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Basel - Mätzerlechrüz - Burgchopf - Laufen

Ein wagemutiges Grüppchen von fünf Personen startete trotz schlechter Wetterprognose um 08:00 vom Neubad Richtung Laufen. Starkregen versprach der Radar bis 8 Uhr und wieder ab 14 Uhr. Dieses Zeitfenster galt es zu nutzen. So verzichteten wir auf die Überschreitung des Blauens nach Laufen und begnügten uns mit dem Leimental. Die grösste lauftechnische Anforderung erwartete uns gleich nach dem Allschwilerweiher: Der Dorenbach hatte stellenweise sein Bett verlassen und wir mussten durch den Wegbach waten. Nasse Füsse schon zu Beginn!

Bald hörte der Starkregen auf. Aber das Wasser tropfte im Wald weiterhin auf unsere Köpfe. In zügigem Tempo erreichten wir bald den Rastplatz beim Oser-Denkmal. Die Znünipause verlegten wir aber aufs Schulareal von Benken, wo wir einen trockenen Unterstand fanden. Nach dem farbigen Herbstwald genossen wir nun das weite Leimental mit Sicht zum Blauen und zum Gempen. Auch lockerte bald die Wolkendecke auf und Sonnenstrahlen wiesen uns den Weg nach Flüh. Auf dem steilen Gränzwächterwägli stiegen wir Richtung Landskron auf und überquerten die grüne Grenze. Über Tannwald, einem Ortsteil von Leymen, gelangten wir zur St. Anna-Kapelle. Mit ein wenig Sonnenschein konnten wir die Mittagspause auf dem dortigen Bänggli geniessen. Mit etwas Wehmut begruben wir die ursprüngliche Absicht, über Mätzerlechrüz nach Laufen zu laufen. Das vom Wetterradar versprochene Zeitfenster schien uns zu kurz.
So genehmigten wir uns einen Kaffee im Rest. Jura in Mariastein und stiegen über den Stationenweg nach Rodersdorf ab. Um 14 Uhr erreichten wir das Dorf – und der versprochene Starkregen blieb aus. Die Sonne zeigte sich nochmals. Vor der Rückfahrt mit dem 10er nach Basel genossen wir im Dorfladen ein kleines Zvieri. Zufrieden und trocken reisten wir (Elsbeth, Sophia, Elisabeth, Thomas und Georg) nach Hause.
Nach 16 km Strecke, 500m Aufstieg, 400m Abstieg.

Danke für die gute Stimmung und Zuversicht trotz schlechter Wetterprognose (GS).



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