Den frühen Zug um 05:22 Uhr zu nehmen, das kostete uns schon etwas Ueberwindung – aber es hatte sich gelohnt! Dick verhüllt mit Thermounterwäsche, Daunenjacke und Fausthandschuhen starteten wir um 08:30 Uhr im schattigen Blatten (Lötschental). Aber schon kurz oberhalb der Fafleralp (1800 m ü.M) betraten wir ein von der Sonne geflutetes inneres Faflertal. Im unberührten Pulverschnee stiegen wir genüsslich hinauf bis 2330 m ü.M., dort wo die Hänge steiler werden. Hatte es bis hier eine homogene, 25 Zentimeter mächtige Pulverschneeschicht, so wechselte die Beschaffenheit hier schlagartig. Ganz offensichtlich hatten Winde für grosse Verfrachtungen gesorgt. Angesichts der Stufe “erheblich” und der angesagten “Triebschneeproblematik” fiel uns der Entscheid zur Umkehr nicht schwer. Nach der verdienten Rast genossen wir den wunderbaren Pulver hinab bis zur Fafleralp. Von dort aus starteten wir zu einem Geheimtipp, der auf keiner Skitourenkarte vermerkt ist: In rund 1 ½ Stunden stiegen wir durch lichte Arvenwälder, zum Schluss recht steil, auf die Krindellücke und weiter zum darüberliegenden Gipfelkreuz (2230 m ü.M). Während an den hohen Bergen der Bise-Sturm tobte, genossen wir Windstille und Sonne bei herrlicher Aussicht. Mit einer spannenden Wald-Abfahrt durch stiebenden Pulver gelangten wir zur Fafleralp und weiter über die Langlaufloipe zurück nach Blatten.
Teilnehmende: Ruth, Denise, Matthias, Xaver, Henrik, Giorgio, Nathan und Markus (Leitung)
Fotos von Denise, Matthias & Markus (Text)
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