Die Werktagswanderung vom Simplonpass über den Bistinepass und den Gibidumpass war mit 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebucht. Wir sind früh angereist und konnten die Tour deshalb gegen 9 Uhr mit Kaffee und Gipfeli im Restaurant Monte Leone beginnen. Danach hatten sich auch die tiefen Wolken über den Bergen verzogen. Der Weg in Richtung Bistinepass führt zunächst leicht abwärts, dann geht es mit gleichmässiger Steigung über etwa 500 Höhenmeter hinauf zum ersten Pass.
Dort mussten wir uns entscheiden: Entweder die kurze Variante hinunter ins Nanztal und auf der anderen Seite hinauf zum Gibidumpass oder die längere, landschaftlich schönere Variante zunächst nach Süden zum Oberen Fulmoos und dann entlang des Suonenwegs wieder nach Norden. Wir haben uns für die längere Variante entschieden, zumal das Wetter gut und nicht zu heiss war. Belohnt wurden wir ducrh einen abwechslungsreichen Weg mit nur noch geringen Höhendifferenzen, zum Teil entlang von Drahtzäunen, die offenbar Wölfe von den Schafen auf der Alp weiter unten fernhalten sollen. Die Mittagspause haben wir am Abzweig P.2483 eingelegt, bei gutem Schutz vor dem kühlen Wind aus Südost.
Es folgte der landschaftlich schönste Teil der Wanderung, entlang von mehreren Seen mit Wollgras am Obers Fulmoos. Dann ging es viele Kilometer entlang einer Suone zum Gibidumpass, mit einem Marschhalt an der Ochsenlägerhütte. Am Gibidumpass stand eine weitere Entscheidung an: Weiter bis zum geplanten Ziel Gspon oder vorzeitiger Abstieg nach Giw. Da die Zeit knapp wurde und die Bergbahn in Gspon begrenzte Kapazität hat, sind wir nach Giw abgestigen und von dort nach einem Kaffeehalt mit dem Sessellift nach Visperterminen gefahren. Ab dort brachte uns das Postauto nach Visp, und im reservierten Zugabteil ging es zurück nach Basel.
Wanderzeit 5.3 h, Gesamtzeit 6.5 h, 18 km, 770 m Aufstieg, 790 m Abstieg.
Danke an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fürs Mitkommen und die gute Stimmung!
Uli
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