
Der Veteranentag begann im dunkeln, denn der Treffpunkt war um 07.15 Uhr für die 1. und 2. Gruppe. Und nach dem Belchen war noch dicker Nebel- aber wie erwartet. In Hägendorf gab es den offiziellen Kaffee und Gipfeli und das erst noch mit der Einladung von Adrian Dubock. Bald ging es los. Natürlich hofften wir dass es aufhellt- und das erfolgte während der Wanderung auch. Es wurde mystisch, und immer wieder erhaschten wir mehr und mehr blaue Flecken am Himmel. Die Freude wurde darüber immer grösser.Die Wanderung war anspruchsvoll vorallem wegen dem Hartschnee und dem Eis wo man die Augen offenhalten musste – zwischendurch wurde halt ein Wald durchquert wo gar kein Schnee lag bis wir wieder den Weg anpeilten. Am besten konnte man die Wanderung mit Schuhkrallen bewältigen. Auf dem Anstieg zur die Höchi Flue war weder Schnee noch Eis, das half die Höhenmeter gut zu bewältigen. Der Ausichtspunkt war überwältigend, ein riesen Nebelmeer im Mittelland und wunderbare Sicht in die verschneiten Alpen , die Sonne liess sie im schönsten Licht präsentieren. Es war ein Vergnügen. Die Gruppe 2 mit Monica und Heidi konnte den ausgschriebenen Weg begehen- und die Gruppe 3 mit Bernhard und Christian flüchtete aus dem Nebel auf den Allerheiligenberg in die Sonne, unternahm ganz spontan dort oben eine ideale Wanderung. Diese Idee war grandios. Schön wars das erste Mal mit den Veteranen. Ich danke Allen.Zur Zeit “landeten” alle 3 Gruppen im Restaurant Chilchli in Bärenwil zum Apero – auch wieder eingeladen von einer lieben Veteranin Charlotte Vonder Muehll. Nach dem feinen Mittagessen und Dessert unternahmen wir noch den “Verdauungswaggel” bis nach Holderbank. Leider stürzte ein Mitglied von uns und musste später ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er wurde mit einem Wadenbeinbruch operiert – und ist mittlerweile auch schon wieder – sehr glücklich zu Hause. Schön wars mit den Veteranen und ich danke Allen Teilnehmer und den Wanderleiter.
Priska
Der erstmals durchgeführte Anlass stiess auf grosses Interesse. In einem kompakten, halbstündigen Infoblock wurden rund 40 Neumitglieder über unseren Club informiert. Anschließend gab es anregende Gespräche mit dem Vorstand und dem anwesenden Tourenteam bei einem feinen Apéro des Hotels Odelya. Alle Besucher waren sich einig: Ein solcher Anlass sollte fester Bestandteil unseres Clublebens werden!
Schneeschuhtour Böli 1863m
Nach Föhn und Wärmeeinbruch am Vortag und der mässigen Wetterprognose hatten wir keine hohen Erwartungen an die heutige Schneeschuhtour. Aber siehe da, wir hatten Schnee vom Start bis zum Ende der Tour und gar nicht mal schlechten ! Von Sörenberg, Hirsegg gings über die Stächelegg und durch das schöne Waldgebiet der oberen Ruchweid zum Fuss des Böli. Der Aufstieg zum Gipfel gestaltete sich etwas tricky, da unter dem Schnee verdeckte Löcher lauerten, in die wir ein paar mal mit den Schneeschuhen einbrachen. Zuletzt gab es noch eine kurze alpine Einlage über ein schmales Grätli, bevor wir auf dem felsigen Gipfel unsere Mittagspause machen konnten. Nach bewölktem Start um 9 Uhr drückte pünktlich zum Mittag die Sonne durch, es war angenehm warm und windstill. Beim Abstieg hatten wir die Löcher besser im Griff, an der Chlushütte machte wir nochmal eine kurze Pause, um die Sonne und die tolle Stimmung über dem Berner Oberland zu geniessen. Abstieg unter der Südseite des Böli durch nach ober Wisstanne, dann einen schattigen Hang mit super Pulver runter und rüber zu Wagliseichnubel und Wagliseiboden. Kurzer Aufstieg zum Winterwanderweg Salwideli-Rischli, dann über schöne Nordhänge mit Pulverschnee runter zur Südelhöhi. An der Haltestelle Hirsegg ( mit Bänkli !) mussten wir noch 10 min in der Sonne auf den Bus nach Schüpfheim warten. Die Zugfahrt nach Bern in der Abendstimmung mit Blick zu den Berner Oberländer Bergen rundete den schönen Tag ab. GF
Im Jura gab es leider keinen Schnee. Darum sind wir Richtung Engelberg auf die Bannalp. Dort konnten wir Spitzkehren üben, die Sonne geniessen und schöne Pulverhänge fahren.
Mit neun Leuten bei super Pulver unterwegs im unbekannten Mülibachtal
So wünscht man sich das: Je näher der Termin rückte, desto besser wurde die Prognose. Bis zum Samstag hatte sie sich ganz brav von „bewölkt, null Sonne, Niederschlag“ zu „Sonne pur“ gewandelt. Vor Ort gab es dann die zweite positive Überraschung. Der Hüttenwart Werner hatte noch ein einstündiges Ski-Tragen ins Aussicht gestellt. Dank des Neuschnees der letzten Nacht konnten wir aber gleich hinter dem Postauto anfellen. Im Talboden unter der Hütte legten wir ein Depot an und stiegen anschliessend zum Heuegg auf. Nicht nur wegen der tollen Aussicht, sondern auch wegen der pulvrigen Abfahrt zurück. Dann ging es mit der Steigehilfe eine halbe Stunde steil hinauf zur heimeligen Privathütte. Die Besitzer Maja und Werner Luchsinger hiessen uns mit gratis Getränken herzlich willkommen. Mit gut 1400 Höhenmetern Anstieg “in den Knochen” genossen wir eine gemütlichen Tagesausklang auf der sonnigen Hüttenterasse. Nach dem feinen Znacht war das „Mülibach-Skihütten-Derby“ ein absolutes Muss. Ein Leiterlispiel-Unikat, bei dem man nach dem Ziehen von Unglückskarten wie „Achtung, Lawinengefahr!“ wieder auf Feld 1 hinunterpurzelt. Am Sonntag folgten wir einer grossen Geländeterrasse nordwärts bis zum Fuss des Wissmeilen. Nach einigen Spitzkehren im immer steiler werdenden Gipfelhang mussten wir die Skier doch noch für rund zehn Minuten schultern. Nach der verdienten Gipfelpause mit 360-Grad-Panorama folgten Pulverhänge hinab zur Alp Fursch. Hier stärkten wir uns mit Käseschnitte und Linzertorte. Ein letztes Mal anfellen und nach kurzer Zeit standen wir an der Talstation eines Sessellifts. Der Lift – da waren die 7 Franken gut investiert – katapultierte uns hinein in das Skigebiet Flumserberg. Nun war es vorbei mit der Einsamkeit: Kollisionsgefahr statt Lawinengefahr war nun zu beachten. Dank der guten Verbindung ab Tanneboden (Maschgenkamm) waren wir in etwas mehr als zwei Stunden zurück am Bahnhof SBB.
Hier der Link zu vielen weiteren schönen Fotos von dieser Nord–Süd-Skisafari:
![]()
Tourentage in der Surselva – Freitag, 30.1. bis Sonntag, 1.2.2026
Die 11 Teilnehmenden reisen bereits am Freitagabend aufs Nachtessen an. Leider wird Maja wegen ihrem Knie nicht an den Touren teilnehmen können. Sie freut sich jedoch auf uns, den Tapetenwechsel und das Hotel Medelina in Curaglia. Denn dies ist ein besonders herzlichenswarmer Ort für Körper, Geist und Seele. Bereits das erste Nachtessen überzeugt bezüglich des Geschmacks, der Vielfalt und Regionalität. Morgen Samstag werden wir vom Bergführer aus Segnas, David Berther, begleitet. Aufgrund des Schneemangels und der seit langem angespannten Lawinensituation kommen die von mir ersehnten und ausgeschriebenen Gipfel Piz Muraun und Piz Gannaretsch nicht in Frage. Der Schneefall im Süden macht es jedoch möglich, dass wir von der Lukmanierpasshöhe den Piz Lai Blau ansteuern werden. Das Hotel stellt uns gegen eine Miete seinen Bus zur Verfügung.
Samstag, 31.1.2026
Abfahrt in Curaglia um 8.15 Uhr. Von der Staumauer auszugehen, scheint David nicht geeignet. So fahren wir weiter zur Passhöhe (1’917m). Um 8.45 Uhr geht’s los. Wegen dem tiefen Wasserstand und den Eisschollen queren wir die Hänge westlich über dem See eher hoch am Hang bis zum Einstieg ins Val Rondadura. Zuerst nach Osten und dann in einem Steilhang bis Pt. 2’443m. Es ist sichtbar, dass Ueli am Kämpfen ist. Er ist mit einer stark vereiterten Backe angereist. Nach Punkt 2’443m gehen wir nördlich recht weit unterhalb der westlich gelegenen steilen Felsen. Aufgrund der geringen Schneemenge müssen wir Senken queren. Ein Auf und Ab bis wir zum Übergang auf die Hochebene gelangen. Da die Zeit fortschreitet und Ueli kämpft, entscheide ich mich, mit ihm zurückzubleiben. Die restliche Gruppe geht zügig und homogen zum Gipfel. Bei Kälte und Wind wird abgefellt. In traumhaft unberührtem Pulver und jauchzend ist die Gruppe nach gut einer Stunde wieder zusammen.
Trotz z.T. wunderbarem Pulver fordert die Abfahrt heraus. Einerseits durch den wenigen Schnee (Achtung Steine und später Gebüsch) und andererseits durch das Auf- und Ab. Einige sind an ihre Kindheit erinnert, als wir Pisten «träppeleten», um dann runterfahren zu können. Trotz diesen Hindernissen kommen wir zügig voran. Auf der kleinen Ebene unter Pt. 2’443m stürzt Holger. Er ist stark auf die Brust gefallen, erholt sich aber schnell. Ein wenig später stürzt Beat, der erst am nächsten Tag mitteilt, dass sein rechter Fuss schmerzt und eine Schwellung entstanden ist. Beat, Robert und David Berther fahren schneller bis zur Staumauer, um dort zu «stöppeln». Kaum zu glauben: als ich mit der Gruppe kurz vor 16.00 Uhr zur Staumauer gelange, steht der Bus bereits bereit zur Abfahrt. Im Medelina treffen wir Maja und stossen auf die grandiose Tour an. Grossen DANK an David für die umsichtige Führung!
Sonntag, 1.2.2026
Heute wähle ich den Medelser Piz Pazzola. Beim Frühstück wird klar, dass wir heute noch zu siebt unterwegs sein werden. Marcel hat seine Schulter überlastet und Holger fühlt sich zu steif vom gestrigen Sturz, um eine Skitour zu wagen. Ueli geht es jedoch sichtlich besser.
Aufgrund des Schneemangels starten wir leider nicht von Mompé Medel aus. So fahren wir um 8.15 Uhr auf die andere Talseite nach Mutschnengia und weiter die Alpstrasse hoch bis ca. 100 Hm unter Stagias. Start um 8.45 Uhr. Nach den aperen eben mit dem Auto hochgefahrenen Südhängen wird es auf der Krete abrupt tief winterlich. Der Wald ist märchenhaft verschneit. In zügigem Tempo durchqueren wir eine wunderschöne Winterlandschaft auf der einzig erlaubten Route im Wildschutzgebiet in Richtung Tegia Nova. Traumhafte Blicke auf den Gletscher da Medel. Auf der Spur sichte ich über eine längere Strecke grosse Tatzen. Am Abend bestätigt mir David auf Anfrage, dass er aufgrund des Spurenbilds einen Wolf des Stagia Rudels vermutet. Dieses ist in der Gegend ansässig.
Bei der Alphütte auf 1’920m machen wir eine Pause. Danach folgen wir dem Rücken des Piz Pazzola. Wegen dem wenigen Schnee sind bald die Harscheisen montiert. Der Felsriegel zwingt uns, die Skier auszuziehen. Nur Beat wählt eine bequemere Spur. Bei der letzten Felskante müssen jedoch alle klettern. Ich «hiefe» die Skier hoch. Mir ist schon lange bewusst, dass der Gipfel wohl nicht mit den Skiern bestiegen werden kann (Steine, Schneemangel). Auf dem Hintergrund der Zeit und der Heimfahrt nach Basel entscheiden wir uns, den Punkt ca. 150Hm unter dem Gipfel als unser heutiges Ziel zu definieren. Die Abfahrtsroute muss ich aufgrund der heiklen Lawinensituation sehr sorgfältig wählen. So fahren wir westlicher als die Standardroute ab über Funtauna. Über die letzten unberührten Pulverhänge gelangen wir etwas SE der Alp Pazzola auf den Schneeschuhtrail. Von dort fahren wir ohne Anstrengung die Alpstrasse runter wieder bis vors Auto. Ca. um 14.30 Uhr sind wir wieder im Medelina. Genügend Zeit, um anzustossen, zu packen und den Bus um ca. 15.28 Uhr zu erreichen. Fast nicht zu glauben: auf beiden Touren haben wir keine anderen Menschen angetroffen.
Mit dabei waren: Marcel, Thomas, Holger, Fabiola, Daphné, Eli, Beat, Ueli, Maja (rekonvaleszent) und Robert
Für den Bericht: Brigitta Tschudin
In Biel kehren wir als erstes ein, im Coop Restaurant, zu Kaffee und Gipfeli und vor allem zur Wetterbeobachtung.
Wir stellen fest, dass für einmal der eher regenlastige Wetterbericht die Oberhand zu gewinnen scheint. Tatsächlich können wir am Abend sagen, es hat nur einmal geregnet. Und keinmal aufgehört.
Aber wir sind alle gut ausgerüstet und farbenfroh ziehen wir los.
Unsere Wanderung findet im Berner Seeland statt. Im Mittelalter gab es hier immer wieder Überschwemmungen. Abhilfe schaffte die Juragewässerkorrektion von 1868 – 1891.
Die Aare wurde durch den Aare-Hagnek-Kanal von Aarberg in den Bielersee umgeleitet. Weiter entstanden der Zihlkanal, der Nidau-Büren-Kanal und der Broye-Kanal (Murtensee-Neuenburgersee).
Im Schlossmuseum von Nidau berichtet eine Ausstellung von diesem Pionierwerk. Das als Inspiration für einen weiteren Besuch der Gegend, vielleicht im Sommer, mit Bademöglichkeit.
Unser Weg führt uns zuerst der Zihl entlang.
Die Zihl, la Thièle, ist ein interessanter Fluss, dem einiges zugemutet wird auf seinem Weg. Er entsteht beim Zusammenfluss der Orbe und der Talent, etwa drei Kilometer nordöstlich von Orbe, im Waadtland. Bei Yverdon-les-bains fliesst die Zihl in den Neuenburgersee, bei Thielle in den Canal de la Thielle und damit in den Bielersee, bei Le Landeron. Bei Nidau, neben Biel, taucht die Zihl wieder als solche auf, allerdings nur für knapp drei Kilometer, um dann wieder zu verschwinden, im Nidau-Büren-Kanal. Erst bei Büren kommt sie wieder in ruhigeres, geordnetes Wasser, in die Aare, mit ihr in den Rhein und schliesslich findet sie die Ruhe in der Nordsee. Bis zum nächsten Sturm. Aber das ist eine andere Geschichte.
Wir überqueren den Nidau-Büren-Kanal und steigen auf den Jäissberg, 610m, wo vor uns schon die Kelten und die Römer waren. Auf der Höhe kommen wir an der ehemaligen Chnebelburg mit Ringwall vorbei.
Chnebelburg, weil aus Holz und Erde gebaut, vor ca. 800 Jahren. Wir sehen den Erdwall, mehr ist nicht mehr vorhanden. Die Burganlage, in ovaler Form, war angeblich recht gross, ca. 135 x 60m.
Die Ruinen der römischen Tempelanlage lassen wir links und im Regen stehen.
Der Aarelauf zwischen Aarberg und Büren an der Aare wurde früher rege für Waren- und Personentransporte per Schiff und Floss genutzt. Mit der Gewässerkorrektion verlor er seine Bedeutung und wurde zur «Alten Aare» und zum Naturschutzgebiet mit schönen Fluss- und Auenlandschaften.
Der Abstieg vom Jäissberg bringt uns nach Studen. Östlich von Studen peilen wir das Waldhaus an, das uns ein Dach und Sitzgelegenheiten bietet, für unser Picknick.
Ab jetzt folgen wir der alten Aare, bis nach Aarberg. Grünleuchtendes Moos, Schilfgras, lichter Wald und der natürliche und unbegradigte Flusslauf, dazu ab und zu Wasservogelrufe, das sind die Attraktionen.
In Aarberg, dem hübschen Städtchen, ist es die Konditorei Steffen, die unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sehr nett und gut.
Wie meine Mitwanderer und Mitwanderinnen, sehr nett und gut und wasserdicht. EB.
Bericht zur Tourenwoche 25. bis 30 Januar 2026 des SAC Basel
Wie immer Ende Januar fand auch dieses Jahr die beliebte Skitourenwoche für Senioren des SAC Basel statt. Diesmal ging es ins Saanenland, wo wir im Hotel Alphorn in Gstaad bestens untergebracht waren. Von dort aus unternahmen wir unter der kundigen und angenehmen Führung durch die beiden Bergführer Reto und Oliver gemütliche doch genussvolle Tagesskitouren in der näheren Umgebung. Wir, das waren Ursula, Monica, Andres, Verena, Urs, Peter (2x), Regula (2x), Barbara, Mauro und Stephan.
Obwohl der Wetterbericht vorgängig etwas durchzogen aussah und die Schneeverhältnisse eher nicht vielversprechend waren, war die Situation vor Ort dann fast perfekt. Leichter Schneefall, meist nachts, sorgte für optimale Abdeckung und wunderschöne Tiefschneeabfahrten, während tagsüber häufiger als nicht die Sonne schien. Allerdings hat nicht nur die Natur geholfen, auch die geschickte Routenwahl durch Reto und Oliver hat viel zu unserem Erlebnis beigetragen. Dafür sei denn beiden Bergführern nochmals ganz herzlich gedankt.
Gedankt sei auch Ursula für die reibungslose Organisation dieser Woche und and allen Teilnehmern für die gute Kameradschaft und gegenseitige Rücksichtnahme.
Nun zu den eigentlichen Touren, die auch für Nachahmer sehr empfehlenswert sind.
Am Montag gings von Mürni im Turpachbachtal (1314m) Richtung Bachberggrat bis zum Steinmandli auf 1940m. Zurück am gleichen Hang. Wie gesagt, Pulverschnee und nur leicht bewölkt. Ein Teil der Gruppe fuhr dann noch mit der Wasserengratbahn aufs Dürrischilt, um das Abfahrtserlebnis nach dem Genuss von Meringues mit Crème Double zu wiederholen.
Am Dienstag war es sehr fönig. Wir fuhren von Lauenen mit dem Skilift zuerst bis auf 1422m und stiegen dann via Chrine und Hinderi Wispile bis zur Walliser Wispile (1982m) auf. Letztere heisst nur so, liegt aber im Kanton Bern. Wunderschöne Tiefschneeabfahrt durchs Inner-Düri ins Tal. Ein Genuss der teilweise mit etwas Skitragen bezahlt werden musste.
Der Mittwoch war wettermässig der mässigste Tag, mit Schneefall. So wurde eine Waldroute gewählt, nämlich von der alten Station Stöckewaid (1320m) der ehemaligen Skipiste entlang Richtung Oldenegg bis etwa 1800m. Während des Aufstiegs konnten wir eine Gruppe Eisfallkletterer in Aktion bestaunen. Abfahrt auf demselben Weg.
Der Donnerstag war ein Höhepunkt der Tourenwoche. Viel Sonne und natürlich bester Schnee nach dem Vortag. Von Gsteig (1229m) stiegen wir aufs Walighürli (2050m), mit nachfolgend Pulverfahrt übers Hindere Walig, ein leichter Nordhang, nach Feutersoy. Hier, wie auf einigen anderen Touren, war die Verfügbarkeit von zwei kleinen Autobussen sehr angenehm.
Der Freitag war dann leider schon der Abreisetag. Nochmals eine kleine Abschiedstour auf den Hügel hinter dem Hotel. Ein schöner Ausklang einer wunderbaren Woche. Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr und wünschen allen Teilnehmern eine gesunde Zeit. Einige von uns werden ja auch in der Fasnachtswoche nochmals Skitouren unternehmen.
2.2.2026 Stephan Hämmerli
Voralpenskitour auf das Mändli 2059 m (oberhalb Giswil, Ktn. Obwalden)
Die Schneeschuhwanderung aufs Herzogenhorn hat wegen der einfacheren Anfahrt und vor allem wegen des mageren Schnees auf den Südhängen des Schwarzwalds nicht in Bernau begonnen, sondern am Feldbergpass. Nach einem kurzen Halt für einen Kaffee in einer Après-Ski-Bar sind wir über den Auslauf der Skipiste und unter den Liftanlagen hindurch in Richtung Südosten gestartet. Das Wetter war ausgezeichnet – sonnig, kaum Wind, Temperaturen um den Gefrierpunkt. Als es vom breiten Weg auf einen schmalen Bergweg abzweigen sollte, wurden wir von Schildern gestoppt, die auf Wildruhezonen hinweisen. Diese sind leider, anders als in der Schweiz, nicht aus den üblichen Karten ersichtlich. So sind wir doch auf dem breiten Weg bis zur Grafenmatt aufgestiegen und weiter am Skilanglauf-Leistungszentrum vorbei auf festem Altschnee auf den Gipfel des Herzogenmhorns. Bis auf etwa 20 Meter am Gipfel war die Schneedecke geschlossen.
Auf dem Gipfel waren wir fast alleine und haben die Mittagspause mit einem tollen, wenn auch leicht dunstigen Alpenpanorama genossen. Dann ging es auf der Südseite abwärts, an einer Skihütte vorbei und durch den Wald wieder hinauf zur Grafenmatt. Ab dort haben wir zwischen den Skipisten hindurch einen ziemlich direkten Abstieg zum Feldbergpass genommen, genauer gesagt zum “Burg Restaurant” kurz oberhalb, wo wir auf den Sonnenterrasse den schönen Tag haben ausklingen lassen. Die Rückfahrt mit Bus und S-Bahn verlief ebenso problemlos wie die Hinfahrt.
Wegen der erzwungenen Abkürzung haben wir in 3 h Gehzeit nur 315 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zurückgelegt, aber bei dem schönen Wetter hat sich niemand aus der gut motivierten Gruppe darüber beschwert!
Uli
Von Schönenbuch, der nodwestlichen Ecke des Kantons Basel Land wandern elf Werktags-Wandersleute zur nordwestlichsten Ecke des Kantons Solothurn, nach Rodersdorf.
Wir wandern ab Schönenbuch ins Elsass, also im Sundgau, über Grate oder eher Kuppen über den Wessenberg 529m nach St. Brice. Dann ein Stück der Landesgrenze entlang. Zu unserer Linken fliesst das Wasser in die Birsig und demzufolge nach Basel. Recht fliesst das Wasser ins Elsass ab.
Das Wetter; sonnig, kalt, angenehm. Am Morgen ist der Boden leicht gefrohren und so bleiben die Schuhe voerst sauber.
In St. Brice; da ist eigentlich Winterruhe. Hier bestaunan die schöne Kapelle und geniesen dann auf einer Bank an der leicht wärmenden Januarsonne unser Pic-Nic.
Auf dem Weiterweg direkt an der Landesgrenze bestaunen wir eine riesige Buch. Es ist die grösste der Nordwestschweiz mit einem Durchmesser von ca. 1.60 Meter und einem Umfang von gegen 5 Metern. An einem andern Ort sehen wir eine Weisstanne mit einer Anastomose, ein Nebenstamm der sich mit dem Hauptstamm vereinigt.
Besten Dank allen für das Dabeisein und Mitmachen an dieser tollen Wanderung. TE.
Gemütlicher Ski-Saisonstart in Wergenstein
Bei der Anreise nach Wergenstein versichern wir uns, dass wir die Wanderschuhe dabei haben. Der Blick von Zillis Richtung Wergenstein trübt kein Brösmeli Schnee. Nun ja es heisst gemütlicher Saisonstart und Schnee wurde nicht versprochen!
Im sehr behaglichen Hotel Capricorn laden wir den Rucksack ab und gehen heimlich auschecken wie weit wir die Skiausrüstung tragen müssen. Aber genau hinter dem Haus zieht im Schatten der Bäume ein Schneebändli Richtung Tourengebiet.
Beruhigt geniessen wir das feine Abendessen und unser hübsches Doppelzimmer.
Am Morgen frisch gestärkt vom köstlichen Zmorgen starten wir den Tag wenige Meter hinter dem Haus. Der Schnee knirscht unter den Skis beim Aufstieg zum Carnusapass. Ehrgeizig steigt die schnellere Gruppe 1100 Meter hoch zum Carnusapass. Die genussvolle Abfahrt über bereite Rücken ist die Belohnung.
Da wirklich wenig Schnee liegt, planen wir den nächsten Tag von Splügen aus Richtung Guggernüll. Auch hier liegt in den Hängen sehr wenig Schnee. Beim Aufstieg beobachten wie eine Dreiergruppe Gämse, die eine kleine Lawine auslöst. Das lässt uns den Aufstieg noch sorgfältiger wählen, obwohl das Lawinenbulletin «mässig» anzeigt. Den Gipfel erreichen wir nicht, da wir zu viele Wumgeräusche hören. Sorgfältig fahren wir zurück nach Splügen, wo das Taxi uns abholt.
Wie an den Tagen zuvor scheint auch am letzten die Sonne. Der Himmel ist wolkenlos und tiefblau. Nochmals starten wir hinter dem Hotel. Wieder sind die Teilnehmer ambitioniert und am Mittag stehen wir nach einem bequemen Aufstieg auf dem Tguma da Tumpriv. Den Gipfel haben wir für uns alleine. Mit grandiosem Ausblick essen wir unser Brötli bevor wir die Skis wieder anschnallen. Herrlich ist der obere Teil der Abfahrt. Hübsche Kurven bleiben im Schnee zurück. Zügig sind wir in Wergenstein und geniessen die letzten Augenblicke von der Sonne geblendet am Fusse des Piz Beverin.
Tourenbericht 17.–19. Januar 2026 Safiental, Thalerlotsch
Unser Tourenwochenende im Safiental war in zweierlei Hinsicht aussergewöhnlich. Im Gebiet lag ausgesprochen wenig Schnee, gleichzeitig war die Lawinengefahr erheblich. Die Schwachschicht (Altschnee) war durch die Wummgeräusche täglich wahrnehmbar. An den Kuppen lag der Treibschnee hauptsächlich in Exposition Ost. Wir lösten eine kleine Treibschneelawine aus dem flachen Gelände aus, was uns sehr beeindruckte. Der Schnee war sehr heterogen, von weich über windgepresst, verfahren, leicht gedeckelt… Es war beeindruckend, dass wir trotz des wenigen Schnees drei Skitouren unternehmen konnten. Unter der Devise: Hauptsache zusammen draussen unterwegs in schöner Landschaft in Bewegung sein. Nach den Touren gab es jeweils einen Umtrunk entweder im Gasslihof oder im Turrahaus, wo wir in Genuss der bayrischen Gastfreundschaft kamen. Dann zurück in die Thalerlotsch, unterwegs auf dem Hof von der Familie Zinsli noch Käse, Butter und frische Kuhmilch fürs Frühstück holen und dann ab in die Küche. Alle Teilnehmer:innen habe sich in irgendeiner Form beteiligt, mitgekocht, aufgeräumt, abgewaschen… Es war eine friedliche und geschäftige Stimmung, um die kulinarischen Köstlichkeiten für alle auf die Teller zu zaubern. Wir waren eine vielseitige und hilfsbereite Gruppe und so bleiben die Tage im Schnee in bester Erinnerung.
Aufgrund der starken Schneefälle war am Sonntag, drei Tage vor der Wanderung, nochmals ein Vorlaufen erforderlich, um die Schneehöhe und deren Begehbarkeit zu prüfen. Der Schnee lag zwischen 25 und 30 cm hoch, siehe dazu meine ersten Fotos. Auch hatte ich Bedenken, da am Wochenende der Wetterbericht für Mittwoch noch ziemlich trübe Aussichten zeigte.
Aber es kam alles anders – nämlich alles besser! Wir wurden am Mittwoch auf den Wasserfallen von Sonne und wärmeren Temperaturen begrüsst. Nach dem Startkaffee mit Gipfeli im Restaurant Heidi-Stübli ging es los mit 19 gut gelaunten SAC-Teilnehmenden: von den Wasserfallen über die Ulmethöchi zum Stierenberg und hinunter nach Nunningen.
Der Schnee hatte sich aufgrund des Regens am Montag und den deutlich höheren Temperaturen stark zurückgebildet. Teilweise gab es dennoch eisige Stellen, aber mit den montierten Krallen war das kein Problem. Ein grosses Kompliment an alle für die sehr gute Leistung, die Tour mit euch hat mir grosse Freude gemacht.
15.1.2026/Nae
Am 8. Januar haben die meisten der Gruppe 1 bei schneebedeckten Wegen und kräftigen Winden den höchsten ganz im Kantonsgebiet AG liegenden Berggipfel, den Densbürer Strihen (auf der Landeskarte nur Strihen, 866 müM), erreicht. Leider hatten wir vom Gipfel keine Sicht in die Alpen. Die Gruppe 2 hat wegen der unwirtlichen Verhältnisse den Gipfel links liegen gelassen.
Die Gruppe 3 ist wegen der schwierigen Wetterbedingungen bei Wittnau gewandert und nicht von etwas oberhalb der Staffelegg zum Benkerjoch.
Auf die Nachmittagswanderung von Wittnau nach Gipf haben alle verzichtet.
Morgenkaffee für alle in der Bäckerei Kunz in Frick, Mittagessen im Restaurant Krone in Wittnau.
Nach einer Runde Kaffee und Gipfeli im Le Chat Bleu starten wir in Les Genevez, bei strahlendem Sonnenschein und Schnee, gerade recht zum Schneewandern, ohne Schneeschuhe. Ein Blick in die St. Maria Magdalena Kirche mit den modernen Buntglasfenstern lohnt sich.
Wir wandern gegen Westen, über die verschneiten Felder, mit sanften Steigungen. Majestätisch stehen die weissen Tannen da, manchmal allein, manchmal in Gruppen, ab und zu einen lichten Wald bildend. Oben schaut der blaue Himmel und die Sonne zu, wie wir uns durch den trockenen, knirschenden Schnee bewegen, wunderbar.
Beim Mittagshalt in La Theurre, Auberge de la Couronne, unweit vom Lac de la Gruyère, treffen wir Pascale und Christiane, die es in Basel wegen Zugverspätungen nicht auf den vorgesehenen Zug schafften.
Vor dem zweiten Teil der Wanderung nach Saignelégier schauen wir uns den zugefrorenen Lac de la Gruyère an, der jetzt, mit der dünnen Schicht Schnee auf dem Eis, gar nicht richtig als See wahrgenommen wird, eher als grosse Waldlichtung. Spaziergänger tummeln und vergnügen sich auf dem Eis.
Wir geniessen die letzten Kilometer durch die verschneiten Weiden nach Saignelégier und können im Restaurant de la Gare doch noch eine Königin krönen, Pascale.
Vielen Dank an alle für den schönen und sonnigen Einstieg ins Wanderjahr 2026! EB
Fotos: EJ und EB
Furggelenstock Rundtour 7. Januar 2026
Bei ca. -11 °C starten wir bei der schattigen Talstation Laucheren zu unserer SS-Tour Furggelenstock. Ca. 20 min. später und einige Höhenmeter höher sind wir in der Sonne, die uns bis zum Ende der Tour uneingeschränkt begleitet. Nacheinander verschwinden Daunenjacken und dicke Fausthandschuhe im Rucksack und wir können den abwechslungsreichen Aufstieg bei angenehmen Temperaturen geniessen. Es hat nicht üppig, aber ausreichend Pulverschnee von dem Neuschneefall vergangenen Freitag/Samstag, nur im Wald manchmal knapp. Auf einem sonnigen Bänkli bei der Furggelenhütte gibt es Mittagspause, bevor wir auf guter Spur steil auf den Furggelenstock steigen. Tolle Panoramasicht und kaum Wind. Weiter geht es in etwa der Krete entlang zum Brünnelistock mit ebenfalls super Panorama. Lifte und Pisten sind noch geschlossen und wir können unsere eigene Spuren runter zum Ibergeregg legen. Entlang der sonnigen Skiroute/Wanderweg geht es in teils sehr schönem Pulverschnee zurück zur Talstation Laucheren, wo wir noch 10 min in der Sonne auf den Bus warten, der uns nach Einsiedeln bringt. Ein sonniger Schneeschuhtag ohne die befürchtete Kälte geht zu Ende. Vielen Dank an die flotte und motivierte Gruppe, es hat Spass gemacht mit euch. GF
Gruppe 1 startete um 09.07 Uhr am Bahnhof Delémont mit 35 TeilnehmerInnen. Da Bernadette Hugi krankheitshalber ausfiel, unterstützten Erhard Berli und Thomas Epp Ursula Flück. Ein grosses Dankeschön für die wertvolle Unterstützung an die beiden Herren sei hier erwähnt. Gruppe 2, die von Maria Riggenbach geleitet wurde, startete um 10.38 Uhr bei Bourrignon bif. Bürgisberg mit 12 Personen. Um ca. 11.20 Uhr trafen alle im Naturfreundehaus La Haute Borne zum Glühwein ein. Ein herzliches Dankeschön an all die Bäckerinnen der feinen Gutzelis zum Glühwein. Um 12 Uhr wanderten die beiden Gruppen weiter zum Mittagessen im Restaurant la Claude Chappuis, wo wir ca. um 12.50 Uhr eintrafen und die 4 Personen der Gruppe 3, die mit dem Auto anreisten, begrüssen durften. Das Mittagessen war schmackhaft und der Service hervorragend. Erhard Berli ehrte in berührenden und humorvollen Worten Jürg Weber für seine 14jährige Tourenleiter-Tätigkeit. Jürg Weber, wird sein Amt als Werktags-Wanderleiter per Ende 2025 abgeben. Zwei Anerkennungsgaben vom SAC Basel sowie von den WerktagswanderleiterInnen wurden von Jürg mit Freude entgegengenommen. Wir wünschen Jürg alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg und freuen uns, mit ihm auch weiterhin als Tourenteilnehmer unterwegs sein zu dürfen.
Herzlichen Dank an all jene, die Fotos ins Netz gestellt haben
So endete ein erlebnisreicher Tag bei guter und fröhlicher Stimmung und alle dürfen dankbar und mit unvergesslichen Erinnerungen versehen, auf ein erlebnisreiches Wanderjahr 2025 zurückblicken.
Mit meinen besten Wünschen auf frohe Festtage und auf ein glückliches, gesundes und wanderfreudiges Neues Jahr 2026
UF
Schnee suchen und finden
Es ist Winter und wie ein Kind plange ich auf den Schnee. Dieses wunderbare Weiss, dass mich in die Kindheit zurück zaubert.
Da bleibt nur eins, wenn es in Basel so grün ist. Ab in die Berge!
Das Wochenende ist geplant wir nehmen das Sunnbüel ins Visier und finden sogar eine Übernachtung in der unbewarteten Winteregghütte des SAC Biel.
Endlich ist da Schnee unter unseren Füssen und die Skis sind schnell montiert. Bis zur Hütte ist es nicht weit, sodass wir das Znacht und den Zmorgen sowie das Zahnbürstli zuerst deponieren.
Schnell sind wir unterwegs Richtung Spittelmatte. Der Schnee glitzert und der Himmel ist blau. Wir haben nichts verlernt. Ruhig bewegen wir uns Richtung Underes Tatelishore. Schritt für Schritt, eine Kehre nach der andern bringen uns zum Mittagessen auf den Gipfel und in die Sonne. Das Obers Tatelishore lassen wir aus, da es schlecht eingeschneit ist. Die vielen Steine hätten bei der Abfahrt niemandem Freude gemacht. Dafür entschliessen wir uns zu einem Zwischenaufstieg Richtung Altels, der Schnee macht Spass auch wenn das mit dem Pulver nicht geklappt hat.
Das Abendessen ist schnell zubereitet. Wir geniessen den Abend in der schnell gemütlich warmen Winteregghütte, die wir ganz für uns haben.
Der Sonntag macht seinem Namen alle Ehre! Hell leuchtet der Himmel und die Sonne leuchtet bereits in den Gipfeln beim Start zum Hotel Schwarenbach. Kaffee gibt es noch keinen. Das Hotel ist geschlossen. Durch eine bizarre Landschaft erklimmen wir zuerst das Schwarzgrätli. Eine kurze steile Abfahrt und eine Querung führt uns zum nächsten Aufstieg auf den Entschligegrat vors eigentümliche Tschingellochtighore. Eine letzte Abfahrt über breite Rücken und schon stehen wir an der Bahnstation Engstligenalp und vor der Rückreise ins grüne Basel.
In Biel noch Nebel, in Magglingen Sonne, gedämpft durch hohe Wolkenschichten. Die Standseilbahn von Biel nach Magglingen brachte uns bequem über die Nebeldecke.
Zur Bahn ist zu sagen, dass sie 1887 als Wasserballastbahn gebaut und so bis 1923 betrieben wurde. Eine Wasserballstbahn funktioniert folgendermassen:
Man füllt den Ballastwassertank der oberen Kabine A mit Wasser. Die Kabine B unten, mit geleertem Tank, wird durch die schwerere Kabine nach oben gezogen, via Seil und Umlenkrolle. Wenn A unten ist, wird sie geleert und B mit Wasser gefüllt. Und so weiter. 1923 wurden die beiden Wagen durch von Roll erneuert und der Wasserballast pro Wagen von 3.5 auf 4.5 Tonnen erhöht. 1954 wurde die Bahn auf elektrischen Betrieb umgestellt. Pro Jahr nutzen die Bahn mehrere Hunderttausend Leute.
Wir betrachten das wunderbare Panorama, von Säntis bis Mont Blanc. Und begeben uns zu Kaffee und Gipfeli zum nahen Grand Hotel, mit seiner grosszügigen Terrasse.
Schliesslich beginnen wir unsere Wanderung, die fünfte Etappe der Via Berna, mit Ziel Biel. Wir tauchen in den Nebel ein, nicht sehr dick, aber doch der Landschaft einen ganz anderen Charakter gebend. An Evilard vorbei und leicht absteigend durch den Wald überqueren wir die Autobahn im Tunnel unter uns. Nach zwei Stunden treffen wir beim Restaurant des Gorges ein und werden willkommen geheissen. Und verwöhnt, mit einer kleinen, aber feinen Menükarte.
Das Restaurant hat seine eigene Geschichte, hatte mal einen Bärengraben, dann Reitpferde. Heute stehen im ehemaligen Bärengraben vier einfache Doppelzimmer zur Verfügung.
Der Abstieg durch die Taubenlochschlucht nach Biel ist der Höhepunkt dieser Wanderung. Wir alle sind begeistert von den gebotenen Naturschönheiten und dem Spektakel, den die Schüss, La Suze, auf ihrem Weg durch die Schlucht veranstaltet.
In der Schlucht fallen Gesteinsschichten auf, die an gefalteten Stoff erinnern. Tatsächlich umfasst das Taubenloch über 200 m dicke Kalkablagerungen, die vor 150 Mio. Jahren im Jurameer sedimentierten. Viel später wurden sie unter grossem Druck aufgerichtet, gefaltet und dann von der Schüss durchschnitten.
Warum heisst die Taubenlochschlucht so?
Wie fast immer, gibt es auch zu dieser Frage verschiedenen Erklärungen. Einige sagen, das ist ja klar, Tauben nisten in den Felsenlöchern seit Jahrhunderten, deshalb Taubenlochschlucht.
Der Sprachforscher Albert S. Gatschet teilt diese Ansicht nicht. Die Ausdrücke Daube, Dube oder Tube in der Mundart führen auf den lateinischen Ausdruck Doba zurück, der Graben oder Senke bedeutet. Die Schlucht hiess auch nicht immer Taubenlochschlucht, sondern früher Daubenlochschlucht.
Die poetische und romantische Version ist die Sage vom Taubenloch:
Walter, der junge Müller von Bözingen, liebte ein Mädchen aus dem Dorf Flüglistal (Vauffelin) hinter dem Bözingenberg. Das Mädchen war von blendender Schönheit. Die Leute nannten es die kleine Turteltaube - La petite Colombe. Auf der Burg von Rondchâtel sass damals der grausame Ritter Ingelram. Am Tage der Hochzeit überfiel er den Brautzug oberhalb der Schlucht. Er tötete den Bräutigam, um dann das Mädchen zu entführen. Dieses aber stürzte sich in die Schlucht, um nicht in die Hände des Ritters zu geraten. Mehr schwebend als fallend, wie eine weisse Taube, entschwand sie den Blicken. Wenige Monate später wurde die Burg zu Rondchâtel erstürmt und zerstört. Der Ritter Ingelram wurde erschlagen. Liebespaare, die sich im Frühling in diese Gefilde begeben, sollen zuweilen das sanfte Wehklagen des schönen Mädchens vernehmen.
Wir hörten nichts. Vielleicht wegen fehlender Liebe, oder, wahrscheinlicher, weil die Schüss viel Wasser führte und deshalb alles Leise im Tosen der Wassermassen unterging.
Ich danke allen fürs Mitkommen und sich mitfreuen. EB.
Fotos: BH und EB
Tourenteilnehmende: 17 Personen
Tourenleitung: Susanna Althaus
Wir treffen uns um 08:37Uhr beim Bahnhof Rheinfelden und marschieren gleich los Richtung Altstadt, wo uns eine weihnächtliche Stimmung erwartet.
Das Wetter ist winterlich frisch mit Hochnebel.
Bald lassen wir die schöne Zähringer-Stadt hinter uns und wandern auf dem Weitwanderweg Via Rhenana dem Rheinufer entlang durch Wälder und Auen Richtung Wallbach. Am Wegrand liegen interessante Ruinen mehrerer römischer Wachtürme und Wehranlagen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins erblicken wir die Schlösser Beuggen und Schönau.
Die zum Teil breiten Wanderwege laden ein, inspirierende Gespräche zu führen. So vergeht die Zeit schnell und nach rund 16km Wanderung und inzwischen gesteigertem Hungergefühl treffen wir in Wallbach ein und geniessen im gemütlichen Gasthof Fabriggli ein feines Mittagessen.
Ein 20 Minütiger Verdauungsspaziergang nach dem Essen führt uns zum Bahnhof in Mumpf.
Dankbar für den trockenen Tag, den uns Petrus beschert hat und die schöne Natur, die wir unterwegs geniessen durften, verabschieden wir uns.
Danke an die ganze Gruppe, schön war’s, zusammen unterwegs zu sein.
Susanna
Wer möchte denn bei strahlend blauem Himmel in einer warmen Stube ein Fondue essen? Es kam genau richtig. Novembergrau, Nieselregen und doch konnten wir erkennen, dass die Landschaft, die wir durchschreiten sehr schön ist. Da und dort haben wir vielleicht ein bisschen gefroren und so ist der Appetitit und damit die Vorfreude auf das Fondue stetig gewachsen. Bei der ersten Pause am Waldrand hat uns auch Sandy aufgeholt. Sie hatte den Zug verpasst und eine sportliche Leistung hingelegt. Super!Nach drei Stunden Wanderzeit sind wir im Restaurant Rütihof erwartet worden. Sie haben speziell für uns geöffnet. Das Fondue war fein und der angenehme Rückweg nach Laufenburg hinunter lässt sich auch mit vollem Bauch bestens bewältigen. Die einen und anderen überlegen sich sicher, gelegentlich die Tour zu wiederholen, sei es mit Schnee oder im Frühling, wenn die Natur wieder erwacht. Danke an euch alle für den friedlichen Tag. L.M.
Tourenteilnehmende: 18 Personen
Tourenleitung: Susanna Althaus
Wir treffen uns um 08:30Uhr, Bahnhof Lenzburg, beim Zug nach Mosen. Unterwegs im Zug ziehen ziemliche Nebelschwaden vorbei, mal weniger, mal mehr. Umso erfreuter sind wir, dass sich diese Nebelschwaden in Richtung Mosen gänzlich auflösen. Herrlicher Sonnenschein erwartet uns beim Start unserer Tour. Beim Altmoos Richtung Aesch LU ist der Boden vom Raureif noch recht gefroren, doch die Sonne wärmt uns bald. Wenige Kilometer verläuft der Seeuferweg nicht direkt dem Ufer entlang.
Entlang schöner Rebberge und prächtiger Alpenkulisse am Horizont treffen wir am nördlichen Ende des Sees bei Seengen auf eine prähistorische Fundstelle mit nachgebautem Pfahlbauhaus. Seit 2011 gehört die Fundstelle zum UNESCO Weltkulturerbe der prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen.
Im Spätherbst ist es am Hallwilersee still, die Schiffe verbleiben in der Werft. Auch das Schloss Hallwyl macht Winterpause.
Der fast unverbaute Uferbereich bietet Lebensraum für eine grosse Anzahl Pflanzen und Tierarten. Alleine im Boniswilerried konnten über 150 Vogelarten nachgewiesen werden. Deshalb gehört der See mit seinen umliegenden Nass- und Feuchtgebieten zum «Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler mit nationaler Bedeutung».
Nach 16km entlang dem Seeuferweg erreichen wir Birrwil, wo wir im schönen Restaurant Schifflände in der Kaminstube ein feines Mittagessen geniessen.
Zum Abschluss erwartet uns ein etwas steiler, jedoch kurzer Anstieg bis zum Bahnhof in Birrwil.
Einen wunderbaren Wandertag in schöner Natur durften wir geniessen. Danke an die ganze Gruppe, schön war’s, zusammen unterwegs zu sein.
Susanna
Mit 17 motivierten- neugierigen Mittwochswanderer unterwegs…das ist immer ein hightlight. Das Wetter perfekt.
Es ging los in Zullwil zur Ruine Gilgenberg welche grossartig in der Landschaft steht und man immer wieder staunen muss wie diese Burgen in jener Zeit gebaut wurden. Über den Nunnigerberg dann auf dem spannenden Abstieg zum St. Fridli, ein Felskessel mit kleinen Höhlen, einem kleinem Wasserfall und Felsengebiet. Dem Siegbach entlang weiter zur Ämmenegg ein schöner Grat, Kantonsübergreifend aber auch mit einem Weitblick in die Alpen. Vorbei beim Restaurant Stierenberg, wieder hinauf zum Riedberg und… wieder einem Grat der uns bevorstand. Bei der Lichtung kam der Hunger auf und wir genossen unser Picknick. Leider zog genau zu dieser Zeit ein zügiger Wind auf. Aber trotzdem wunderbar. Da Piero dabei war- fehlte auch die Mundharmonica nicht und wir bekamen herrliche Lieder zu Ohren. Es musste aber dann doch weitergezogen werden, denn das nächste Ziel war die Portiflue – noch ein kleines Dessert zu unserer Wanderung. Die Wanderung war dann in Nunningen zu Ende, alle sehr fröhlich und dankbar- aber auch sehr nachsichtig da ich zweimal den Weg verfehlte und Georg mir aus der Patsche half. Mir war es unendlich peinlich- ich hätte in Boden versinken können. Ich danke allen meinen Mitwanderer für diese herrliche Begleitung.
Canton et République du Jura und seine grossartigen Landschaften: La Combe de Tabeillon. Der traditonelle Zmorgekaffi mit tatsächlich vor Ort hergestellten Gipfeli fand im empfehlenswerten Hôtel-Restaurant de la Gare, Glovelier, statt. Juraweiden, Schluchten, Weiher, verlassene, grösstenteils renovierte Gehöfte, Mühlen und Sägereien, urwaldähnliche, sagenartige und sagenhafte Wege und Pfade bildeten die eindrücklichen Kulissen unserer drei November-Wanderungen.
Gruppe 1 meisterte und genoss die topografische Herausfordeurng: Undervelier, Les Metteneux, Pré de Joux, Combe de Monin, Combe et Etang des Beusses nach Lajoux mit 555Hm Aufstieg in drei Stunden, während Gruppe 2 ausgangs Glovelier den stets leicht steigenden Wanderweg dem Bach folgend in die Combe de Tabeillon unter die Füsse nahm und via Côte des Arches, Etang de Bollement in 2¾ Std zum Buffet de la Gare La Combe gelangte. Dabei überwand G2 350 Hm und ergötzte sich am still vor sich hinrostenden Mühlrad. Unsere nimmermüden Mitglieder der Gruppe 3 gelangten von Lajoux, Sur les Seignes, Envers des Combes zum gemeinsamen Treffpunkt. Dank dem sehr gelobtem Mittagessen konnten G1 und G2 planmässig die leichte Nachmittagswanderung von La Combe über Plain de Saigne Süd nach Le Pré Petitjean bewältigen. Dank gebührt allen, insbesondere den Wanderleitern, den Chauffeuren und den Sponsoren Georges Vonder Mühll, Romy Steiger für den Zmorgekaffi und Bernhard Müller für den Apero, den er aus Anlass seiner zweihundertsten(!) Veteranenwanderung offerierte.
In La Neuveville haben wir eine knappe halbe Stunde Zeit zwischen Bahn und Postauto. Das reicht fast allen achtzehn von uns für Kaffee und Gipfeli und eine kompakte Stadtbesichtigung.
Und die lohnt sich und macht Lust auf einen längeren Besuch, zu wärmerer Jahreszeit, kombiniert vielleicht mit Erlach und einem Bad im Bielersee.
Das interessante Städtchen wurde 1312 vom Basler Fürstbischof Gérard de Vuippens als neue Stadt nahe der Grenze zur Grafschaft Neuenburg gegründet, um Flüchtlinge aus dem Ort La Bonneville im Val de Ruz aufzunehmen, das kurz zuvor durch Rudolf IV. von Neuenburg zerstört worden war.
Von 1798 bis 1815 gehörte die Stadt zu Frankreich. Nach dem Wiener Kongress von 1815 kam sie mit dem Gebiet des Fürstbistums Basel an den Kanton Bern und gehörte zum Amtsbezirk Erlach.
Obwohl La Neuveville nur 3804 Einwohner zählt (Stand 31. Dezember 2024), gilt der Ort aus historischen Gründen als Stadt.
So viel zu La Neuveville, sehr sehenswert.
In der Zwischenzeit steht unser Bus bereit und bringt uns ins 450m höher gelegene Nods, eingebettet in die Hochfläche der Montagne de Diesse (Tessenberg). In Nods ist für Wanderer/innen besonders die Fromagerie interessant. Spielend lässt sich ein köstliches und schmackhaftes (Käse-)Picknick zusammenstellen, wenn nötig.
Bei idealem Wanderwetter können wir losziehen, Richtung Mont Sujet. Eine fantastische Sicht belohnt uns für den Aufstieg. Etwas unterhalb des flachen Gipfels können wir unseren Mittagshalt geniessen und Berge à discrétion bewundern, vom Säntis bis zum Mont Blanc.
Vorbei an der Bergerie du haut und Bergerie du bas führt uns der Weg weiter über Jurahochweiden mit den typischen mächtigen Fichten, mal einzeln, mal in Gruppen stehend, nach Les Prés-d’Orvin.
Bald darauf bieten uns galoppierende Pferde eine besondere und eindrückliche Vorstellung.
Für uns geht’s gemächlicher, ohne Galopp, nochmals etwa 200m hoch, durch den Forêt de Sor Neuchâtel, schliesslich zum End der Welt, Fin du Monde. Zum Glück ist es das Ende aber nur aus der Sicht der Magglinger, weil der Ort am Dorfrand und waldumzäunt ist. Ohne Mühe können wir über das End der Welt hinauslaufen, in die weite Welt, nach Magglingen. Und dort nochmals von der Terrasse des Grand Hotel aus und mit einem Drink in der Hand die phänomenale Aussicht geniessen.
EB.
Tourenbericht Jura Vollmondwanderung 5./6. Nov. 2025
Beste Wetterverhältnisse am Mittwoch Nachmittag: Zu fünft in 2h 5 Min von Reigoldswil den Jägerweg hinauf zum Vogelberg Passwang. Die anderen zwei kamen alleine kurze Zeit später auf den Gipfel. Der Mond liess sich erst um 17Uhr blicken, als er über die Wolkenbank im Ostnordosten heraus gestiegen war. Wir brätelten Klöpfer usw. am Feuer auf dem Gipfel und unterhielten uns rege bis um 18:30 Uhr die ersten 3 via Bürten nach Reigoldswil abstiegen. Die anderen Vier wanderten weiter westwärts kurz vor 19 Uhr 12 Stunden lang die ganze Nacht hindurch, mit etwa 4 Ess-Trink-Pausen via Hinterbeibelberg- Erzberg (22 Uhr)-Scheltenpass- Abzweigung Matzendörfer-Stierenberg- Zentner-Mieschegg-Probsteberg-Harzer (03 Uhr)-Malsenberg-Abstieg zur Strasse Welschenrohr-Gänsbrunnen, wobei wir im unteren Teil eine Abzweigung nach links verpassten und uns durch Dickicht ca. 1/4 h lang zwängen mussten, bis wir in eine Lichtung und dort auf einen Weg gelangten. Zum Schluss von der Strasse (05:15 Uhr) direkt bergauf auf z.T. steilen Wald-Wegen und nur die letzten Meter auf dem Strässchen zum Hotel-Restaurant Weissenstein. Ab Reigoldswil bis Weissenstein aus den LK’s grob gemessen 44 km und 1900 Höhenmeter, laut Jõel's Uhr mit GPS: ?48 km und ?2200 Höhenmeter
Verhältnisse/Wetter
z.T. kühler Wind, ab Krete ob Wasserfallen wanderten wir im Sonnenschein, ohne Pullover, auf den Vogelberg, suchten Holz, machten ein Feuer, um nicht zu frieren und Würste zu braten. Um 19 Uhr zottelten 4 von uns weiter, die ganze Nacht durch bis auf den Weissenstein, bei nur mässig kühler Witterung, erste Hälfte sporadisch windig, klare Vollmondnacht mit gut erkennbaren Planeten und Sternen, um 3 Uhr plötzlicher Aufzug von Schäfchen Wölklein, auch um den Vollmond, der zum Teil einen farbigen Ring zeigte.
Bekleidung: z.T. hatte ich 2 Merino-Leibchen (kurz- & lang-ärmelig) + Wollpullover+ Faserpelz Jäckchen an, andere zum Teil unter den Berghosen Strumpfhosen oder 2 Paar Hosen übereinander, alle Mütze und Handschuhe.
Um 7 Uhr auf dem Weissenstein angekommen war es leicht bewölkt, der Vollmond schien auf uns bzw. unsere Wege, bis wir am Ziel angekommen waren, auch in die Wegabschnitten im Wald.
Die Vierergruppe wanderte öfters in rassigem Tempo und soviel wie möglich ohne die Stirnlampe einzuschalten, was z.T. viel Geschicklichkeit in den Füssen abverlangte und müde machte, aber auch viel Spass erzeugte.
Alle kamen oben sehr glücklich und müde an. In der Gondelbahn und danach fielen viele Sprüche und wir lachten sehr viel bis danach im Intercity Zug ab Solothurn die Schläfrigkeit Oberhand gewann.
Jahresfest in der Neuhof-Schüre bei Wahlen, Laufen
„So etwas nennt man Apéro riche?” fragte ein überraschtes Neumitglied. Das mit über 90 Leuten gut besuchte Jahresfest fand erstmals in der Neuhof-Schüre bei Wahlen in der Nähe von Laufen statt. Unsere Organisatorin Monica hat die Location gut gewählt. Das Essen war fein und reichlich, eigentlich wars ein formidables Abendessen, und der schöne und geräumige Festsaal lud zu allerlei Gesprächen ein.
Zuvor trafen die fünf Rotten aus allen Himmelsrichtungen ein. Die Mitglieder waren von den schönen Zustiegen sehr angetan. Ein grosser Dank geht an das Leiterteam, das aus Georg, Bernadette, Priska, Heidi und Meinrad bestand. Letzterer führte den Mountainbike-Trupp. Aufgrund zweier grosser Materialschäden reichte es dem 25-Jahr-Jubliar und Biker Holger nur ganz knapp zur Ehrung.
Anlässlich der Jubilarenehrung durch den Präsidenten, bei der Barbara tatkräftig mitwirkte, ergriff der 50er-Jahr-Jubilar Fredi das Mikrofon und berichtete von einer Sektionstour, die ihm unvergesslich blieb. Die Tour über die Haslerrippe auf das Aletschhorn und dann hinunter ins Tal geht als die wohl längste Sektionstour in die Annalen unserer Clubgeschichte ein.
Während des feinen Buffets überraschte uns ein Musikantentrio mit einer hochkarätigen Jodeleinlage, die von unserer Jodlerin Monica organisiert wurde.
Zum Schluss wurden die Gewinner des diesjährigen Saalwettbewerbes ermittelt.
Unsere 50-Jahre-Jubilarin Catherine, ehemalige Mathematikprofessorin unseres Präsidenten, fungierte als Glücksfee. Der Hauptgewinn, ein Swiss-Panoram-Messer mit Gravur, ging an unser Ehrenmitglied Bruno De Bortoli. Während alle Wanderungen von Wetterglück gesegnet waren, setzte auf dem Heimweg nun kräftiger Regen ein.
Text: Markus, Fotos: Thomas
Der Bericht wurde leider gelöscht.
Treffpunkt war das Restaurant Tibbits am Bahnhof- durch das es in Meltingen kein Restaurant mehr gab.
Wir fanden ein sehr schöner langer Tisch vor für unsere 19 angemeldeten Jahresfestler mit mit dreiarmigem Kerzenständer die angezündet waren, – ein schöner Auftakt.
Mit der SBB nach Laufen und dem Bus nach Meltingerbrücke war das nächste Unterfangen, wo ich anschliessend die Gruppe begrüssen durfte. 3 Jubilare waren dabei: mit Catherine, Josef und Frank und waren stolz diese zu Ihrem Jubiläumstag zu begleiten.
Mit der Route über den Lingenberg, einer hübschen basellandschaftlichen Gratwanderung mit diversen Tafeln versehen über die spezielle Biodiversität und den “Wildi Löcher” genossen wir diesen Gratweg bis zur Chemmiflue wo wir Mittagspause einlegten mit Sicht auf Büsserach und – auch Wahlen.
Beim Schloss Thierstein auf einen schönen Picknickplatz gab es noch eine kurze Information über die Burg Thierstein, da ja diese Burg vor Jahren dem SAC Basel gehörte,- aber dann verkauft wurde.
Vorbei war der spannende Weg (Gratweg) und wir erreichten auf breiten Wegen über die Bachmatt bei Wahlen und das Niderfeld die Neuhofschüre.
Einmal mehr war es ein Genuss mit dieser quirligen, lustigen, motivierten und sehr dankbaren Wandergruppe unterwegs zu sein- ich danke Allen die dazu beitrugen.
Gut durchlüftet erreichen, wir startend in Breitenbach, nach zwei Verschnaufpausen unser Ziel ” in den Spitzen” bei Wahlen.
Prolog: Die geplante Tour auf die Balmhornhütte konnte nicht durchgeführt werden: Der Hüttenverantwortliche hat mir wenige Tage vorher mitgeteilt, dass die Hütte ab diesem Jahr geschlossen bleibt, wenn sie nicht bewartet ist. Als Alternative habe ich die Route geändert: Oberalppass - Maighelspass - Andermatt. Auf Grund von Absagen und Terminverschiebungswünsche, wurde die Tour um eine Woche verschoben. Schon 2 Tage vorher war klar, dass auf Grund von einem halben Meter Neuschnees und erheblicher Lawinengefahr, wiederum abgesagt werden musste.
Also erneute Routenverschiebung ins Tessin: Monte Lema - Monte Tamaro - Rivera. Problemlose Anfahrt (mit der Gondel) auf den Monte Lema. Vor dem Start Kaffee und Kuchen bei 20 °C und Sonnenschein auf der Terasse. Danach begann unsere Höhenwanderung (ständig bergauf und ab) zur Cap. Tamaro. Die Zeitangaben auf dem Wegweiser (wie immer im Tessin), eher sportlich. Wir benötigten 5 Stunden bis zur Hütte und kamen bei anbrechender Dunkelheit und einer Temperatur um den Gefrierpunkt um 18:00 Uhr an. Nach einer heissen Douche, ein feines Nachtessen.
Ueber Nacht gab es einen Wetterwechsel: stark bewölkt und angekündigter Regen. Wir entschieden uns deshalb nur bis zur Mittelstation der Tamarobahn abzusteigen und dort die Gondel zunehemn. Der Regen setzte früher ein, als erwartet, sodass wir erneut umdisponierten. Abstieg zur Alp Foppa und Gondelfahrt nach Rivera und weiter nach Lugano. Mittagessen, Stadtbummel und danach Heimfahrt nach Basel. Danke an an alle Teilnehmer für die Flexibiltät. PL
Der Fokus der heutigen Naturexkursion liegt auf dem Wald des Jura (einheimische & bewusst eingeführte & eingeschleppte Arten, heutige & frühere Waldbewirtschaftung) und wie sich der Klimawandel auf diesen auswirkt bzw. auswirken kann. Die wetterbedingt etwas verkürzte Rundwanderung führt uns von Winznau bei Olten durch das Waldgebiet unterhalb Burgstelle/ Unterchöpfli auf den Stellichopf und durch den Balmiswald zurück zum Ausgangspunkt. Die Entscheidung die Exkursion durchzuführen und nur den Start auf die Mittagszeit zu verschieben, wird mit sonnigem Herbstwetter belohnt. Die ursprünglich erwartete Nässe begegnet uns nur in den schnellerfliessenden Bächen und am Boden der Waldwege - wo es steiler ist, rutsch man etwas auf nassen Blättern, Steinen und Wurzeln.
Unser Startpunkt ist die Haltestelle Winznau Aussserdorf, an der uns in einem verwilderten Garten bereits die zwei ersten eingeschleppten Neophyten begegnen: die Armenische Brombeere (Rubus armeniacus) und der Sommerflieder (Buddleja davidii). Die schnellwachsenden, raumgreifenden Brombeeren begleiten uns auf dem ersten Wegstück und fehlen nur dort, wo Rolf sie zusammen mit Winznauer Schüler:innen im Rahmen eines Aktionstages entfernt hat. Auf dem folgenden Weg werden uns noch viele weitere Baum- und Straucharten (Buche, Spitzahorn, Feldahorn, Eiche, Salweide, Linde, Nussbaum, Hartriegel, Stechpalme, Schneeball, Weissdorn, Liguster etc.) vorgestellt - mit ihren Früchten, den Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten ihres Holzes (Werkzeug-/Eispickelstil, Bogenholz etc.) und den unterschiedlichen Anforderungen an die Standortbedingungen (Feuchtigkeit, Gesteinsunterlage, Nährstoffgehalt, Lichteinstrahlung etc.). Wir lernen Weisstanne, Fichte («Rottanne»), Lärche, Eibe und Douglasie einerseits an der Rinde, der Nadelstellung und an Geruchsproben von Nadeln, Holz und/oder Harz zu unterscheiden und andererseits auch, wie unterschiedlich flexibel sie z.B. auf niedrige Lichteinstrahlung reagieren. Eindrücklich ist wie unterschiedlich sich die Nadeln anfühlen, von angenehm weich (Eibe) bis hart-stupfig (Fichte). Wir sehen, wie sich die Vegetation ändert, wenn die entlang unseres Weges zunächst dünne Humusschicht standortbedingt entweder mehr Wasser halten kann oder an Dicke zunimmt. Interessant ist es auch, den Unterwuchs eines Holzschlaggebiets vom letzten Winter mit dem fast undurchdringlichen Unterholz des angrenzenden, unbewirtschafteten Waldes zu vergleichen. Zusätzlich erfahren wir Historisches (auch Napoleon lässt grüssen) und Aktuelles über die (Über-)Nutzung und Pflege des Waldes in dieser und anderen Regionen.
Am Ende haben wir viel gesehen - auch die Flugkünste von Milanen und Turmfalken sowie Olten mit dem Sälischlössli im Hintergrund - und sind länger unterwegs gewesen als gedacht (ca. 4.5 h). Ein herzliches Merci an Rolf für die Artenkenntnis, spannenden Erzählungen und anschaulichen Vorführungen sowie für die Fragen und Ergänzungen der drei anderen Wissbegierigen.
Barbara
Wettermässig ist unsere einzige Schwierigkeit, trocken zum Bahnhof SBB zu kommen. Nikolaus hat unser Ziel geändert und dem Wetter angepasst: Kein Buochserhorn heute. Dafür Kastanien und die Ponte Tibetano, eingebettet in die Rundwanderung ab Bellinzona. Die Route ist markiert als 628, Monte Carasso – Monte Carasso, südwestlich von Bellinzona.
Nach dem Dunkel des Gotthardtunnels, den wir mit bis zu 220Km/h durchsausen, erwartet uns blauer Himmel und die Sonne. Typisch Tessin! Mit den Palmen und dem südlichen Flair, was für eine Wohltat nach dem Regen in Basel.
In Sementina, Via Locarno, starten wir unsere Wanderung. Ein steiniger und steiler Pfad führt uns rasch aus den Häusern und in die Höhe. Bald schauen wir auf Bellinzona, Monte Carasso und Giubiasca runter. Ein schöner Wanderweg leitet uns durch den Kastanienwald, immer wieder den Blick auf die Magadinoebene freigebend.
Nach etwa 500m Aufstieg überqueren wir eine Holzbrücke. Bald darauf sehen wir die Tibetische Brücke, was eine Hängebrücke von einer Talseite zur anderen, ohne Pfeiler dazwischen, bezeichnet, in Anlehnung an die traditionellen Hängebrücken im Himalaya-Gebiet.
Auf unserer, der südlichen Seite, wurde ein Rastplatz angelegt, mit WC, Brunnen und Sitzgelegenheiten, ideal für unser Picknick.
Zum Dessert wandern wir in luftiger Höhe über die Brücke, bis 135m hoch über der Sementina scheinbar schwebend, und 270m lang. Der durchhängende Weg besteht aus Lärchenholz und ist knapp ein Meter breit. Ein tolles Erlebnis.
Die nächste Attraktion folg nach wenigen Minuten, die Kirche San Bernardo, aus dem 11./12. Jahrhundert.
Rund um diese eindrückliche Kirche mit kostbaren Fresken, die in den letzten Jahren sorgfältig restauriert wurden, lagen mehrere Weiler, in denen die Bewohnerinnen und Bewohner von Monte Carasso bis 1700 dauerhaft ansässig waren, lernen wir.
Leider ist die Kirche heute geschlossen, entgegen dem Schild mit den Öffnungszeiten.
Wir wandern weiter, nach Curzutt. Die Siedlung Curzútt ist ein ehemaliges Dorf des Monte Carasso (Bezirk Bellinzona), wiederbelebt durch eine Stiftung. Es gibt Übernachtungsgelegenheiten, ein Restaurant und eine Standseilbahn vom Tal, von Monte Carasso. Siehe www.curzutt.ch für mehr Informationen.
Wir wählen nicht die Standseilbahn sondern den steilen, steinigen, manchmal mit hohen Stufen versehenen Wanderweg runter nach Monte Carasso, zu Bus und Bahnhof Bellinzona.
Auch in Basel hat der Regen jetzt aufgehört und wir können ohne Regenschirm nach Hause, bereichert durch einen schönen Tag im Süden.
Herzlichen Dank, Niggi, von uns allen. EB.
Die Ponte Tibetano wurde am 31.5.2015 eröffnet, ohne Sonnenschein, siehe:
Ein wagemutiges Grüppchen von fünf Personen startete trotz schlechter Wetterprognose um 08:00 vom Neubad Richtung Laufen. Starkregen versprach der Radar bis 8 Uhr und wieder ab 14 Uhr. Dieses Zeitfenster galt es zu nutzen. So verzichteten wir auf die Überschreitung des Blauens nach Laufen und begnügten uns mit dem Leimental. Die grösste lauftechnische Anforderung erwartete uns gleich nach dem Allschwilerweiher: Der Dorenbach hatte stellenweise sein Bett verlassen und wir mussten durch den Wegbach waten. Nasse Füsse schon zu Beginn!
Bald hörte der Starkregen auf. Aber das Wasser tropfte im Wald weiterhin auf unsere Köpfe. In zügigem Tempo erreichten wir bald den Rastplatz beim Oser-Denkmal. Die Znünipause verlegten wir aber aufs Schulareal von Benken, wo wir einen trockenen Unterstand fanden. Nach dem farbigen Herbstwald genossen wir nun das weite Leimental mit Sicht zum Blauen und zum Gempen. Auch lockerte bald die Wolkendecke auf und Sonnenstrahlen wiesen uns den Weg nach Flüh. Auf dem steilen Gränzwächterwägli stiegen wir Richtung Landskron auf und überquerten die grüne Grenze. Über Tannwald, einem Ortsteil von Leymen, gelangten wir zur St. Anna-Kapelle. Mit ein wenig Sonnenschein konnten wir die Mittagspause auf dem dortigen Bänggli geniessen. Mit etwas Wehmut begruben wir die ursprüngliche Absicht, über Mätzerlechrüz nach Laufen zu laufen. Das vom Wetterradar versprochene Zeitfenster schien uns zu kurz.
So genehmigten wir uns einen Kaffee im Rest. Jura in Mariastein und stiegen über den Stationenweg nach Rodersdorf ab. Um 14 Uhr erreichten wir das Dorf – und der versprochene Starkregen blieb aus. Die Sonne zeigte sich nochmals. Vor der Rückfahrt mit dem 10er nach Basel genossen wir im Dorfladen ein kleines Zvieri. Zufrieden und trocken reisten wir (Elsbeth, Sophia, Elisabeth, Thomas und Georg) nach Hause.
Nach 16 km Strecke, 500m Aufstieg, 400m Abstieg.
Danke für die gute Stimmung und Zuversicht trotz schlechter Wetterprognose (GS).
Bei schönem Herbstwetter sind wir (8 SACler) kurz nach 6 Uhr in Basel abgefahren und knapp drei Stunden später in Elm angekommen. Mit der Tschinglenbahn ging es hinauf zur Bergstation auf 1510 m. Die erste Stunde in Richtung Segnespass war im Schatten – es waren einige teils vereiste Bäche zu überqueren, aber immer mal wieder mit Blick zum Martinsloch. Nach zwei Stunden gab es eine Pause in der Sonne vor der letzten Etappe nach oben. Danach weiter im Schatten, teils über harten Firn (aber mit Trittspuren) bis zur bereits geschlossenen Mountain Lodge am Segnespass.
Der Abstieg auf die Bündner Seite ist zunächst sehr steil, ist aber mit Ketten und Leitern abgesichert. Die Leitern waren teils verschneit oder mit feinem Geröll bedeckt. Bakd darauf ging es auf gutem Bergweg weiter nach Süden. Bei der Mittagspause waren das Martinsloch von der anderen Seite und Pass mit dem steilen Abstieg zu sehen. Bald darauf war die Schwemmebene Segnas Sut mit einem schönen Wasserfall erreicht. Die letzte Etappe hast uns mit wenig Höhenunterschieden nach insgesamt 5.2 Stunden Gehzeit zur Alp Nagens geführt. Das Restaurant hatte schon Winterpause, aber wir konnten die Wartezeit auf den Bus um 17 Uhr auf der Sonnenterrasse verbringen. Die Rückfahrt nach Basel über Laax, Chur und Zürich verlief problemlos.
Danke an alle Mitgeher/innen für die gute Stimmung!
Uli
Noch war es dunkel als wir in Basel losfuhre. Doch am Schwarzsee begrüsste uns bereits die Sonne-ein wunderschöner Start in den Tag.Nach einem feinen Kaffe und Gipfeli gingsrecht gleich steil hinauf. Der erste Anstieg forderte uns sportlich, doch die wärmende Sonne und die gute Laune der Gruppe trug uns mühelos nach oben. Unterwegs stiess auch Thomas zu uns, und gemeinsam erreichten wir die Höhen mit einer fantastischen Aussicht. Vom Schwyberg dessen Namen auf “schauen” oder “sehen” zurückgeht, bot sich ein beeindruckendes Panorama: Blüemnlisalp, Schreckhorn, Moléson und viele weiter Gipflel zeigten sich in voller Pracht.
Der Abstieg führte teilweise über einen Weg den Pferde etwas umgegraben haben-eine kleine Herausforderung- die wir mit Humor nahmen. Den Tadg liessen wir mit einem Spaziergang über den "Plaffeie-Märet"ausklingen.
Überall zufriedene Gesichter-ein wunderbarer Wandertag mit einer tollen Gruppe in herrlicher Landschaft.
Ein herzliches Dankerschön an alle Mitwanderinnen und Mitwanderer.
Eine weitere Erklärung zum Namen Schnynberg. Der Namen Schwynberg kommt laut Quellen aus dem Freiburger Dialekt und ist die dialekte Form von "Schweinsberg”. In den älteren Karten-vor 1950 -ist “Schweinsberg” als Bezeichnung zu finden. Das “Schweins” könnte sich wahrscheinlich auf Wildschweine beziehen.
Ein Wandertag wie im Bilderbuch: Es war ein grosses Vergnügen, bei prächtigem Herbstwetter in dieser schönen Ecke unserer Schweiz zu wandern.
Vielen Dank an Erhard für die Fotos.
EH
Eine Woche, nachdem die Bahnstrecke Laufen - Biel wieder durchgehend befahren wird, reisen
wir über Moutier nach Roches BE. Um 08:00 Uhr beginnen wir unseren ersten Aufstieg von 500m
im Nebel. Bereits bei Les Hautes Roches lichtet er sich und ab 900m geniessen wir den blauen
Himmel und das gelb-rote Herbstkleid der Jura-Wälder und schauen auf das Nebelmeer des
Delsberger-Beckens. Bei La Combe auf 1000 m stärken wir uns das erste Mal, bevor wir die
Herausforderung der Mutterkuh-Herde samt mächtigem Stier, die uns den Weg versperren, mit
Hilfe des Bauern bewältigen.
Weiter gehts gutgelaunt im sonnigen aber kühlen Wald bergauf und weiter auf dem Rücken des
Haut du Droit bis zur Pâturage, die ebenfalls noch beweidet ist. Dort geniessen wir auf 1020m
unser Picknick und die Aussicht zur Montagne de Moutier, zum Moron, zum Chasseral und zum
Mont Soleil, der heute seinem Namen gerecht wird.
Um den Abstieg nach Soulce und den Wiederaufstieg zu vermeiden, wandern wir auf alten Weide-
und Waldwegen möglichst auf dem Bergrücken weiter und gelangen so zum Hof Frénois, wo zwei
freundliche Jack Russel Terrier den Hof lautstark bewachen - wie auch schon auf Reko-Touren.
Auf angenehmen Graswegen gehts weiter Richtung La Jacoterie, wo uns liegende Baumstämme
zur Rast einladen und sich junge Rinder zu uns gesellen, ein Rendez-vous besonderer Art.
Viehschau? Menschenschau?
Unterhalb der Felsköpfe der Côte de la Chaux gehts dann die Combe du Pont in über 60 Kurven
Zickzack runter zur Sorne und weiter nach Berlincourt. Um nach Glovelier zu kommen, steigen wir
nochmals freiwillig100m hoch und erreichen um 15:45 die Patisserie Roelli in Glovelier, wo wir uns
mit feinen Gâteaux, Eclairs, Millefeuilles, Tranches d’Etudiant usw. verwöhnen lassen. Um 16:25
Uhr bringt uns die S3 zurück nach Basel.
Wir haben eine Strecke von 21 km bewältigt, sind 1007 m hoch und 993 m runter gewandert.
Chapeau! Merci à tous! Und speziell an Thomas für die Co-Leitung. A bientôt
Drei wunderschöne Tage an den Felsen um Locarno auch die kulinarischen Sinn.
Von der Postautohaltstelle zur Wolfsschlucht und die Wolfsschlucht hinauf kennen viele. Was dann folgt, ist für uns alle, ausser Corinna, neu, und spannend. Und ein Supereinstieg für Franziska, die heute auf ihrer ersten SAC-Tour ist.
Der Weg durch die Wolfschlucht präsentiert sich hübsch und mit dem Charme, der dieser Schlucht mit dem vielen Moos und Farn, den steilen Felsen und dem manchmal rauschenden, manchmal plätschernden Wasser des Wolfsbachs, innewohnt. Alte und junge Bäume säumen unseren Pfad, etliche alte haben sich zur Ruhe gelegt und vermodern langsam. Das ganze Naturleben in einer engen Schlucht, man kann sich gut vorstellen, wie das Wasser über Jahrtausende das Kalkgestein geformt und geschliffen hat.
Wir steigen hoch, über Stege und Treppen auf schmalen Pfaden, vorbei an ausgewaschenen Höhlen in den fast hundert Meter hohen Felswänden auf beiden Seiten, bis zur Abzweigung zum Lochboden. Nach Westen ziehen wir weiter, bis zur Abzweigung zum Bärenlochweg. Jetzt wird der Weg wieder zum schmalen Pfad. Wir erkennen das Bärenloch, vor uns, noch etwa 1Km entfernt. Gespannt laufen wir weiter. Erst gegen Schluss wird der Weg steiler und steiniger, eine erste Kraxelpartie erwartet uns, 4x4 ist ab und zu angesagt und hilfreich.
Nach wenigen Minuten stehen wir im imposanten und grossen Bärenloch, einer Art Cabriolet-Höhle, mit teilweise geöffnetem Verdeck. Siehe Bilder.
Wir klettern aus der und um die Höhle und hinauf, und bestehen alle die kleine Mutprobe, das Überschreiten des einen Felsbogens über dem Loch, südlich neben dem Baum, der aus der Höhle herauswächst.
Nach einer Pause laufen wir weiter, kraxeln manchmal, um schliesslich wieder auf allen Vieren, und wer hat mit Helm geschützt gegen die Felsdecke, durch einen niedrigen Höhlengang auf die andere, nördliche Bergseite, Richtung Brandberg. Zeit fürs Picknick.
Nochmals hochkraxeln auf losen Steinweglein, hinauf auf zwei kleine Aussichtspunkte, mit erstaunlich klarer Alpensicht und mit Blick auf Welschenrohr fast wie aus dem Flugzeug.
Jetzt wieder auf normalem Wanderweg erreichen wir Hinter Brandberg, die Brandbergegg und wir steigen ab nach Welschenrohr.
Eine ganz tolle und bestimmt unvergessliche Tour für uns alle.
Herzlichen Dank, liebe Corinna! EB.
Mit Wetterglück sind wir mit einem Bus für alle Gruppen nach Staufen im Breisgau gefahren, Fahrzeit 1 Stunde. In Staufen gab es zunächst den obligaten Morgencafé mit Croissants.
Die Gruppe 1 wurde mit dem Bus an den Ausgangsort Münstertal gebracht. Von da an ging es stetig aufwärts bis auf die Etzenbacher Höhe. Etwas ruppig führte der Weg es über die Etzenbacher Hütte wieder hinunter, vorbei an der St. Johannes-Kapelle Richtung Burgruine, dort unterhalb ins Städtle bis ins Restaurant “Der Löwen”.
Die Gruppe 2 nahm gleich nach dem Café die Wanderung in Angriff, einem schönen Waldweg folgend hinauf bis auf den Panoramaweg, weiter bis zur Burgruine. Einige erkletterten die Ruine und genossen die späte Herbstsonne.
Nun bleibt noch die Gruppe 3, bestehend aus 2 Wanderleitern und 3 Teilnehmern. Heidi hat die Teilnehmer zum Stadtsee geführt, den die Gruppe umrundet hat. Danach folgte ein Stadtspaziergang.
In Staufen hat es viel Häuser mit Fassadenrissen, die markiert aber noch nicht behoben wurden. Sie rühren von Erdbohrungen her. Geschichtsträchtig war unser Restaurant für das Mittagessen: dort logierte der historische Faust, der bei einer Explosion bei der künstlichen Goldherstellung ums Leben kam (um 1540).
Nach einem vorzüglichen und reichhaltigen Apéro und Mittagessen fuhren wir mit dem Car weiter nach Schloss Bürglen, wo auf beim Parkplatz im Sandboden ein Waldfriedhof liegt. Wir haben den Baum, wo Eberhard Lohrmann seine letzte Ruhe fand, gesucht und gefunden.
Die Fahrt nach Basel verging rasch und ohne Stau.
Blauer See und blauer Himmel mit Schlagrahm… danke, lieber Roger, für den schönen und sonnigen Einstieg in den Herbst! EB.
Locarno und Umgebung: das Gebiet bietet so viel, man muss es entdecken. Weil das Wetter uns während drei Tagen hold ist, Genuss pur!
Unsere Gruppe von neun Wandernden (Mauro ist Hahn im Korb) wird von mir in Locarno erwartet. Nach dem abenteuerlichen Deponieren des Hotelgepäcks im Schliessfach am Bahnhof fahren wir mit dem Bus nach Ascona Borgo, wo unser erster Wandertag mit leichtem Rucksack beginnt: Aufstieg zum Monte Verità und bis auf den Baladrüm mit einer herrlichen Aussicht in die Magadinoebene und aufs Maggiadelta. Wir steifen weiter durch den einzigartigen Bosco die Maia (Waldreservat, boscodimaia.ch) und die verschiedenen Bolle (Feuchtebiete). Wir erleben eine immense Vielfalt von Baumvegetation sowie Flora und Fauna. Die Siedlung Ruino lassen wir aus zeitlichen Gründen aus, steigen jedoch noch auf den Barbescio, der uns mit seinen geglätteten Felsen beeindruckt und nochmals eine grossartige Aussicht bietet. Nun drehen wir einen grossen Bogen zurück bis zum Abstieg nach Losone. Mit dem Bus erreichen wir Locarno und schaffen es, am Bahnhof unser Gepäck aus dem Schliessfach auszulösen! Unser Hotel befindet sich an der Piazza in Locarno, wo wir sehr angenehm übernachten.
Am Tag 2 bringt uns die Centovalli-Bahn bis nach Cavigliano. Wir bestaunen im Ort die Trotte, Torchio comunale di Cavigliano; das Jahr 1609 ist auf dem Hauptträger aus einem riesigen Baumstamm eingraviert. Nun gilt es, einige Höhenmeter zu bewältigen, stets durch wunderbare Kastanien-, Buchen- und Birkenwälder, über Lichtungen/Maiensässe mit wunderschön gepflegten Rusticci, bis zum höchsten Punkt Corte di Invii. Auch hier haben wir unterwegs immer wieder Ausblicke ins Centovalli und ins Maggiadelta. Den mühsamen, steilen Abstieg durch den Wald bis Streccia bewältigen alle meisterlich. Die Wegzeichen könnten besser sein... wer sucht, der findet. Nun folgt die Praliné durch das hübsche Tälchen Ri da Riei, am Oratorio Sant’Anna vorbei nach Tegna. Nochmals geniessen wir unser Znacht im Hotel.
Unsere dritte Tour führt uns ins Maggiatal nach Maggia. Zuerst durch die Gässchen von Maggia und die Weinberge hoch an der Kapelle Sta Maria della Pioda (Fresken aus dem 15 Jh.) vorbei, Stäpfeli - Stäpfeli - Stäpfeli, und rechterhand ins Valle del Salto. Es ist die Tour Nr. 611 im SchweizMobil. Diese Talseite wird im Inventar der historischen Verkehrswege (IVS) gelistet in der höchsten Kategorie «Nationale Bedeutung, historischer Verlauf mit viel Substanz». Unzählige Maiensässe gibt es hier im Tal: die einen gepflegt und bewirtschaftet, die anderen überwachsen und verfallen. Wir geniessen den interessanten, abwechslungsreichen Weg bis zum Stauwehr, unser hinterster Punkt, steigen auf bis zur Alp Canaa, der höchste Punkt des Rundwegs. Immer wieder liegen die Kastanien wie ein Teppich unter unseren Füssen. Nun zieht sich der Weg auf der anderen Talseite zurück bis zur Kapelle. Leider sieht man von hier aus den Wasserfall nicht, der dem Tal den Namen gibt. Zurück in Maggia reicht die Zeit für einen Kastanienkuchen oder Vermicelles bzw. den Einkauf in der bekannten Bäckerei Panetteria Poncini; der beste Panettone überhaupt kommt von dort. Der Bus bringt uns zurück nach Locarno, Hotelgepäck abholen und schon fährt der Zug nach Hause. Ich darf noch ein paar Tage im Tessin bleiben und das herrliche Herbstwetter geniessen.
Kathrin Siegrist
Fotos folgen
Dieses Jahr fand das Kletterlager in den eindrucksvollen Gorges du Tarn statt. Die Nächte waren mit Temperaturen bis 4°C etwas frisch, dafür herrschten tagsüber ideale Kletterbedingungen. Unser Lager schlugen wir auf dem Camping Terrados in Les Vignes auf. Gekocht wurde selbst, und die sechs vollen Einkaufswagen beim Wocheneinkauf auf der Hinfahrt überforderte das Kassensystem kurzzeitig.
Die Auswahl an Klettersektoren war groß, und wir besuchten Foetus, De Que Fas Aqui?, Noir Désir, Tennessee und Navire. Alle Gebiete sind absolut empfehlenswert. Die Routen im Kalk sind lang, abwechslungsreich und gut abgesichert. In den run-outs mancher Routen konnte man außerdem wunderbar an der mentalen Stärke feilen.
Die Wetterprognose versprach erst gegen den Nachmittag Regen. Doch einmal mehr kam es umgekehrt. Am Morgen gab es feinen Nieselregen und ab Mittag, schon gegen das Ziel, wurde es hell und der Regen hörte auf. Darum war uns natürlich die Sicht verwehrt, was sehr schade war.
Die Wege waren gut begehbar, darum konnte ich die Wanderung trotz unsicherer Prognose durchführen. An einer kurzen Strecke beim Abstieg über Treppen und Wurzeln war es sehr wichtig aufmerksam und mit Vorsicht zu gehen, da es durch den Regen der letzten Tage sehr nass war. Wir meisterten das bestens. In Wittnau konnten wir in gemütlicher Runde Einkehr halten. S.B.
Das Wetter sollte am Morgen gut sein und es war besser als erwartet auf dem Belchen hatten wir Sonnenschein. Schöne Biketour mit tollen Teilnehmenden.
Hochtourenabschluss 2025 mit 16 Leuten
Bei wunderbarem Wanderwetter stieg die bunt gemischte Gruppe am Samstag zur Täschhütte hinauf. Vor der Hütte blieb uns noch viel Zeit, um das Prusiken zu üben. Wieder einmal zeigte sich: Bei dicken Prusikschlingen ist Vorsicht geboten, dafür braucht es andere Klemmknoten. Vor dem Nachtessen gab es noch ein Abschiedsfoto: Nach acht intensiven Jahren als Hüttenwartin war dies der letzte Tag für Renata auf der Hütte. Am nächsten Tag starteten wir im Dunkeln in unheimlicher Stimmung: Lichtblitze von fernen Wetterleuchten durchzuckten die Nacht. Vor dem Alphubeljoch gab es eine Überraschung: Durch den Gletscherrückgang ragte eine etwa 20 Meter hohe Felsbank hervor, die vorsichtig überklettert werden musste. Ein 5er-Team, das sich auf eine reine Gletschertour eingestellt hatte, kehrte hier um. Im Joch blies uns dann, wie erwartet, starker Wind ins Gesicht. Dank der aussergewöhnlich hohen Temperaturen war er aber gut zu ertragen. Schon nach fünf Stunden (eine gute Zeit für eine so grosse Gruppe!) standen wir auf dem Gipfel. Für einige war es der erste Viertausender. Zurück auf der Hütte stärkten wir uns mit unserem Proviant oder Rösti. Nach einem bequemen 45-minütigen Abstieg nahmen uns auf der Täschalp ein 18er-Taxi-Bus in Empfang.
Im Team: Marco T., Jeanette E., Olivia Sch., Tobias Sch., Jochen Z., Mathias L., Katharina B., Katrin M.., Giorgio T., Maja Sch. . Robin M., Marcel C., David S., Mortiz R. (JO), Leon & Markus (Leitung)
Samstag: Anreise nach Abländschen Mittelberg, von dort in 25-minütigem Fussmarsch zur Wandfluh. Die 6 Personen verteilen sich auf drei 2er Seilschaften. Nach einer kurzen Instruktion und Materialcheck klettern wir ab 11:30 Uhr im Sektor Grand Orgue verschiedene Ein- und Mehrseillängenrouten im Schwierigkeitsgrad 5c-6a. Alle Teilnehmenden sind sich das alpine Klettern in Mehrseillängenrouten gewohnt. Die Routen wurden erst kürzlich saniert und sind super abgesichert. Das Wetter ist für die Jahreszeit sehr warm und der Himmel wolkenlos. Wir klettern bis 17:30 Uhr und gelangen anschliessend in 30-minütigem Fussmarsch zur Grubenberghütte, wo uns neben fantastischem Essen ein Lesungsabend mit Kurzgeschichten von Roald Dahl geboten wird. Nach dieser vorzüglichen Unterhaltung haben wir ein Debriefing des ersten Tags und planen die Route von Sonntag.
Sonntag: Morgenessen bereits um 4:30 Uhr aufgrund des prognostizierten Schlechtwettereinbruchs am späteren Nachmittag. Um 5:25 Uhr machen wir uns auf Richtung Pfadfluh, den Einstieg beim Gross Turm auf 1938m erreichen wir nach rund 1.5-stündigem Fussmarsch kurz nach 7 Uhr. Das Wetter ist warm und sonnig. Um 07:30 Uhr Einstieg in die Route Pappy’s Turm (8 Seillängen, 5c obl.) am Gross Turm. Wir klettern in denselben drei 2er Seilschaften wie am Vortag. Wir sind kompakt unterwegs und die Kommunikation zwischen den Seilschaften ist gut. Die Schlüsselstelle (6a) wird von allen Seilschaften souverän gemeistert. Um 11 Uhr sind alle auf dem Gipfel (2123m) angekommen. Nach einer gut halbstündigen Pause seilen wir koordiniert über die Route ab. Alle halten sich an ihre Rollen, so ist die Kommunikation und der Materialwechsel über alle Seilschaften gut und wir kommen zügig voran. Nach nur 1.5 Stunden sind alle Seilschaften wohlbehalten wieder am Einstieg. Das Wetter ist bis dann stabil, beim Abstieg nach Abländschen Chappelematte setzt gelegentlicher Nieselregen ein, ohne dass das Wetter komplett kippt. Wir erwischen den Bus um 14:26 Uhr Richtung Jaun. Debriefing des zweiten Tags im Zug nach Basel.
Bemerkungen:
Homogenes Kletterniveau und gute Stimmung in der Gruppe, gegenseitige Unterstützung und Freude am gemeinsamen Unterwegssein. Die Routen wurden erst kürzlich saniert und sind mehrheitlich super abgesichert. Gute Erreichbarkeit mit dem ÖV, kurze Zustiege, schöne Aussichten und der alpine Charakter in schönstem, griffigem Kalk verlocken, ein weiteres Angebot in der Region zu lancieren.
Früh am Morgen machten sich 14 Frauen und ein Mann auf den Weg nach Niederurnen. Nach einem feinen Kaffeeeinschub in der feinen Ortsbäckerei waren wir alle bereit für das Abendteuer. Mit der Bahn gingˋs bis nach Morgenholz - ein Name der klingt wie aus dem Heidifilm-und von dort dann steil. Richtig steil. Der Aufstieg zum Hirzli 1640 müM verlangte den Waden einiges ab. Aber hey: Aussicht top, Stimmung top, und das Vrenelisgärtli zeigte sich von seiner besten Seite.
Oben angekommen, wurde der Gratweg zum Planggenstock 1675 müM unter die Füsse genommen. Einige Stellen waren mit Seilen versehen.
Der Abstieg hatte es in sich: steil, stufig, und wie gemacht für elegante Bergziegen (oder für Menschen mit funktionierenden Knie) Zum Glück wartete unten das Berghaus Hirzli mit Erfrischung.
Am Ende: Sonne, vier Seen, und 15 glückliche Gesichter.
Es war schön mit euch unterwegs zu sein. Danke. M.M
Tag 1, Montag, 15. September 2025, Griesalp – Rotstockhütte:
Die Fahrt im kleinen Postauto von Reichenbach auf die Griesalp ist für uns bereits eine Art Bergerfahrung. Steil und kurvenreich windet sich das Strässchen in die Höhe. In unserem Fall begleitet von den trockenen und launigen Kommentaren des Oberländer Chauffeurs. Kurz nach dem ehemaligen Tschingelsee gibt es eine ungeplante Pause: Alpabzug! Nach einiger Zeit hören wir das Gebimmel, kurz darauf erscheinen die ersten geschmückten Kühe mit Begleitung in der Tracht. Ich glaube vom Minenspiel der Kühe abzulesen, dass sich ihnen nicht ganz erschlossen hat, weshalb sie jetzt auf einmal eine Sonnenblume, Rosen und Grünzeug zwischen den Hörnern tragen sollen. Immerhin waren die noch besser dran als die hornlosen Tiere, die ständig befürchten mussten, den schönen Schmuck zu verlieren, weil er nicht gut befestigt werden konnte.
Nach einem Kaffee auf der Griesalp (1409m) ziehen wir los, zu neunt und bei schönem Wetter, am Golderli Hotel vorbei, zum Bürgli (1617m). Beim Obere Dürreberg haben wir bereits 1996m erreicht. Noch gut 600 Höhenmeter bis zur Sefinenfurgga (2611m). Niggi ist unser Taktgeber, wie ein Metronom regelmässig steigen wir an, gemächlich, aber stetig, Schritt für Schritt, zuletzt die Holztritte, und immer mit wunderbaren Ausblicken. So erreichen wir die Sefinenfurgga. Nach kurzer Rast verlassen wir den zügigen und schmalen Übergang und steigen ab, Richtung Lauterbrunnental. Bald sehen wir den Hundssee, unser potentielles Badeseelein. Allerdings war die Lufttemperatur nicht wirklich zum Bade animierend und der tiefe Wasserstand des Seeleins auch nicht. So liessen wir das Gewässer rechts liegen und malten uns aus, wie sich wohl die Kuchenlage in der Rotstockhütte präsentieren würde.
Also weiterlaufen, um das Horen, und bereits sehen wir die Hütte, noch etwa 300m tiefer.
Die Rotstockhütte gehört dem Skiclub Stechelberg, sie ist keine SAC Hütte, hat aber den Charme einer alten SAC Hütte. 41 schmale Schlafplätze sind im Dachstock untergebracht. Alles etwas klein und eng, aber gemütlich.
Und die Kuchenlage ist gut, ohne weiteres können wir unsere Hungergefühle bis zum Nachtessen mit Genuss besänftigen.
Tag 2, Dienstag, 16. September 2025, Rotstockhütte – Berghotel Obersteinberg:
In der Nacht hören wir Wind und Regen rütteln und prasseln und hoffen, dass sich die Wetterlage bis am Morgen beruhigt hat.
Tatsächlich können wir ohne Regen loswandern, Nebel liegt noch, aber nicht zu dicht und bald lässt sich erahnen, dass uns ein freundlicher Tag bevorsteht.
Wir steigen ab, bis ins Tal, überqueren die Sefinen-Lütschine, um dann, ja, natürlich, wieder hochzusteigen. Auf der südlichen Sefinentalseite schlängeln wir uns um diverse Busen in die Höhe, durch den Busenwald zur Unteren Busenalp, dann Busenbrand und zum Busengrat, bereits wieder auf 1978m. Das Tanzbödeli lassen wir rechts liegen, wir sind mit der Aussicht, die wir haben, zufrieden.
Wie gestern sehen wir unsere Unterkunft zuerst von oben. Noch um die 200m runter, und wir sind am Ziel, dem Berghotel Obersteinberg. Kurt, unsere gute Seele für den Abend und den kommenden Morgen, begrüsst uns mit den notwendigen Informationen, zeigt uns unsere Unterkunft im Nebengebäude, diesmal mit ungewohnt breiten Matratzen und serviert uns bald darauf Köstlichkeiten.
Die Aussicht ist grossartig, mystifiziert und angereichert ab und zu durch schwebende Nebelbänke. Ich bin fasziniert von den Schmadribachfällen. Das Wasser lässt sich in Kaskaden in die Tiefe fallen, unregelmässig stürzt es sich in die Tiefe, mich erinnert das an ein Feuerwerk, von oben nach unten, mit zerstiebenden Fontänen am Rand, die sich immer wieder neu bilden.
Um 19h das Candle-Light Dinner, in feierlicher Stimmung, Amerikaner und Engländer sind auch begeistert vom einfachen Lifestyle, der hier geboten wird. (Der Dieselgenerator wird nur zum Melken nebenan und für die Abwaschmaschine gebraucht, nicht für Licht oder Handyladen, so will es das Marketingkonzept und die Tradition). Ein sehr schöner Abend mit gutem Essen bei guter Stimmung.
Tag 3, 17. September 2025, Berghotel Obersteinberg – Stechelberg:
Der nächste schöne Tag. Wir laufen weiter ins hintere Lauterbrunnental und steigen auf bis zum Oberhoresee, 2065m. Niemand hat wirklich Lust zum Baden, die Sonne verbirgt sich noch hinter den Bergen. Sonst wäre die Verlockung da gewesen.
Das Breithorn schliesst das Tal ab, etwas westlich davon führt eine Route zur alten Mutthornhütte, von dort könnte man via Petersgrat ins Lötschental absteigen.
Wir aber traversieren zur östlichen Talseite, steigen nochmals bis auf 2160m, überqueren den Schmadribach, dort, wo das Wasser höchsten ahnt, was mit ihm bald geschehen wird, über den Fällen. Wir sehen die Schmadrihütte. Weil sie unbewartet und unbewirtet ist, besuchen wir sie nicht und steigen ab, durch Steinbänder und Bachläufe, Vorsicht ist angebracht. Nach dem Inner Schwandbach beruhigt sich unser Weg, bei Schwand ist es nochmals nass und rutschig, vor dem ehemaligen Bergwerk führen uns die Treppen runter zum Rote Bach und schliesslich zur Weissen Lütschine. Vorbei an Trachsellauenen ist es nicht mehr weit bis Stechelberg.
Mein Dank an alle, die mitliefen und dazu beigetragen haben, dass wir drei angenehme Tage zusammen in der Bergwelt verbringen konnten. EB.
Kühle, klare Luft: Bei bestem Wanderwetter erklommen wir von Täsch über den steilen Leiterliweg den Aussichstpunkt Arigscheis. Kaum dort angekommen, erspähte uns Hüttenwartin Jacqueline bereits und sandte uns Grüsse per WhatsApp zu. Für alle Teilnehmenden war es das erste Mal, dass sie das malerische Schalital betraten, und alle waren von der wunderschönen Auenlandschaft begeistert. Hinzu kam nun die rote Farbenpracht der herbstlichen Heidelbeersträucher. Während die Flussquerung vor sechs Wochen noch hart am Limit war – hüfttief und extrem reissend –, war es nun ein Kinderspiel, mit den Neoprensocken durch das knietiefe Wasser zu waten. Bereits am frühen Nachmittag traf das starke Wanderteam auf der Hütte ein. Die einen verbrachten die Zeit mit Gesprächen oder „Aussicht geniessen“, die anderen vertieften sich in das SAC-Hütten-Monopolyspiel. In der Nacht setzten Schneefälle ein, sodass der Aufstieg auf den Hüttendreitausender am Sonntag zu einem vorwinterlichen Abenteuer wurde. Zurück auf der Hütte setzte sich die Sonne durch. Jacqueline verwöhnte uns mit ganz viel restlichem Gratiskuchen, denn am nächsten Tag stand die Einwinterung der Hütte auf dem Programm. Wir halfen auch mit, die Wegweiser abzumontieren und die Basler Fahne einzuholen. Während Markus ab Alp Jaz hinunter fliegen konnte , stiess die “Fussgruppe” auf viele Pilze. Eine grosse Ausbeute an Röhrlingen und Parasol sorgte für ein feines Znacht daheim.
Mit dem TGV fahren wir als 10er Gruppe von Basel SBB über Paris, Bahnhofwechsel, und kommen abends in Pau an. Es schifft, aber trotzdem gehen wir raus, geniessen ein feines Nachtessen und zum vorläufig letzten Mal eine Nacht im Doppelzimmer mit Bad/WC. Der Komfort wird uns später bewusst.
Am frühen Morgen des zweiten Tages streifen ein paar von uns vor dem Frühstück durch die Altstadt von Pau zum Château de Pau. Frühstück. Um die Wartezeit aufs Taxi zu verkürzen, lasse ich die Teilnehmenden das Gewicht meines Rucksacks schätzen. Er wiegt 8,350 kg inkl. Proviant für den ersten Wandertag … er wird nun täglich leichter. Nun fährt uns ein Taxi südlich durchs Tal in die Pyrenäen bis zum Lac de Fabrèges. Ein paar Höhenmeter können wir mit der Gondelbahn zur Station d’Artouste überbrücken, wo uns der kleine Artouste-Zug ca. 50 Minuten zum Lac d’Artouste bringt. Unser erstes Highlight, leider im Nebel. Der Zug diente dem Transport von Leuten und Material beim Bau der Staumauer des Lac d’Artouste. Wir rüsten uns und fertig los! Unter kundiger Führung von François Meienberg während dem ganzen Trekking werden wir an mindestens sechs Seen vorbeiwandern. Auch die nächsten Tage treffen wir auf viele weitere. Der Nebel hat sich gelichtet und die Sonne ist nun oft unsere Begleiterin. Der erste Übergang ist der Col d’Arrémoulit (2450 m), Grenzpass Frankreich/Spanien, unsere Geocacherinnen finden einen Cache. Schliesslich erreichen wir die erste Hütte, Refugio de Respomuso auf 2140 m, in Spanien an einem Stausee gelegen. Die Hütte entspricht nicht unseren SAC-Hütten … wie wir später sehen werden, war sie im Vergleich mit den anderen gar nicht so schlecht. Auf alle Fälle haben wir gut gegessen (überall muss ich sagen) und Uli spendiert den Apéro zu seinem Geburtstag. Diese Hütte wurde vor zehn Jahren von einer Lawine beschädigt und noch heute wird gebaut und werden Provisorien ersetzt. Bei uns wäre die Hütte geschlossen.
Wir starten am dritten Tag zeitig durch den Campo Plano und überqueren den nächsten Übergang, Col de la Fâche (2660 m), wieder zurück nach Frankreich. Die etlichen Seen in allen Farbschattierungen von grün bis blau und türkis beleben die abwechslungsreiche Landschaft. Die Pause am Lac de la Fâche (2440 m) wird zum Baden genutzt … brrr. Nach dem Abstieg erreichen wir das neu renovierte Refuge Wallon Marcadau auf 1865 m. Dieses Refuge ist ein architektonisches Meisterwerk und liegt auf einem einzigartigen, idyllischen Alpboden durchzogen mit dem Bergbach, der zum Verweilen und Baden einlädt. Hier bleiben wir zwei Nächte, schlafen bestens, essen wunderbar und haben Zeit für das eine oder andere Spielchen.
Am vierten Tag haben wir es nicht eilig, es ist ein à la carte Tag: wir steigen auf zu den Lacs d’Opales (2340 m), das Wasser ist tatsächlich opalfarbig, und gleich auch zu den Lacs de Cambalès. Hier wird nochmals gebadet. Eine wunderbare Seenlandschaft präsentiert sich uns. Eine Sechsergruppe wandert nach der Pause direkt zurück zur Hütte und geniesst dort den Nachmittag. Die übrigen vier (François, Brigitte, Barbara, Kathrin) wandern weglos durch Moorgebiete (François zieht eine Schlappe), über den Soum det Malh (2250 m), auf der anderen Seite eine Grasschrunde hinunter auf den Weg zum Lac Nere. Wir haben noch nicht genug, weiter geht’s weglos zum Lac de Bassia (2500 m). Leider reicht die Zeit nicht für den Pic de Bernat Barrau. Schön war’s trotzdem. Die Hütte erwartet uns nochmals mit einer Dusche und einem feinen Znacht.
Der Tag 5 ist unsere Herausforderung mit Höhenmetern und Wanderzeit. Wir wandern das wunderschöne Vallée de Marcadau hinunter bis zum Pont d’Espagne (1500 m). Endlich nach vier Tagen wieder einmal Netzempfang, um eine Nachricht nach Hause zu schicken. Pont d’Espagne ist ein Tourismusmagnet mit seinen wilden Wasserfällen und der alten Brücke. Wir nehmen uns die Zeit für einen Cappuccino mélange! Danach steigt die gleiche Vierergruppe von gestern hoch zum Lac de Gaube (1750 m), der Oeschinensee der Pyrenäen; die anderen Sechs überwinden die 250 m mit einem Sesselbähnli. Die beiden Geocacherinnen sind wieder fündig geworden und verlängern unsere Mittagspause Nieselregen. Wir steigen weiter auf bis zum eindrücklichen Talkessel am Fuss der Vignemale-Nordwand mit den Resten eines Pyrenäengletschers. Ein letzter Kraftakt, nochmals 600 m hoch zur Hourquette d’Oussoue, Passübergang auf 2750 m, und hinunter zur unserer Hütte Refuge de Bayssellance auf (2642 m). Es ist die älteste und höchste bewartete Hütte in den französischen Pyrenäen. Platsch voll, laut, ein Puff, eng, im Schlag mit ca. 20 Personen … aber eine gemütliche Stube. Wettbewerb zum Durchschnittsalter der Gruppe, Auflösung später. Der Gewinner erhält einen Sack Klämmerli mit Schweizerkreuz, die er an die Gruppe verteilen darf.
François erzählt uns unterwegs jeweils interessante Geschichten, die er in seinen beiden Pyrenäen-Büchern festgehalten hat. Der Vignemale mit 3298 m war schon vor langer Zeit ein begehrtes Bergziel. Der französisch-irische Schriftsteller Russell war einer der Pioniere bei der Eroberung der Pyrenäen im 19. Jahrhundert. Den Vignemale konnte er für 1 Franc für 100 Jahre pachten und baute dort diverse Grotten zur Unterbringung seiner Gäste.
Beim 300 m Abstieg von der Hütte am sechsten Tag gehen wir an einer weiteren Grotte von Russell vorbei. Auf der gegenüberliegenden Seite folgt der Aufstieg zum Col des Gentianes (2720 m) und anschliessend die 8-Seen-Wanderung durch den einsamen Talschluss des Gave d’Estom Soubiran. Nach einer langfädigen, abwechslungsreichen Wanderung auf und ab erreichen wir den letzten See des Tages, den Lac d’Estom und das Refuge d’Estom. Auch dieses kleine Refuge liegt idyllisch am See, leider trüben Nebelschwaden immer wieder die Sicht. Strom gibt es von 17.30 h bis 21 Uhr. Die Kopflampe kann es richten. Nachstehend folgt die Geschichte von Mauro mit seinem WC-ohne Licht-Erlebnis. Wir schlafen eng, sogar mit einem Baby im Schlag … es sind eher die Schnarcher, die auch diese Nacht unruhig machen.
Unser letzter siebter Wandertag bricht an, indem wir dem Bergbach Gave de Lutour ins Tal folgen. Bezaubernde Wege und Landschaften vorbei an mehreren Wasserfällen, an frei weidenden Pferden und Eseln lassen unser Trekking ausklingen. Wir erreichen Cauterets (950 m), ein alter Bergsport- und Badeort, wo unser Trekking endet. Nach einem kleinen Imbiss besuchen wir den Platz mit der einen Therme und erfahren den Unterschied zwischen Alpinismus (Alpensport) und Pyrenäismus (Bergsteigen, Schreiben, Fühlen), eine literarische Bewegung. In Cauterets steht das alte Bahnhofgebäude noch, obwohl keine Bahn mehr fährt. Es ist der norwegische Pavillon der Weltausstellung 1889 in Paris und wurde hier in Cauterets als Bahnhof wieder aufgebaut. Nun bringt uns der Bus ein enges Tal hinunter nach Lourdes. Was hier nicht fehlen darf, der Besuch der Grotte der heiligen Bernadette Soubirous und der beeindruckenden Basilique soutterraine, vollkommen unter Boden gebaut, die für 25'000 Pilger Platz bietet. Die alte Basilika ist selbstverständlich auch sehenswert. Gerade findet eine Prozession von Pilgern und Gläubigen statt. Lourdes ist ein hübsches Städtchen und bietet sich auch zum Flanieren und gut Essen an. Wir geniessen die Hoteldusche und die Zweibettzimmer. Ein feines Nachtessen schliesst unsere Pyrenäentage ab. Als Dank für das erlebnisreiche Trekking übergeben wir François im Namen von allen ein Versli (siehe nachstehend, Autorin Ruth).
Mit der Heimfahrt am achten Tag von Lourdes über Paris nach Basel endet unser Pyrenäen-Erlebnis. Durch die kompetente Führung von François und seine Erläuterungen war es für uns alle ein Genuss und ein grossartiges Erlebnis.
Wir haben gefühlt hunderte Seen gesehen, etliche Murmeltiere sowie Gämsen, immer wieder einmal Geier, es gibt drei verschiedene in den Pyrenäen. Den Bären haben wir nicht getroffen. Nachdem es 1990 noch 9 Bären gab, wurden 1996/1997 slowenische Bären ausgesetzt; heute leben etwa 80 Bären in den Pyrenäen. Das Wetter war uns hold. Die etwa 15 Minuten Regen insgesamt haben wir schnell vergessen. Wir sind jeden Tag dankbar, dass ideales Wanderwetter ist, nicht heiss, gerade richtig.
Nebst den Wanderungen von West nach Ost durch die Pyrenäen kann man weitere Hintergrundinformationen und Geschichten in den beiden Pyrenäen-Büchern (West und Ost) von François Meienberg, Rotpunktverlag, nachlesen.
Ich danke François für das spannende Trekking und die ganze Reiseorganisation sowie allen Mitwandernden: Hanni Gerber, Barbara Martin, Brigitte Wyden, Ruth Häfliger, Brigitte Walz, Uli Onken, Ursula Nüsch Schudel, Mauro Widmer. Auch das war einmal abends ein Wettbewerb: Altersdurchschnitt 67 Jahre. Wir waren flott unterwegs, keine Unfälle oder andere Probleme. Bravo und Danke!
Kathrin Siegrist
Dankschön-Versli für François (Autorin Ruth)
Mit François durch die Pyrenäen zu wandern, von einem Gipfel und See zum andern,
hat uns viel Spass und Freude gemacht: wir haben geschwitzt, gefroren und gelacht.
In den Hütten, zu denen wir gelangen, nahm uns stets die tolle Aussicht gefangen.
Der Stunden Schlaf gab es manchmal nicht viele, dafür feines Essen und lustige Spiele.
Wir werden gerne an dich und diese Tage denken, und möchten dir zum Abschied ein kleines Dankeschön schenken.
Mauro: Im dunkeln «servicio» des Refuge d’Estom
Auch heute führt uns der Hüttenwart in die Gepflogenheiten der Unterkunft ein, die Besonderheiten der einzigen Hüttentoilette bleiben unerwähnt. Im lichterlosen, stillen Örtchen kann ich die Türe problemlos mit dem kleinen Schiebeschloss zusperren. Mit Ertasten finde ich mit der Zeit auch den Hebel zur Toilettenspülung im Wasserkasten drin. Im Dunkeln zu sein, wird mit der Zeit zur kleinen Herausforderung, zudem mein Solar-Taschenlämpchen noch den Geist aufgibt. – Da ist es wieder, das Türschloss: Ich hantiere, schubse, schiebe, stosse, morxe – nichts passiert. Auch versuche ich durch diskrete Poltergeräusche auf meine missliche Lage in der Toilettenkabine aufmerksam zu machen. Und plötzlich springt der Schlossriegel wie von selbst nach rechts und die Klotüre springt auf. Ich bin aus der misslichen Lage befreit!
Bei besten Bedingungen konnte unsere 8er-Gruppe den fotogenen Zahn erklettern. Auch die Stimmung auf der Hütte war ausgelassen. Die Hütte war nur nur halb belegt, wir wurden liebevoll von Jacquelines Tochter Anette und ihrem Freund umsorgt und verbrachten einen netten Hüttenabend. Zuvor stiegen wir in Begleitung von Hüttenhund Maja noch auf den Wanderdreitausender. Die Mitnahme der Steigeisen hatte sich gelohnt, denn der Gletscher war schon sehr blank. Der Grat wurde mit insgesamt sechs Fixseilen versehen, was einen sicheren Abstieg im teilweise brüchigen Fels ermöglichte.Markus verbrachte noch eine weitere Nacht auf der Hütte (Arbeiten an der Wasserleitung), um dann am Montag ins Tal hinunter zu fliegen.
Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir ein wunderschönes Wochenende auf der Wiwannihütte. Neben den vielfältigen sportlichen Möglichkeiten genossen wir das großartige Panorama und konnten zahlreiche Steinböcke beobachten.
Touren und Mehrseillängen
Freitagnachmittag: Zustieg und Sportklettern
Samstag: Steinadlerroute / Verborgene Tänze / Ostgrat
Sonntag: Südwandplatte / Im Licht und Schatten / Ringelnatter (Hau Ruck Einstig) / Ostgrat
Die heutige Veteranenwanderung führte uns ins nahe Elsass, nach Ribeauvillé. Nach der 1stündigen Fahrt von Basel haben wir zuerst in der Garwer Stub Café mit wunderbarem Croissant genossen. Dann ging es aber gleich los. Gruppe 1 wanderte durch das Städtchen und sind der alten Sadtmauer entlang dem Hagelpfad folgend bis zur Burgruine Saint Ulrich aus dem 11. Jh. aufgestiegen. Nach diesem Aufstieg begann es zu regnen, ein leichter Sommerregen. Von dieser Burgruine aus sieht man gegenüber die Ruine Girsberg, die wir natürlich auch besucht haben. Wieder zurück zur Saint Ulrich und von da steil aufwärts zur dritten Burgruine, Haut-Ribeaupierre. Auf einem schönen Waldpfad ging es nun hinunter auf dem Sentier Maria Rydt vorbei am Kloster Dame de Dusenbach.
Die Gruppe 2 ist von der Altstadt aus zum Kloster Dusenbach aufgestiegen und nach der Besichtigung den Kreuzweg hinunter gewandert. Dann wieder hinauf auf den Wanderweg und zurück in die Altstadt. In der Altstadt gibt es viele alte Riegelbauten aus dem 13. Jh. zu bestaunen.
Die Gruppe 3 hat die Altstadt von Anfang bis zum Ende und wieder zurück gewandert und hat die vielen Riegelbauten bewundern können.
Das Mittagessen genossen wir im Restaurant Au ChevalNoir. Nachmittags hatten wir noch etwas Zeit, um in Ribeauvillé einzukaufen: eine Terrine, Gugelhupf oder einen Münsterkäse.
Danach sind wir mit unseren Bussen zurück nach Basel gefahren – in strömenden Regen, in Basel wurden wir mit Blitz und Donner empfangen.
Wanderung zur Weisshornhütte 2932 müM
Eine bunt gemischte Gruppe-sechs Frauen und ein Mann-machten sich auf zu einem zweitägigen Abendteuer. Zwei verschiedene Aufstiegs-Abstiegswege boten Abwechslung und machte die Tour spannend. Das Wetter hätte nicht besser sein können:ideales Wanderwetter, klare Sicht, die Gletscherwelten zum Greifen nah.
Die Weisshornhütte war ein Erlebnis:gemütlich, mit eindrücklicher Wasserzufuhr, erfrischender Brunnen-Dusche unter freiem Himmel und köstlichem Kuchen. Besonders eindrücklich nach 45 Minuten Aufstieg zum Vorgipfel vom Wisse Schijen-zum Hüttendreitausender 3264m-bietet ein unvergessliches Panorama, mit Blick auf Aletschgletscher und Matterhorn. Die flotte Hüttenwrtin Jeanette sorgte für feines Essen und eine herzliche Atmosphäre.
Vor dem Abstieg nach Randa wanderten wir-ca. 20 Minuten-zur Wasserfassung und bekommen einen Eindruck was es bedeutet die Hütte mit genügned Wasser zu versorgen. sh. Fotos
Ein Ausflug, der in Erinnerung bleibt: Natur pur, tolle Gemeinschaft, und Bergmomente, die lange nachklingen.
Der Steinbocktrek, so ausgeschrieben vom Tourismus Sörenberg war mindestens ein grosses Ziel um eine Kolonie Steinböcke anzutreffen. Aber das ist bei einer Wanderung nicht genug, schliesslich sollte es noch einen spannenden Weg beinhalten und viel sehenswertes. Was auch gelang.
Mit dem 06.03 Uhr Zug erreichte unsere tatendrang und hoffnungsvolle Gruppe um 08.27 Sörenberg wo wir auf die Gondel bis Rossweid umstiegen und von dort unsere Wanderung begann. Bis Blattenegg sehr human und leicht ansteigend. Die restlichen 526 hm+ ging es steil hinauf zur Chrutere eine kleine Alpweide mit Schafen. In einer kurzen Trinkpause erspähten wir ein einzelnen Steinbock auf einem kleinen zackigen Felsen, wir freuten uns schon über diese Gegebenheit. Aber die Hoffnung war grösser.
Nach der Chrutere erreichten wir nach einer steinigen geröllvollen Traverse das Lattgässli, ein (schon fast zu schönes ausgebautes ) Couloir. Nach dem Lattgässli oben angekommen nahm uns eine ganz andere Umgebung ein mit dem herrlichen Ausblick in die Berge und den Brienzersee, dem trönen eines startenden Militärflugzeugs, aber auch der alten Brienzer Rothorn Dampfbahn welche den Berg hinaufschnaubte.
Aug schmalem Pfad in einer sehr schönen Umgebung führte der Gratweg weiter bis zum Brienzer Rothorn. Herrlich war der Fund mit dem Edelweiss welches Barbara als erste sah, und die zweite Überraschung kam aber später mit dem Blick einer Kolonie Steinböcke die ausruhend auf einem kleinen Gipfel posierte. Wir waren alle so glücklich über diese wundervollen grosse Herde von ca. 35 grossen Steinböcken mit den riesen Hörner. Zudem war es tatsächlich möglich unter diesem Gipfel mit der îmmerwährenden Aussicht der Steinböcke unser Picknick einzunehmen. Es war einfach fantastisch, einfach genial denn die Steinböcke waren nicht weiter wie 50 hm+ entfernt, man konnte sie so gut beobachten.
Nach der Verabschiedung der Steinböcke wanderten wir weiter zum Brienzer Rothorn, der Kulturschock mit den vielen Touris, aber die liessen wir dann schnell hinter uns und der Weg führte uns weiter via Eissee hinunter nach Sörenberg wo uns die sprudelnde Quelle Emmensprung ein schönes Bild bot.
Der Abstieg war eigentlich grässlich, – in Form eines Geröll- und Schotterweges ( der Skipiste im Winter.) Dieser Weg führte uns zur Bergstation Brienzer Rothorn wo der Bus wartete. Wieder mit einer so fantastischen, dankbaren und beweglichen Wandergruppe unterwegs zu sein, das ist immer das highligt einer ausgeschriebenen Wanderung. Euch Allen ein Dankeschön.
Montag, 25. August 2025, Grimentz / La Vouarda – Cabane de Moiry:
Die Fahrt mit dem Postauto von Sierre ins Val d’Anniviers ist ein guter Einstieg für eine Wallis Alpin Tour. Die oft schmale Strasse schlängelt sich kurvenreich ins Tal, überquert Felseinschnitte mit kühn angelegten Brücken, um dann wieder steilen Felswänden zu folgen, an denen die Strasse manchmal wie angeklebt erscheint. Die 4000er+ schauen auf uns herab.
Um das schmucke und reich mit Blumen geschmückte Grimentz anzuschauen, steigen wir zwei Stationen vor der Schwebebahn aus. Gemütlich schlendern wir durch den alten Dorfteil mit den sehenswerten alten Häusern. Sehr hübsch und das sonnige Wetter dazu, sehr passend.
Auf 2695m, La Vouarda, starten wir unsere Bergtour, hinauf zum Col de Sorebois, 2836m. Bald sehen wir den Lac de Moiry, in einer fast unnatürlich anmutenden Farbe leuchtend. Die Türkisfarbe ist besonders leuchtend, wenn die Sonne in den See scheint und die vom Gletscher stammenden Mineralien ihre farbgebende Wirkung entfalten.
Wir steigen gegen die Bogenstaumauer ab, bis auf etwas unter 2400m. Dann folgen wir dem Stausee auf seiner östlichen Seite, immer mindestens 200m über dem See.
Etwa auf der Höhe des Lac de Châteaupré können wir schon mal das Gratwandern üben, zuoberst auf der Seitenmoräne. Dann folgt der steile und steinreiche Aufstieg zur Cabane de Moiry (2820m). Die Aussicht ist überwältigend, der Gletscherabbruch des Moiry-Gletschers und der Gletscher im Zentrum. Vom Essraum der Moiry-Hütte sieht man durch die grossen Panoramafenster direkt auf den Gletscher. Attraktiver geht es kaum.
Dienstag, 26. August 2025, Cabane de Moiry – Cabane des Becs de Bosson:
Heute haben wir den ganzen Tag Zeit für unsere längste und anstrengendste Etappe, zur Cabane des Bécs de Bosson. Wir steigen wieder ab von der Cabane de Moiry, bis zum Lac de Châteaupré und folgen dann der Route 221, Tour du Lac de Moiry, bis zum Punkt 2399. Weiter zur Alpage de Torrent. Stetig steigend, zum Basset de Lona und schliesslich zum Lac de Lona.
Dort: Jetzt oder nie. Baden, für die Badewilligen. Viele sind es nicht und das Wasser eher auf der kalten Seite. Trotzdem, es tut gut, das Bad. Nach einer weiteren halben Stunde sind wir auf dem Pas de Lona, 2788m. Wir sehen unsere Hütte. Noch 200 Höhenmeter und etwa 1.5Km und wir sind am Ziel, auf 2982m. Cabane des Becs de Bosson. Wir und alle anderen Gäste bekommen vor der Hütte Instruktionen, wann gibt es Licht und wann nicht, wo gibt es Wasser usw. Sehr gut. Wir bekommen das Zimmer Weisshorn, zweckmässig und geräumig. Zum Nachtessen gibt es auf Wunsch Fondue, es schmeckt ausgezeichnet.
Mittwoch, 27. August 2025, Cabane des Becs de Bosson - Crêt du Midi
Nachdem es in der Nacht heftig regnete, präsentiert sich der Himmel noch etwas bewölkt und grau, aber der Boden und die Wege sind schon gut abgetrocknet. Wir beschliessen, die Option drei zu gehen, passend für den Tag drei. Die Option 3 ist die spannendste der drei Varianten für heute, sie führt über den Col des Becs de Bosson über hübsche Wege am Punkt 2816 vorbei. Von dort in 20 Minuten zum Roc d’Orzival, mit fantastischer Aussicht. Wieder runter, und weiter nordwärts. Es folgt der Col de la Brinta, La Brinta und wunderschöne Gratwege, die trotz tollen Ausblicken immer wieder Konzentration verlangen. Manchmal ist der Weg ausgesetzt, schmal und durch Felsen führend.
Bei La Printa sind ein paar knifflige Stellen, gut mit Ketten gesichert, aber trotzdem recht anspruchsvoll, wegen hohen Tritten und etwas schmierigem Gelände. Mit Vorsicht und Konzentration meistern wir diese Hindernisse und steigen ab, um am Schluss nochmals etwas aufzusteigen, zu unserem Ziel, der Crêt du Midi. Der Himmel wird wieder etwas grau, aber erst nach der Seilbahnfahrt, unten in Vercorin, beginnt es zu regnen. Wetterglück!
Für mich eine unvergessliche Tour.
Mein Dank an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Umsicht, Ausdauer und Konzentration und die schöne Zeit zusammen. EB.
Mit 9 Leuten auf der alpinen Genusskletterei
Viele tolle Fotos auch hier:
https://photos.app.goo.gl/YCbLwodxUh8Ckk8T6
Den schönen, aber oft sehr heissen Weg zur Hütte konnten wir richtig geniessen, da es nach dem Durchgang einer Störungszone deutlich kühler wurde. Auf der Hütte angekommen, liessen wir uns durch das von der Sektion gratis angebotene Willkommensgeschenk, feinen Kuchen mit Kaffe aus der Kolbenmaschine, verwöhnen. Da sich die Hüttenwartin Gabi schweren Herzens entschliessen musste, die Bewartung der Hütte auf Ende 2025 aufzugeben, freute sie sich sehr über diesen letzten, grossen Besuch aus der Sektion. Am nächsten Tag brachen wir um 4:45 Uhr auf, um ohne Stress die letzte Pfingsteggseilbahn um 19:00 Uhr anpeilen zu können. In der Nacht zuvor kamen die Schreckhornbesteiger erst um Mitternacht zurück: Zu viel Schnee hatte es noch in den Felsen. Zum Glück hatten wir auf 3400 m deutlich weniger davon. Abgesehen von der ersten Seillänge hatten wir trockene, feste Felsen. Beim Abstieg kam es wider Erwarten zu einer Einlage mit steilem Firn, wo wir vorsichtshalber rückwärts abstiegen. Als „Gute Tat des Tages” verlängerten wir noch die Kette, die vom Strahlegghüttenweg zum Gletscher hinabführte, mit Seilschlingen. Da die Moräne weiter erodiert war, baumelte das Kettenende noch drei Meter über dem Boden.
Nach einer Erfrischung ging es in unterschiedlichen Tempi bergab. Auch die langsamste Gruppe erreichte müde aber glücklich die letzte Bahn. Markus genoss noch einen Hüttenabend, um am nächsten Tag mit dem Gleitschirm hinunterzugleiten.
Im Team: Heidi, Denise, Stephanie, Katrin, Mark, Martin, Hannes, Tomasz (Seilschaftsführung), Markus (Leitung)
Bei einiger Feuchtigkeit von oben blieb die Gruppe aufgestellt und munter. Für das Picknick fanden wir doch noch einen geschützen Platz. Wir entschieden die Tour etwas abzkürzen aber konnten erleben in welch schöner Region-Gegend Palfries liegt. Ein guter Grund wieder zu kommen. Danke allen Kolleginnen und Kollegen für die Kameradschaft.
Touren Bericht Bishorn 17./18. Aug. 2025
Sonntag: von Zinal, Les Plats de la Lé kurz nach 10 Uhr los bergauf, zwei längere Pausen, 5 1/2h zur Hütte, gemächliches Tempo, so dass alle just mitkamen. Ca. 17 Uhr beim Kreuz ob der Hütte «Trocken-Übung»: Steigeisen anziehen, anseilen, Seilverkürzung, Prusik-Schlingen, Selbstsicherungsschlinge im Gstältli eingefädelt mit Schraubkarabiner an Rucksack Öse oben befestigt (bereit für gerettet zu werden), Aufteilung in zwei Seilschaften. Mastiges Nachtessen mit viel Knoblauch. Hütte fast voll belegt, hoher Geräuschpegel im Aufenthalts-Ess-Saal, mit top Aussicht auf die Walliser Berge.
Montag: 03:45 h aufstehen, 4 Uhr Morgenessen (Haferflöckli und Käse hätte man selber mitbringen müssen), 5 Uhr mit Anseilgurt angezogen losgezottelt über Schotter zum Gletscher, dort Steigeisen (alles noch mit Stirnlampen Beleuchtung) angezogen, angeseilt (gut wäre gewesen 6-7 m (anstatt 4-12 m) zwischen den jeweils 5 Personen (je 2 Frauen, 3 Männer) an den beiden 50 m Seilen D=9.5 mm). Gemächlich in den Morgen über den anfangs aperen Gletscher, einige harmlose Spalten überschreitend, weiter in die Mulde dann gerade oder im Zickzack hinauf, erst auf ca. 3800 müM kamen wir in den wärmenden Sonnenschein. Es blies ein kühler Wind, wir schwitzen kaum. Ca. 80 Personen verteilt auf die gleichen Route stiegen aufs Bishorn. Es verlief total friedlich, Seilschaften nebeneinander, vorne und hinten, auf dem Gipfel gleichzeitig nur 3 Gruppen; fantastische Aussicht, erster Viertausender für Madeleine und für Tobias, sie schätzten das gleichmässige, gemächliche Tempo, das uns in 4 h zum Gipfel brachte, 09 Uhr oben. Pause zum Lunch im Sattel unterhalb des Gipfels. Abstieg zur Hütte in perfekter Spur, 2 h 40 Min inkl. Trinkpause und losseilen usw., 12:20 Uhr retour in der Hütte. Umpacken, trinken und essen; 13:20 Uhr Abstieg in 2h 40 Min. bis zur Postauto Station. Dort hatten wir knappe 10 Min. Zeit, um im Bach die Füsse zu baden, Gesicht zu waschen, Billet zu lösen und einsteigen. In knappe 4 h reisten wir heim nach Basel.
Verhältnisse/Wetter: Beim Hüttenaufstieg leichte Bise, teilweise etwas bewölkt. Klare Nacht, leichter Wind im Aufstieg zum Bishorn, klarer Himmel, Der Schnee auf dem Gletscher schmolz kaum auf, somit sehr angenehmer Abstieg. Am Nachmittag leicht bewölkt, sehr angenehm für den Hüttenweg talwärts, heiss wurde es erst ab Vissoie.
Wir hatten es sehr gut untereinander in dieser kunterbunten Gruppe, Altersspannweite von 24 – 68 jährig, und es gab interessante Gespräche.
Sieben Power-Frauen starteten bei der Bergstation Chrüzhütte die Wanderung über’s Rot Grätli zur Brunnihütte. Da unsere Wanderung über längere Strecken über 2’000 Hm verlief, traten wir den Tag zuversichtlich an. Der erste Aufstieg vom Urner Staffel bis zum Büelenboden fühlte sich sehr heiss an, jedoch bereits danach befanden wir uns auf 2’000 Hm, wo die Temperaturen angenehmer wurden und je weiter wir anstiegen, kam ein angenehmes erschfirschendes Windlein auf. Gegen 11 Uhr erreichten wir die Passhöhe Bannalp Schoneggeli und danach veränderte sich die Landschaft und wir tauchten ein in ein Karstgebiet. Es wurde steiniger und Karstplatten waren zu überqueren und sogar eine kurze Kletterpassage war zu überwinden. Um 13.10 Uhr erreichten wir das Rot Grätli – wir waren alle glücklich den Passübergang erreicht zu haben, genossen die grandiose Aussicht sowie die wohlverdiente Mittagspause. Um 13.45 Uhr traten wir den Weg Richtung Rugghubelhütte an – eine ganz neue Landschaft präsentierte sich uns. In der Rugghubelhütte genehmigten wir uns ein erfrischendes Getränk, der Weg zur Brunnihütte ist sehr abwechslungsreich zieht sich jedoch in die Länge. Um 16.20 Uhr erreichten wir unser Ziel, die Brunnihütte. Der Sessellift brachte uns nach Ristis und von dort mit der Luftseilbahn zur Talstation der Brunnibahnen. Der Bus führte uns zum Bahnhof, wo wir am schattigen Plätzli hinter dem Kiosk eine Galce und ein erfrischendes Getränk genossen. Glückliche und zufrieden über den wunderschönen Tag traten wir um 18.02 Uhr die Heimreise an!
Ich war ganz stolz und mit einem Gefühl der Genugtuung und Freude erfüllt über die hervorragenden Leistungen der 6 Teilnehmerinnen.
Ursula Flück
14.08.2025
Dienstag, 12.8.25, Via Berna Etappe 16, First – Grosse Scheidegg – Schwarzwaldalp – Brochhütte:
Unsere lange Anfahrt auf den First (Grindelwald) verläuft mit der bekannten Schweizer Präzision. Zug, Bus, Seilbahn, alles pünktlich, sauber und freundlich. Die Schwebebahn auf den First gefällt mir sehr gut, ein eindrücklicher Aufstieg in die Bergwelt, auf 2160m, mit immer weiterem Blick auf unzählige Gipfel, Gletscher, Berge und Täler, alles wie zufällig angeordnet unter dem blauen Himmelszelt.
Kaffeezeit. Danach der langsame und sanfte, aber auch spektakuläre Einstieg in den Wandertag mit dem Cliffwalk. Eine Hängebrücke und ein Steg führen uns ausgesetzt um die steile Felswand.
Jetzt aber los, zur Grossen Scheidegg, an diesem schönen, sonnigen Tag. Etwa 1.5Km vor der Grossen Scheidegg finden wir die Schutzhütte Kuhmatten, ideal für unser Picknick im Schatten. Auf der Grossen Scheidegg erinnere ich mich, vom grossen Gletscherabbruch 1996 gelesen zu haben. 220'000 Kubikmeter Eis stürzten damals vom Gutzgletscher in der Flanke des Wetterhorns auf die Grosse Scheidegg. 100m breit und 20m hoch türmten sich die Eismassen auf. Seither wird der Gletscher ständig überwacht.
Die Grosse Scheidegg ist der Pass, der Grindelwald im Tal der Schwarzen Lütschine mit Meiringen im Haslital verbindet. Im gleichnamigen Berghotel nahmen wir den Kaffee, der unser Picknick vervollständigte.
Mein Plan war, im Hotel Rosenlaui zu übernachten. Leider aber waren wir dort als Gruppe, die nur eine Nacht bleiben wollte, unerwünscht.
Die Brochhütte bot sich als Alternative an. Noch sind wir aber erst wenige Schritte von der Grossen Scheidegg entfernt, da lockt ein Seelein zum Bade. Es ist der grösste der vier Seelein im Chalberboden. Nicht der ideale Badesee, mit seinem sumpfigen Einstieg. Aber für die, die sich hineinwagten, eine angenehme Erfrischung.
Auf der Schwarzwaldalp sahen wir die historische, über 100 Jahre alte Säge, angetrieben von einem Wasserrad. Jetzt nur noch ein paar hundert Meter und etwas bergauf, und wir sind bei der kleinen und sympathischen Brochhütte, 1500m (SAC-Sektion Oberhasli). Res und Heidi heissen uns willkommen. Eine Dusche, kalt 2 CHF, warm 5 CHF, und ein Badezuber auf der Terrasse, erfrischen uns. Das ausgezeichnete Nachtessen draussen auf der Terrasse, mit Bergblick, ist fantastisch.
Mittwoch, 13.8.25, Etappe 17, Brochhütte – Rosenlaui – Hasliberg Reuti:
Von der Brochhütte zur Rosenlaui Gletscherschlucht ist es ein Katzensprung von 20 Minuten. Die Schlucht öffnet um 9h und wir sind bei den ersten Besuchern heute.
Ich sehe die Gletscherschlucht zum ersten Mal und bin beeindruckt. Beeindruckt von den Wassermassen, die durch die Schlucht schiessen, vom grollenden Donnern des Wassers und von den in 250 Millionen Jahren geformten und herausgewaschenen Felsschliffen. Auf gut gesicherten Wegen, mit Tunneln und Treppen, können wir dieses Naturschauspiel bewundern.
Obwohl uns das Hotel Rosenlaui nicht als Übernachtungsgäste wollte, kehren wir ein, so wie es Gäste seit 1771 tun, lassen uns verwöhnen, mit Kaffee und Kuchen, und bestaunen den alten Bau.
Auf schönen Wanderwegen gehen wir weiter, zur nächsten Attraktion: Der Rychenbachfall, eine 300m hohe Kaskade von sieben Wasserfällen. Der obere Rychenbachfall ist der höchste. Er wurde bekannt durch Conan Doyles Geschichte «Das letzte Problem» von 1893. Sherlock Holmes kämpfte gegen Professor Moriarty.
Dann folgt Schattenhalb, Halbschatten wäre uns fast lieber, und Meiringen. Bei der Aareschlucht West stärken wir uns für den Aufstieg an der Sonne, nach Hasliberg Reuti. Es ist gar nicht so schlimm, wir schaffen das recht locker. Zimmerbezug im Hotel Panorama, dann geniessen wir die wunderbare Sicht (Panorama!) von der grossen Terrasse.
Donnerstag, 14.8.25, Etappe 18, Hasliberg Reuti – Engstlenalp:
Heute steht uns die anspruchsvollste Etappe bevor: 19Km, +1350/-570m.
Wir dürfen bereits um 6:45 frühstücken und vor acht Uhr ziehen wir los, die Morgenfrische schätzend. Stetig steigen wir auf, wo man auch die Seilbahn nehmen könnte, erreichen den Kugelweg, den Zwergenbrunnen, das Labyrinth, ja, wir sind in touristisch erschlossenem Gebiet, und um 11:30 sind wir auf Planplatten, 2220m. Eine gute Stunde vor meiner vermuteten Ankunft.
Nach einer schönen Mittagspause wandern wir weiter, das nächste Ziel: Der Tannensee.
Beim Balmeregghorn folgen wir dem Gratweg, der auch die Kantonsgrenze Bern/Obwalden ist, bis Erzegg und Gumm. Dann steigen wir ab zum Tannensee, suchen und finden ein schönes Badeplätzchen und kühlen uns ab. Der Tannensee ist warm, etwa 21 Grad, sehr angenehm, um im Wasser zu verweilen.
Auf der Tannalp bringen wir nochmals unseren persönlichen Wasserstand in Ordnung. Dann nehmen wir die letzten Kilometer unter die Füsse, bis zum Hotel Engstlenalp. Freundlich werden wir empfangen. Wir werden verteilt, je nach Wunsch, einige auf Zimmer, die andern in den Stall. Der Stall war früher unten, im Parterre, im ersten Stock ist das Matratzenlager.
Die Badefreudigen zieht es bald zum Engstlensee, nur wenige Minuten vom Hotel entfernt, für einen Bade-Apéro, oder Apéro im See, sozusagen.
Nachtessen im Hotel, gediegen, gut und gemütlich.
Freitag, 15.8.25, Etappe 19, Engstlenalp – Gadmen (Tällihütte, Tällibahn):
Freitagmorgen, schon stehen wir parat für die letzte der vier Wanderungen dieser Woche. Während Trump sich heute von Putin einseifen lassen wird, war unsere Toilette heute Morgen eher kurz, wir wissen, wir duschen am Abend zu Hause.
Vorbei am Engstlensee laufen wir Richtung Süd. Herrenhubel, Steinfelder, Alpwiesen mit Ziegen, am Schluss recht steil zum Sätteli, beim Sättelistöckleni. Schöne Bergwanderwege, und immer wieder grossartige Ausblicke.
Vom Sätteli führt uns der Weg steil runter, im Zickzack, manchmal mit hohen Tritten, dann flacher, zur Tällihütte.
Wir beschliessen, nach der Rast an diesem gemütlichen Ort mit Aussicht, die Seilbahn zu nehmen, zur Tällibahn-Talstation, statt nach Gadmen abzusteigen. So haben wir Zeit, die schönen Wandertage ausklingen zu lassen, statt unten auf das Postauto eilen zu müssen. Für mich ist diese Zeit, eine Art Zeit des Abschieds aus der Bergwelt für dieses Mal, ein wichtiger Teil einer Tour, der Schlussteil, der die Tour abrundet. Nächstes Jahr wird es von hier weitergehen.
Mein Dank an Bernadette, Christa, Hanni, Margret, Kathrin, Niggi und Thomas für die schönen Tage zusammen. EB.
Fotos: BH, KS, EB, KS
Wieder einmal sind wir in höheren Gefilden gewandert. Wir hatten Wetterglück, ein wunderbares Panorama vom Eiger über Jungfrau und Mönch, weiter bis zum Lauterbrunner Breithorn.
Nach einer Fahrt ohne Stau sind wir in Lauterbrunnen nach kompliziertem Billettkauf direkt auf Grütschalp hochgegondelt. Dort vor dem Start einen Cfé mit Gipfeli genossen, Danke dem Spender Kaspar. Die GRuppe 1 hat sich nun auf den Weg gemacht über Steinereggen, Dorenhubel bis auf den Almihubel, wo man Sicht bis auf das Schilthorn hatte und immer wieder, rundherum die schneebedeckten Berge. Nun ging es nur noch abwärts über Mittelberg nach Winteregg.
Die Gruppe 2 nahm es etwas gemütlicher, obwohl auch auf dieser Route, Grütschalp-Steinerseggen-Dorenwald-Oberberg-Mittelberg-Winteregg, einige Höhenmeter zu bewältigen waren
Die Gruppe 3 war leider ein wenig verzettelt unterwegs, nicht die ganze Gruppe ist zusammen geblieben, aber jene, die wie abgemacht bis Mürren fuhren und dann hinunter nach Winteregg gewandert sind haben es genossen.
Zum Mittagessen haben wir uns alle in Winteregg getroffen, wo wir draussen an der Sonne den Apéro serviert bekamen (auch hier Danke den Spenderinnen Ursula und Steffi) und danach ein vorzügliches Mittagessen. Nach dem Mittagessen ging es zu Fuss nach Grütschalp und mit der Gondel hinunter nach Lauterbrunnen.
Leider hatten wir sehr viel Verkehr und 2 sehr grosse Staus unterwegs, aber wir sind alle heil in Basel angekommen.
Die Werktagswanderung vom Simplonpass über den Bistinepass und den Gibidumpass war mit 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebucht. Wir sind früh angereist und konnten die Tour deshalb gegen 9 Uhr mit Kaffee und Gipfeli im Restaurant Monte Leone beginnen. Danach hatten sich auch die tiefen Wolken über den Bergen verzogen. Der Weg in Richtung Bistinepass führt zunächst leicht abwärts, dann geht es mit gleichmässiger Steigung über etwa 500 Höhenmeter hinauf zum ersten Pass.
Dort mussten wir uns entscheiden: Entweder die kurze Variante hinunter ins Nanztal und auf der anderen Seite hinauf zum Gibidumpass oder die längere, landschaftlich schönere Variante zunächst nach Süden zum Oberen Fulmoos und dann entlang des Suonenwegs wieder nach Norden. Wir haben uns für die längere Variante entschieden, zumal das Wetter gut und nicht zu heiss war. Belohnt wurden wir ducrh einen abwechslungsreichen Weg mit nur noch geringen Höhendifferenzen, zum Teil entlang von Drahtzäunen, die offenbar Wölfe von den Schafen auf der Alp weiter unten fernhalten sollen. Die Mittagspause haben wir am Abzweig P.2483 eingelegt, bei gutem Schutz vor dem kühlen Wind aus Südost.
Es folgte der landschaftlich schönste Teil der Wanderung, entlang von mehreren Seen mit Wollgras am Obers Fulmoos. Dann ging es viele Kilometer entlang einer Suone zum Gibidumpass, mit einem Marschhalt an der Ochsenlägerhütte. Am Gibidumpass stand eine weitere Entscheidung an: Weiter bis zum geplanten Ziel Gspon oder vorzeitiger Abstieg nach Giw. Da die Zeit knapp wurde und die Bergbahn in Gspon begrenzte Kapazität hat, sind wir nach Giw abgestigen und von dort nach einem Kaffeehalt mit dem Sessellift nach Visperterminen gefahren. Ab dort brachte uns das Postauto nach Visp, und im reservierten Zugabteil ging es zurück nach Basel.
Wanderzeit 5.3 h, Gesamtzeit 6.5 h, 18 km, 770 m Aufstieg, 790 m Abstieg.
Danke an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fürs Mitkommen und die gute Stimmung!
Uli
Am Mittwoch, 6. August 2025 fuhren wir wie geplant mit dem Zug von Basel nach Luzern, benutzten die Wartezeit für ein Kaffee und Gipfeli und fuhren fahrplanmässig weiter Richtung Entlebuch. Jedoch plötzlich fuhr unser Zug in gemächlichem Tempo und blieb sogar stehen. 5 Min., ja zum Schluss sogar 15 Min. verspätet trafen wir in Entlebuch ein. Der Grund für diese Verspätung waren Kühe auf dem Geleise. Unser Bus wartete diese Verspätung nicht ab und der nächste wäre erst um 13. 25 Uhr gefahren.
Thomas entschloss sich kurzerhand dazu, die Wanderung in umgekehrter Richtung zu absolvieren. Um ca. 10.30 Uhr starteten wir unser Vorhaben beim Parkplatz in Glaubenbielen. Wir wurden reichlich entschädigt, die Wanderung führte uns durch ein wunderschönes, urtümliches Feuchtgebiet mit einer grandiosen Weitsicht. Es ging stets rauf und runter, die sehr nasse Grundlage verlangte eine gute Trittsicherheit. Glücklich und zufrieden über diese äusserst erlebnisreiche Wanderung erreichten wir Landis um 16.45 Uhr, konnten uns bei Kaffee und Glace im Restaurant erfrischen und begaben uns mit dem Bus um 17.10 Uhr auf den Heimweg.
Herzlichen Dank an Thomas
Ursula Flück
Für mich erfüllte sich mit diesen Wandertagen ein langgehegter Wunsch: Eben genau diese seenreichen Landschaften mit Val Piora und Val Maighels, mal kennenzulernen.
Mit der Standseilbahn zum Ritomsee, dann ein Besuch im kleinen Restaurant mit Käsedegustation. Und schon fühlen wir uns wie in den Ferien. Nach einer halben Stunde wandern, dem Ritomsee entlang auf seiner Südseite, geschmückt mit Föhren, Arven und Lärchen und vielen Blumen, sind wir in der von uns allen geliebten abgeschiedenen Natur, weit weg von Lärm und Hektik, hier zählen andere Dinge, wie die Fähigkeit, die kleinen und grösseren Wunder der Natur zu sehen und zu schätzen.
In der Cadagnohütte tat es uns ganz besonders der feine Kastanienkuchen an. Der gab uns die Energie, um das kalte Wasser des Lago di Cadagno nicht unbedingt zu geniessen, aber doch ein paar Momente auszuhalten.
Die Cadagnohütte ist ein architektonisches Bijou. Sie wurde 1934 erbaut und 2013 vollständig renoviert und gehört der Sektion Ritom der Società Alpinistica Ticinese SAT. Die Mauern der alten Hütte stehen zum Teil noch, vor der Hütte und auf beiden Seiten wurde erneuert und vergrössert. Der Cadagno See ganz in der Nähe der Hütte beherbergt an seinen Ufern das Zentrum für Alpine Biologie (CBA), ein ausgeschilderter Lehrpfad gibt Auskunft über die vielfältigen Forschungsaktivitäten.
Bei der Cadlimohütte, nach einem erfrischenden Bad im Lago di Dentro, kamen genau zur Zeit des Desserts die Steinböcke zu Besuch, wie als das Rahmhäubchen auf dem Vanilleköpfli. Sehr schön.
Von dieser Hütte zum Oberalppass, über den Passo Bornengo (2631m, Grenze Tessin/Graubünden) durchwandert man Steinwüsten, blumenreiche Wiesen und immer wieder glitzern Seen und Seelein im Sonnenlicht. Das Val Maighels schliesslich ist für mich Natur pur, ein breites Bachbett, viel Platz, nur später einige Kühe, sonst nichts, ausser Natur, in der Ferne schneebedeckte Berge, Gletscher, Wolken und blauer Himmel.
Auf der Heimfahrt, in Göschenen, sahen wir noch kurz die interessante Ausstellung zum Bau der zweiten Gotthardröhre, für den Autoverkehr. Mit Modell der Tunnelbohrmaschine, die eigentlich eine Tunnelbaumaschine ist, sie macht viel mehr als nur bohren. Wer Gelegeheit hat, dort vorbeizuschauen, wird es nicht bereuen.
Bleibt mir noch, Niggi und den Kameraden/innen zu danken für die schönen Tage. EB.
Tourenteilnehmende: 14 Personen, Tourenleitung: Susanna Althaus
Wir treffen uns nach 10 Uhr in Airolo beim Bus und fahren auf den Gotthardpass. Dort genehmigen wir uns nach der langen Anreise einen Kaffee mit Gipfeli. Das Stossgebet an Petrus hat geholfen, denn nach mehreren verregneten Tagen bleibt das Wetter heute trocken und wir starten froh gelaunt den Abstieg vom Gotthardpass nach Andermatt. Der Gotthardpass ist Sinnbild für die Verbindung von Nord- und Südeuropa und eine wichtige Verkehrsader. Verschiedene Gebäude auf der Passhöhe zeugen von der bewegten Geschichte: beim Nationalen Gotthard-Museum und dem geschichtsträchtigen Hospiz verlassen wir die Passhöhe Richtung Norden. Auf der gepflasterten, alten Passstrasse entlang aufgestauter Seen werden die Spuren der Energienutzung sichtbar: Windräder drehen, Hochspannungsleitungen ziehen sich über einen hinweg und eindrücklich ist die nahe Lucendro-Staumauer. Über der modernen Passstrasse steigt der schmale Pfad hinunter auf den ersten Talboden und folgt der Gotthardreuss. Auf den nächsten Abschnitten ist der alte Saumweg mit den ursprünglichen Steinplatten und dem Steingrund erkennbar. Unterwegs können wir 2 historische Gotthard-Reisepost-Kutschen bewundern!
Bedeutung erlangte der Gotthard-Passübergang, als es um 1200 gelang, die Schöllenenschlucht mit zwei Holzbrücken begehbar zu machen.
Unterhalb vom « Mätteli» passieren wir ein massiges pilzförmiges Bauwerk. Es dient als Lüftungsanlage des Gotthard-Strassentunnels. Beim flachen Talboden Blumenhüttenboden geniessen wir unser Picknick, bevor wir den letzten Abstieg auf einer angenehmen, neuen Weganlage unterhalb der Passstrasse und hoch über dem tosenden Fluss unter die Füsse nehmen und bald die alte Gotthardstrasse erreichen, die nun in langgezogenen Kehren nach Hospental hinunterführt. Markantestes Bauwerk hier: Der Turm von Hospental, einstiger Wohnsitz der Herren von Hospental. Er steht gut sichtbar auf einem Hügel und prägt die Landschaft des Tals. Mit dem Aufkommen der Säumerei wurde Hospental zu einem wichtigen Umschlagplatz des Waren- und Personenverkehrs über den Gotthard. Heute ist es ein beliebter Einkehrort für Touristen. Über die gepflasterte Dorfstrasse, vorbei an stattlichen Holz- oder Steinhäusern, verlassen wir das Dorf und folgen dem Lauf der Reuss. Bald breiten sich linkerhand die gepflegten Rasen des Golfplatzes aus. Eindrücklich auch: der Blick zurück über das breite Urserental mit seinen steilen Talflanken. Wir wandern dem Zusammenfluss von Unteralpreuss in die Reuss entlang dem schmalen Weglein Richtung Bahnhof Andermatt und blicken auf das neue Quartier der Andermatt Swiss Alps AG mit imposanten Gebäudekomplexen. Beim Bahnhof bleibt noch Zeit, sich vor der Heimreise mit Kaffee und Kuchen zu verpflegen. Wir durften einen wunderbaren Wandertag in geschichtsträchtiger Landschaft geniessen. Danke an die ganze Gruppe, schön war’s, zusammen unterwegs zu sein. S.A.
Schon beim Aussteigen aus dem Murgseetaxi hören wir den Gsponbach rauschen und die ganze Wanderung wird vom Geräusch von fliessendem Wasser begleitet. Die ersten knapp 300 Hm mit vielen Stufen sind etwas anstrengend, die Luft ist jedoch frisch und so kommen wir gut aufs erste Bödeli. Nach dem schluchtartigen Aufstieg, der immer wieder einen Blick zum Walensee freigibt, schaut es hier oben ganz anders aus. Im nächsten Stück queren wir ein liebliches Bergtal in schönster Landschaft. Danach treffen wir auf ein paar prächtige Exemplare von alten Arven, die knorrig über Felsbrocken wachsen. Das Mürtschen- und das Murgseetal habe das grösste Arvenvorkommen der Nordalpen, habe ich gelesen. Das Wetter ist leider etwas weniger sonnig als erwartet, dafür fallen der Aufstieg mit den fast 1000 Hm recht leicht. Die immer wieder flacheren Zwischenstücke erlauben uns die Landschaft so richtig zu geniessen. Auf dem Murfseefurgglen 1985m, unserem höchsten Punkt, verzehren wir unser Picknick bei etwas kühlem Wind. Im Wissen um die spätere Einkehr in der Murgseehütte ist das jedoch kein Problem. Aus dem erträumten Schwimmen im See ist leider nichts geworden, die Sonne hat sich zu rar gemacht. Im Abstieg haben wir dann noch versucht, dem dritten Murgsee näher zu kommen, leider war das Dickicht zu undurchdringlich und die Zeit für weitere Abenteuer hat gefehlt. Es macht mir enorm Freude, von allen 10 Mitwandernden eine so grosse Begeisterung zu spüren. Es ist ja auch selten auf einer Tour vom ersten bis zum letzten Meter auf schönsten Wanderwegen unterwegs. L.M.
Am 22.7. war es soweit. Thomas begrüsste uns zu seiner Spontantour auf die Schreckhornhütte.
Wir starteten in Grindelwald-Pfingstegg und nahmen den ersten Abschnitt bis zum Berghaus Bäregg unter die Füsse, grösstenteils durch einen schönen schattigen Wald.
Nach einer Einkehr wechselten wir ab Bäregg auf den hochalpinen Weg Richtung Bänisegg. Am Bänisegg hatten wir Mittagspause und wir genossen dabei den Blick auf die imposanten Gipfel und Gletscher. Die Aussicht auf Eiger, Mönch, Unterer Grindelwaldgletscher, Unteres Ischmeer, Ischmeer, Fiescherhörner, Finsteraarhorn, war grandios. Das Wolkenspiel schuf immer wieder neue Bilder und Eindrücke, gab Gipfel frei und verhüllte sie wieder. Wir hatten Glück mit dem Wetter.
Der Weg zur Hütte begeistert mit Abwechselung, guter Begehbarkeit mit Stufen, Leitern, Ketten gesichert, einer sehr bunten Pflanzenvielfalt, Bergbächen, Gletscherspalten und sehr schönen Panoramen. Die Bachquerungen machten immer wieder einen Aufstieg erforderlich, obwohl die Bergbäche nicht so viel Wasser führten. Die starken Gletscherfälle auf der gegenüberliegenden Talseite zeigten uns die Gletscherschmelze sehr eindrücklich live.
Am Wegrand bewunderten wir die Farbenpracht und Vielfalt der Pflanzenwelt. Roter und gelber Enzian, blaue Glockenblumen, Disteln, Berg-Hauswurz, Arnika, Alpenweidenröschen, Männertreu um nur einige zu nennen und sogar ein Edelweiss begrüssten uns. Unterwegs trafen wir auch die Hüttenwartin, die einen kurzen Besuch im Tal machen wollte.
Weiter oben am Weg erntete Thomas noch wilden Schnittlauch fürs Abendessen, bevor das letzte Wegstück zur Hütte anstand.
Zufrieden und glücklich an der Hütte angekommen war es ein tolles Gefühl den Aufstieg gemeistert zu haben. Monika, Markus und das Hüttenteam begrüssten uns mit einem feinen Apero.
Sogar Familien trafen wir auf der Hütte an. Das 7-jährige Mädchen einer Familie stellte den "Rekord" als jüngster Gast auf.
Der Abend verging schnell. Nach dem leckeren Nachtessen kamen Steinböcke in Hüttennähe und das Wolkenspiel am Himmel erhielt einen rötlichen Schimmer. Später verschanden die Wolken und gaben einen überwältigenden Sternenhimmel frei.
In der Morgendämmerung kamen auch die Steinböcke wieder zur Hütte.
Nach einen feinen z'Morge mussten wir schon wieder Abschied nehmen und den Rückweg antreten, ausser Markus. Er flog zurück. Monika hatte ihren Hütteneinsatz beendet und machte sich mit uns gemeinsam auf den Rückweg.
Das erste Stück Richtung Bänisegg wanderten wir noch auf der Schattenseite bei etwas frischeren Temperaturen.
Nach den steileren Passagen ging es dann im Sonnenschein weiter zum Bänisegg und Berghaus Bäregg. Auf der Terrasse des Berghaus Bäregg gab es eine Stärkung mit leckerer Zwetschgenwähe bevor es weiter zum Pfingstegg ging. So ging die Tour zu Ende, die Thomas hervorragend geleitet hat und wir traten die Heimreise zurück nach Basel an.
Bereits auf der Fahrt nach Interlaken waren die Gipfel, die wir so schön erlebt hatten von Wolken verhüllt.
Wir hatten ein ideales Zeitfenster für die Tour erwischt.
DANKE für diese wunderbaren Stunden, für alles. B.S.
Bei Sonnenschein starteten wir in Ramslauenen unseren Wandertag um 09.30 Uhr. Bald konnten wir den schönen Rundblick auf Thunersee und die umliegenden Berge geniessen. Um die Mittagszeit erreichten wir das Gehrihorn. Bei der Grathütte stiegen zwei Personen ab. Die anderen 7 Wandersleute stiegen über den sehr interessanten Giesigrat auf und danach über den “Obere Gumpel” nach Ramslauenen zurück. Eine anstrengende, jedoch sehr interessante und abwechslungsreiche Bergtour bleibt uns in bester Erinnerung. Um 16 Uhr erreichten wir erneut Ramslauenen und fuhren bei leichtem Regen mit geöffnetem Schirm zur Talstation Ramslauenen.
UF
Zu siebt steigen wir motiviert bei leichter Bewölkung in der kühlen Morgenfrische auf der Nordseite auf den Pilatus. Später am Matthorn bewegt uns aufkommender Wind und einsetzender Regen (dieser kommt früher als angesagt) zur Umkehr. Vorsichtig steigen wir nach Aemsigen ab. Zufrieden und mit vielen Eindrücken kommen wir rechtzeitig heim.T.E.
Ganz gemütlich hoch und auf dem Vogesen Gipfel, dort ein Ferme-auberge Kuchen. Reifendruck-Prüfung (zu viel Luft), Gipfelfoto und dann den ganz langen Single Trail herunter bis an volle Glücksgefühle (fast wie eine Skitour). 40 km, 1450 hm hoch und 1600 hm herunter.
Mit Zug, Bus und Gondel zur Engstligenalp. Von dort Start im dichten Nebel zum Tschingellochtihore. Unglaubliche Scenerie: Nebelschwaden, Kühe auf dem Grat, bizarre Felslandschaften,… Von dort weiter über den Chindbettipass und die Rote Totz Lücke zur Lämmerenhütte. Nach einem erfrischenden Bad im See konnten wir die Abendstimmung an der Hütte mit Steinböcken, Murmeltieren und einem Fuchs geniessen. Am nächsten Morgen sind wir um 5:15 gestartet und waren nach 2h45min am Gipfel, der leider dann im Nebel lag. Da es auch sehr fest gewindet hat konnten wir nicht längern warten und sind schnell wieder abgestiegen. Auf dem Gletscher haben wir noch eine Übungseinheit eingebaut und den Umgang mit Eisschrauben geübt (Eisschrauben setzen, Eissanduhr bauen,...). Dann ging es über die Lämmerenhütte, den Lämmerenboden und dem Daubensee zur Bergstation Sunnbühl. Alles wieder bei wunderbarem Wetter.
Tourenbeschrieb Bertolhütte-Tête Blanche & Tête de Chavannes
Freitag bei warmer Witterung in 5 h inkl. einigen Pausen von Arolla Postautostelle Magine zur Cabane Bertol. Auf etwa 2140 müM, wo der Hüttenweg merkbar ansteigt, wurde der folgende Wegabschnitt gesperrt, und ca. 1.2 km in die Talsohle über Schotter und Steine, gut blau markiert, Richtung Mont Collon verlegt, und von dort in einer Schlaufe über die Moräne hinauf verlegt, zur Fortsetzung auf dem bestehenden Hüttenweg auf etwa 2360 müM. Die letzten 200 Hm über Schneehänge, Bergweg blauweiss, Schotter- & Fels-Flanken hinauf, mit roten Fähnchen gut markiert, sehr gut abgesichert mit fixen Bergseilen, Stahlseilen, Leitern, und Stahlbügel-Stufen, T4. Super Aussicht von der exponiert gelegenen Hütte, 3311 müM, gemütlicher Essraum, Schlafplätze in den beiden Geschossen unter Eingang-Esssaal-Küche. Nur etwa 20 Gäste in der Hütte.
Samstag bei etwas (zu)warmer Witterung 05:00 Uhr, Stirnlampen ausgeschaltet, von der Hütte los, stiegen wir auf der Westseite der Hütte über Stahlleiter und gesicherte Wegspuren hinunter zum Glacier Mont Miné, seilten an, 5-er Seilschaft an 8mm Gletscherseil (50 m Länge). Der Himmel, nach recht klarer Sternen-Nacht war anfangs von Wolkenfetzen leicht bedeckt, später kam überraschend schnell auf der Höhe von knapp 3500 müM dichter Nebel, so dass wir die zwischendurch nicht verfolgte Aufstiegsspur, knapp sichtbare Steigeisenspuren einer 5-er Seilschaft vor uns, suchten und zum Gipfel verfolgten. Nach knapp 3 h gelangten wir durch die vorwiegend sanft geneigte Gletscherlandschaft zur Tête Blanche, 3710 müM, gute 500 Hm Aufstieg. Während der Gipfelpause riss der Himmel mehmals auf und liess uns die imposante Aussicht auf die Walliser 4000 er und Wolkentürme dazwischen bewundern. Es windete kühl. Wir stiegen nach 3/4 h wieder ab. Derweil verschwand der Nebel, die Sonne wärmte ohne dass der Schnee sehr weich wurde. Wir unternahmen einen Abstecher und stiegen in guter halbe Stunde 120 Hm hinab und erneut hinauf auf den 40 Hm niedrigeren, unverspurten Nachbargipfel, Tête de Chavannes, zum Schluss ca. 10 Min im einfachen Fels zum Gipfel. Dann folgte bei prallem Sonnenschein der gut 4 km lange Abstieg über den spaltenarmen, sanften Gletscher, ohne grosses Einsinken, mit Gegenanstieg und zum Schluss wieder etwa 60 Hm Schotterweg und mit Stahlleiter begehbar gemachte Felswand hinauf zur Hütte, 1 h 40 Min vom Mittagspausen Platz an der Tête de Chavannes, insgesamt etwas über 7 h auf die beiden Gipfelziele und zurück. Von der Bertolhütte 3 h Abstieg über den abwechslungsreichen Weg, 1350 Hm, ca. 8 km zurück zur Haltestelle Arolla Magine. Um 16:18 Uhr Beginn der fast 5-stündigen Heimreise, davon erster Teil in sehr heissem Postauto.
Trotz warmer Nacht, gute Verhältnisse auf dem Gletscher, nur einzelne kleine Gletscherspalten vorgefunden und nur selten mehr als 10-20 cm eingesunken; flacher Gletscherteil am Morgen etwas mühsam zu traversieren wegen den zahlreichen "Hügelchen" d.h. harte, Fussgrosse Firnkuppen anstatt homogener Oberfläche und fehlende, breite, gut sichtbare, Spur. Dank leichtem Wind nie unangenehm heiss, auf dem Gipfel etwas zu stark kühlender Wind.
An einem sonigen Donnerstag starteten wir zu unserer Veteranentour Grimmialp. Gruppe 1 + 2 mussten schon um 06.30h los, Gruppe 3 dann um 08.00h. Entgegen der Erwartung auf viel Verkehr erreichten wir den Morgenkaffee-Ort Rest. Riedli etwas früher. Von dort ging es auf kurzer Fahrt zur Grimmialp. Hier trennten sich die Wege von Gruppe 1 und 2. Für Gruppe 1 gab es eine Besonderheit. Sie fuhren mit einem Sessellift von der Grimmialp hoch zum Endpunkt Stiereberg, um von dort auf schönen, spannenden Wegen zur Grimmialp runter zu wandern. Gruppe 2 startete von Grimmialp Egg auf der rechten Talseite erst hinunter zum Fluss, um anschliessend ein wunderschönes Seitental zu erkunden. Auf der anderen Talseite ging es bis eine kurze steiel Stelle am Schluss zurück zur Strasse, wo uns Manfred abholte. Gruppe 3 blieb in der weiteren Umgebung der Grimmialp. Sie wanderten gemütlich via Winteregg, Seebode (Diemtigtaler Hausweg) zum Tiermattli als Endpunkt.
Den Apero und das Mittagessen wurde uns im Restaurant Spillgerten auf der Grimmialp serviert. Bei einem feinen Rindsbraten und einem guten Glas Wein pflegten wir einen geselligen Austausch. Morgenkaffee und Apero wurden von grosszügigen Spendern offeriert. Nach dem Essen machten sich Gruppe 1 und 2 auf zum Diemtigtaler Hausweg, eine knapp 1-stündige Tour entlang eines schönen Baches. Beim Tiermattli holte uns Manfred ab und brachte und wie gewohnt sicher nach Basel. Gruppe 3 genoss noch etwas Zeit auf der Grimmialp und wurde dann von Heinz sicher nach Basel zurück gebracht.
Wunderbare Touren rund um die Grimmialp fanden so einen guten Abschluss.
Die Wanderung ins Rosenlaui war mir wettermässig (nach den Wetteranimationen des Meteo) zu heikel mit den angesagten Gewittern und so suchte ich ein Wetterfenster aus ohne Gewitter, das hiess eine Alternativ Wanderung anzubieten. Das bot sich mit der Region Beatenberg an.
2 Varianten bot ich an, die kürzerer über Chromatten, Bäreney nach Oberburgfeld , Bire, Spirenwald, – die längere Variante über Chromatte, Bäreney, das Gemmenalphorn, Oberburgfeld, -Bire-Spirenwald. Bei Bäreney konnten wir uns entscheiden was gewünscht wird. Mit Werner Janz, dem Ideengründer der Wanderung, wurde nochmals anders entschieden, da wir uns bei Bäreney sehr spontan aufteilen konnten in zwei Gruppen, Er übernahm die kürzere Variante unter dem Gemmenalphorn vorbei, ich übernahm mit den Wunschkandidaten das Gemmenalphorn und wir trafen uns alle wieder auf Oberburgfeld um gemeinsam noch die spezielle Variante – die Bire – unter die Füsse zu nehmen.
Einmal mehr war die Gruppe perfekt, unternehmungslustig und wie immer total aufgestellt, trotz der Hitze die uns begleitete. Der Clou war noch dass wir auf dem Aufstieg nach dem Gemmenalphorn gerade ein paar Wolkenfelder über uns hatten, was es so angenehm machte und bei dem kurzen Mittagessen oben die Sonne wieder kam.
Die Bire, das nächste Highlight gerade oberhalb Beatenberg war mit den Treppenstiegen spannend und die Aussicht perfekt. Die grossse Frage war,- waren es Leitern oder eine Treppe mit dem Rundholz…. wir entschlossen uns diesem “Objekt” eine “Treiter” (Treppe-Leiter) zu nennen.
In Spirenwald gabs noch den Abschlusstrunk und…. mit unserem perfekten Timing der Wanderung erst zu dieser Zeit der Grosse Regen als wir in das Postauto einstiegen. Ich danke an Alle welche so spontan und aufgestellt mitmachten.
Um 6:03 fahren wir in Basel SBB ab, um 9:33 stehen wir auf dem Gotthardpass, 2’106m. Nur in Göschenen und Andermatt müssen wir umsteigen. Als erstes fällt sehr angenehm auf, dass die Temperatur hier wesentlich menschfreundlicher ist als in Basel. Ein frischer Wind sorgt zusätzlich für Erfrischung. Und treibt die fünf Windräder des Windparks Gotthard an. Die Masten sind 98m hoch, der Kreis, den die drei Rotorblätter beschreiben, hat einen Durchmesser von 92m. Die installierte Leistung pro Turbine beträgt 2.35MW.
Das Projekt Windpark Gotthard brauchte 18 Jahre von den ersten Skizzen bis zur Einweihung im Oktober 2020. Ein Schwachpunkt ist die Effizienz der Anlage. Wenn kein Wind bläst, wird kein Strom produziert. Interessanterweise bläst nicht derselbe Wind am selben Ort, wenn ihn Windenergiebefürworter und Windenergiegegner betrachten. Bei den einen bläst er fast immer, bei den andern fast nie. 2021 war die Effizienz angeblich 10.5%, das heisst, von den 8760 Stunden des Jahres wurde nur während 920 Stunden Strom produziert.
Die Anlage hat interessante Eigenschaften wie:
- eine Rotorblätterheizung, gegen Vereisung und Eiswurf
- eine Radaranlage, die Vogelschwärme erkennen kann und in dem Fall die Windräder stoppt.
2023 stand im Schnitt jede Turbine während 130 Stunden still, wegen Radareingriffen.
Wir aber sitzen bei Kaffee und Gipfeli. Nikolaus schlägt vor, statt nach Airolo abzusteigen den Höhenweg über dem Bedrettotal zu gehen. Das findet Anklang, und ohne zu baden ziehen wir los. Im erhitzten Flachland schien uns ein Bad im Lago dei Morti sehr verlockend zu sein. Aber jetzt denken wir, es muss nicht sein, zu kühl.
Wir folgen dem Höhenweg bis zur Alpe di Cavanna, immer mit schönem Blick ins Bedrettotal und auf die umliegenden Berge.
Dann steigen wir ca 700m ab, auf mit Nadeln gefederten Wegen sehr schön zu laufen, nach Villa Bedretto. Unser Postauto kommt mit Verspätung, gerade genug, um den uns enteilenden Zug in Airolo noch zu sehen.
Vorteil: Wir kehren ein und trinken und essen etwas.
Nachteil: Einige wollten auf der Heimfahrt in Flüelen baden, und dort dann den nächsten Zug nehmen.
Aber mit der Stunde in Airolo wird das den meisten zu spät und so bleiben alle, ausser zwei Unentwegte, sitzen und fahren direkt nach Basel, zusammen mit vielen vor allem weiblichen Fussballfans, die an den Frauenfussball-Match Schweiz/Norwegen wollen.
Lieber Nikolaus, wir danken Dir alle für den schönen Tag zusammen. EB.